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24

Dez

2010

Böhmer besucht Weihnachtsarbeiter im Polizeirevier Bernburg

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer hat auch heute wieder Menschen besucht, die an den Weihnachtstagen arbeiten müssen. Während die einem unterm Weihnachtsbaum sitzen, müssen andere arbeiten: Krankenschwestern, Polizisten.

Sachsen Anhalts Ministerpräsident besuchte heute einige von ihnen. Nach dem seine erste Station in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Bitterfeld-Wolfen führte, wo er mit Ärzten und Schwestern sprach, besuchte Böhmer anschließend Polizisten des Reviers Salzlandkreis in Bernburg und Mitarbeiter der Telefonseelsorge Magdeburg. Böhmer: "Besuche gehören für mich dazu" Außerdem stand das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift Wittenberg auf Böhmers Besuchsprogramm. Dort arbeitete der 74-Jährige von 1974 bis 1991 selbst als Chefarzt. An seiner alten Wirkungsstätte wollte sich Böhmer ebenso wie in Bitterfeld-Wolfen mit Pflegern und Diensthabenden zusammensetzen und mit ihnen sprechen. Böhmer sagte, diese Besuche gehörten für ihn zu Weihnachten. Er habe lange Jahre als Arzt gearbeitet und wisse deshalb, wie es sei, an Feiertagen arbeiten zu müssen. Die beiden anderen Weihnachtstage will Böhmer in seinem Haus in Wittenberg verbringen.

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat allen Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhaltern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest gewünscht. Er ermunterte dazu, an den Festtagen auch an diejenigen zu denken, die arbeiten müssen sowie an die vielen Menschen in aller Welt, denen es nicht so gut geht wie den Deutschen.

 

Die Vorweihnachtszeit mit schneebedeckten Parks und Gärten habe nicht nur für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt, sondern deutlich gemacht, dass der Mensch auch im Hochtechnologiezeitalter nicht Herr aller Dinge sei, wenn ihn schon ein paar Zentimeter Schnee aus der Bahn brächten. Es sei heilsam, daran immer einmal wieder erinnert zu werden. „Wenn es also nicht im gewohnten Tempo vorangeht, sollten wir die Zeit nutzen, um uns zum Beispiel bewusst zu machen, dass Weihnachten nicht nur das Fest der Geschenke ist, sondern zuerst einmal das Fest der Besinnung untereinander“, so der Ministerpräsident in seiner aktuellen Videobotschaft.

 

Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar.

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