Fr

05

Feb

2010

Die Wunderbare Welt der Pop-Classik

Die Jungen Tenöre gaben dem Bernburg’er Publikum am Donnerstag Abend einen Einblick in die Wunderbare Welt der Popclassik. Hans Hitzeroth, Hubert Schmid und Ilja Martin, die bereits seit 1997 in vielen hundert Auftritten ihre Fangemeinde ersungen und dabei auch immer wieder neu erfunden haben bewiesen, dass ihre Hits ,Wenn man Freunde hat’ (That’s what friends are for), ‚Ehrlichkeit’ (Honesty), ‚Geh mit mir durch den Regenbogen’ (Bridge over troubled water) oder ‚Mein letztes Lied’ (All by myself), Lieder sind die man kennt, deren Qualitäten geliebt werden, und wenn diese durch ungeschicktes Covern eigenartig verkleidet daher kämen, dann könnte der Weg des Interpreten schnell zum ungewollten Schmunzeln einladen. Die aktuelle Besetzung wirkt seit mehr als drei Jahren zusammen, in der Pause gaben Sie Autogramme und die Leute sagten ‚bei euch merkt man, dass ihr euch mögt’, dann hat das auch etwas mit dem Umgang untereinander zu tun. Es geht um die Entwicklung des Zusammenspiels auf der Bühne und die Zeit danach, dann, wenn die Scheinwerfer ausgeschaltet sind. Die Authentizität jedes Einzelnen kommt genauso zur Geltung, wie es gelungen ist, diese auch wieder zu einem Ganzen verschmelzen zu lassen. Es ist die bereits erwähnte Formel, die in der Tat aus zwölf Songs eine Platte gemacht hat. ‚Durch den Titel weiß man sofort, was drauf ist’, sagt Ilja, und Hans wiederum meint: ‚Wir sind gemeinsam in eine Richtung gegangen’. Hubert bringt es auf den Punkt wenn er daran erinnert, ‚dass wir alle mit diesen Klassikern aufgewachsen sind. Sie begleiten uns ja nahezu das ganze Leben’.

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