Sa
10
Apr
2010
Musikschule eine der wichtigsten Einrichtungen
Samstag 10. April - Vor wenigen Tagen bezog die Musikschule Bernburg das neu sanierte und umgebaute Gebäude in der Schlossstraße. Am Samstag besuchte eine Delegation der IBA, Stadtumbau Bernburg 2010 die Musikschule. Der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg, Henry Schütze eröffnete nach einem beeindruckenden Musikstück für Klavier und Violine die Rede
Sichtlich angetan über die Realisierung des Objektes berichtete dieser über die Musikschule, sie sei eine der wichtigsten öffentlichen, gemeinnützigen Bildungseinrichtungen der Stadt Bernburg mit ausgeprägtem bildungs-, kultur- und sozialpolitischen Inhaltt. Sie ist der Hoffnungsträger als Impulsgeber, um die neue Nutzungen im Schloss zu etablieren und besitzt ein großes Potenzial ihr Profil noch stärker herauszubreiten. Schon heute besitzt die Musikschule Bernburg eine der größten Gesangsklassen in Sachsen-Anhalt und bietet weit über 500 Schülern musikalischen Unterricht. Frau Antje Karls, Leiterin der Schule ist überglücklich, dass die Realisierung des Projektes im groben abgeschlossen ist und berichtete spannend, dass in dem jetzigen Foyer vor Beginn der Umbaumaßnahmen sich noch ein modernder Keller befand, die Räumlichkeiten dunkel und die Übungsräume an Gefängniszellen erinnerten. Frau Angret Zahradnik, Leiterin des Campus Technicus berichtete ausführlich über die inhaltlichen Schwerpunkte des Gesamtschulkonzeptes und wie es dazu kam. Der Ansatz war, dass in der Mitte der Stadt neben Gymnasien, Sekundarschulen, Museen, Stadtbibliothek, Theater und Musikschule zusammengefasst an einem Ort sich so bessere Lern- und Lehrbedingungen für alle ergeben würden. In Zusammenarbeit mit dem BTZ Jens Kramersmeyer sprach Sie über das Projekt "pAUL", was so viel heißt wie praktisches Lernen und Arbeiten. Dabei steht für jüngere Kinder die Sicherung des Allgemein- und Grundwissens mit einer berufsorientierten Komponente. Jens Kramersmeyer berichtete über das Stufenkonzept, welches bereits im Kindergarten, später in der Grund- und in den Sekundarschulen die Schüler motivieren soll, um sich zu interessieren und eine neue Qualität in der Berufsausbildung zu etablieren. Herr Köhncke erzählte über die Planung und den Schwierigkeiten des Umbaus der Musikschule und erklärte anschließend bei einem Rundgang durch das Gebäude die verschiedenen baulichen Veränderungen und Nutzungen der Räumlichkeiten. Ein Highlight wird der neue Musiksaal sein, in welchen ca. neunzig Besucher Platz finden werden, um den Darbietungen der Musikschule zu lauschen. Interessante Details und eine Anordnung der Sitzreihen auf treppenähnlichen Potesten sowie integrierte Beleuchtung werden hier vielen Besuchern eine Wohlfühlatmosphäre bieten!
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