Sa

19

Feb

2011

Frauenwild im Hause B. - Thetaregruppe DURCH-SCHNITT

Als Vorlage dieser Inszenierung gilt Federico Garcia Lorca`s Drama „ Bernada Albas Haus“. Ein Gefängnis. Genau das ist Bernada Albas Haus. Ein Gefängnis, das krank macht, hässlich und zum trinken animiert.

Die streng katholische 60 jährige Bernada lebt gemeinsam mit ihren 4 Töchtern Angustias, Magdalena, Martirio, Adela und ihrer Magd La Poncia, in einem Haus, in einem andalusischen Dorf. Zu Beginn der Handlung verstirbt Bernardas Ehemann und sie wird somit zur Herrin des Hauses, deren grausamen Regiment alle Töchter egal ob jung oder alt, unterworfen sind. Die Magd versucht zwischen den Töchtern und der Mutter zu vermitteln, vergisst dabei aber nicht ihren eigenen Vorteil.

 

Die Tochter Angustias, aus Bernadas erster Ehe ist unattraktiv, kränklich und unverheiratet. Sie hat als einzige der Töchter von ihrem verstorbenen Vater Vermögen geerbt . Der vermeidlich letzte Ausweg aus dem Gefängnis Bernadas, scheint für sie, eine Ehe mit dem attraktiven Pepe El Romano, obwohl sie weiß, dass dieser sie nur wegen des Geldes heiratet. Doch die Freiheit zählt für sie mehr als wahre Liebe. Aber die Liebe hat sich bereits ins Haus eingeschlichen. Adela, die rebellische, jüngste Tochter, welche im Gegensatz zu ihren Schwestern hübsch und attraktiv ist, trifft sich heimlich und verbotenerweise auch mit Pepe El Romano. Matririo, weiß als einzige zufällig von der Beziehung und ist eifersüchtig auf Adela. Ihre Eifersucht veranlasst sie, die Geschwister gegeneinander auszuspielen. Bedrängt von Hass, Missgunst und Verlogenheit, hat die Liebe keine Chance zu überleben. Die Szenerie eskaliert, als Adela schwanger ist und ihre Schwestern dies ausnutzen um ihre Sehnsucht nach Freiheit und Liebe Ausdruck zu verleihen. Die Mutter, für die immer das wichtigste war, was im Dorf über sie und ihre Familie erzählt wird, und so ständig darum bemüht war, die Familienehre zu waren, ist gegenüber Adela rasend vor Wut und Wahnsinn.

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