Do
17
Mär
2011
Hortkinder werden von Stadt als Randalierer abgestempelt
Dem war dann doch nicht so. Es wurde auf Nachfrage der Hortnerin bei dem Abrisskommando mitgeteilt, dass man das Holz der Spielanlage nur noch als Feuerholz verwenden wird. Eigentlich war nur die Hängebrücke der Spielanlage kaputt und die muss repariert werden. Gestern wurden nach erfolgtem Abbau (Absägen mit der Kettensäge) die heraus stehenden Enden mit Warnkegel abgesichert. Heute wurde dann ein Bauzaun aufgestellt.
Doch jetzt platzt den Betroffenen der Kragen. Seit gestern ist am Bauzaun ein Schild angebracht wurden. Darauf steht: "Hallo Randalierer, wir sind gerade dabei, dieses Spielgerät zu reparieren. Wenn Ihr es weiter so zerlegt, müssen wir es leider komplett abbauen. So werdet auch Ihr zukünftig diesen Platz zum Sitzen nicht mehr haben! Ihr demoliert auch euren Treffpunkt! Stadt Bernburg (Saale), Amt für Kinder- und Jugendförderung"
Dieses sorgt für Unmut bei den Kindern, Eltern und Erziehern. Kinder des Hortes (6 bis 10 Jahre) werden als Randalierer hingestellt. Diese Kinder können auch lesen. Wie müssen sich die Kinder fühlen, als Randalierer mit Kettensäge dargestellt zu werden, die einen kompletten Spielplatz im Hort zerlegen? Das Eltern und Kinder sich persönlich angegriffen fühlen ist völlig verständlich. Das sorgt für Stimmung in Baalberge.
Vielleicht ist es einfach ein versehen, denn der Zaun stand zuvor an einer anderen Stelle. Wenn die Spielanlage mit Fördergeldern der Salzlandsparkasse durch eine neue ersetzt werden soll, dann ist der Abriss verständlich. Aber wieso wird dieses Schild aufgehängt? Die Kinder fühlen sich aufgrund dieses Schildes / der Unterstellung einfach irritiert und sind traurig, denn diese können es nicht verstehen. Es gibt und gab zu keinem Zeitpunkt einen Grund für diese Behauptung auf dem Banner der Stadt Bernburg. Die Kinder des Hortes Baalberge haben die Spielanlage nicht zerstört und sind keine bösartigen Randalierer. Es sind einfach nur Kinder. Auch wenn es ein Versehen ist, sollte es eine offizielle Entschuldigung von Seiten der Stadt Bernburg geben.
Anett Büchner - Vorsitzende des Elternkuratoriums Hort Baalberge
Kommentare: 14
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#1
Das Schild der Stadt Bernburg auf einem Spielplatz für Hortkinder ist schockierend. Auch Kinder haben in unserer Gesellschaft einen besonderen Stellenwert. Wie können unsere Kinder von der Stadt als Randalierer hingestellt werden, und das auch noch gut leserlich auf dem Schulhof plaziert! Ich bin Mutti von zwei Kindern, ich finde soetwas sehr schlimm, da ist auf jeden Fall eine Entschuldigung fällig!
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#2
liebe bauherren... es sollte doch wohl richtigerweise heißen : ``hi kids[kinderkrabbelgruppe] demnächst ensteht hier ein neuer spielplatz, da der alte den sicherheitsbestimmungen nicht mehr gerecht wurde [da seit vielen jahren an der instandhaltung gespart wurde...] ...`` owt
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#3
Bei einer telefonischer Rücksprache mit der Amtsleiterin (und Stellvertreterin des Dezernenten für Soziales, Jugend, Kultur, Schulen und Sport) Frau Tell wurde mir mitgeteilt, dass es sich um ein Versehen gehandelt hat. Der Bauzaun, welcher zur Sicherung der Abrissstelle aufgestellt wurde, stand zuvor in Bernburg an einem Brennpunkt. Dort wurden wohl wiederkehrend (ein) Spielgerät(e) beschädigt.
Leider hat man es wohl versäumt diese Schild zu entfernen. Man hätte sich doch denken können, das es sich um ein Missverständnis handelt.
Das Schild wurde nun entfernt und damit sei alles aus der Welt geschafft... -
#4
1.) Schade, dass, ohne vorher ein einziges Gespräch zur direkten Klärung mit den zuständigen Verantwortlichen der Stadt geführt zu haben, einen solcher Artikel geschrieben und hier eingestellt wird.
2.) Wer die MZ gelesen (siehe Artikel und Bild mit „dem Schild“ in der MZ vom 08.03.2011 auf S. 7), oder den MDR am 10.03.2011 angeschaut hat, kennt das betreffende Schild und weiß, dass genau dieses Schild allein an die Randalierer auf dem Spielplatz Martinsplatz – und keinesfalls an die Schul- bzw. Hortkinder der Grundschule Baalberge - gerichtet war!
3.) Weil die Arbeiter des Betriebshofes mit Hochdruck arbeiten, um für die Kinder in der Stadt Bernburg (Saale) an möglichst vielen Stellen noch vor dem Beginn der Spielsaison für neue bzw. reparierte Spielgeräte zu sorgen, wurde beim Umsetzten des Bauzaunes vom Martinsplatz versehentlich vergessen, ein solches Schild abzunehmen. Schade, dass man das nicht direkt klären konnte. Aber trotzdem:
Eine offizielle Entschuldigung hiermit speziell an alle Kinder in der Grundschule Baalberge! - Niemand wollte euch als Randalierer bezeichnen und wir hoffen, dass ihr uns stets, auch noch später, als Jugendliche bzw. Erwachsene, helft, entsprechende Zerstörungen auf Spielplätzen zukünftig zu vermeiden. Ebenso sind wir natürlich auch euren Eltern und allen anderen Bürgern dankbar, wenn sie mit hierzu beitragen!
4.) Die Stadt Bernburg (Saale) ist erst seit der Gemeindeeingliederung, ab dem 01.01.2010, Träger der Grundschule, des Hortes und der Kindertagesstätte in Baalberge. Sie konnte also in der Vergangenheit auch nicht für die Erhaltung der Spielgeräte sorgen. Leider waren die Spielplätze der ehemals gemeindlichen Einrichtungen bei der Übernahme durch die Stadt in einem insgesamt so schlechten Zustand, dass viele Spielgeräte aus Sicherheitsgründen sofort abgebaut und einige andere nur noch befristet weiter erhalten werden konnten. Dies traf auch auf das abgebaute Gerät zu, dessen Umsetzung und Wiederaufbau in ordnungsgemäßem Zustand mit unvertretbar hohem Aufwand und Kosten verbunden gewesen wären.
Wir hoffen nun, dass die Kinder mit den neu angeschafften Spielgeräten in der Grundschule und ebenso in der Kindertagesstätte Baalberge, die alle in nächster Zeit aufgebaut werden, zukünftig viel Freude haben.
5.) Weiterhin hoffen und wünschen wir uns, dass zukünftig von allen Seiten bei Problemen erst mit uns, bevor über uns geredet wird, denn diese Angelegenheit zeigt, dass sonst bedauerliche Missverständnisse und eigentlich überflüssiger Ärger auf allen Seiten entstehen.
Vor allem wünschen wir uns aber zukünftig auch eine direkte und offene Zusammenarbeit mit dem Kuratorium des Hortes Baalberge und mit Ihnen, Frau Büchner, als Vorsitzende, damit hoffentlich bald eine wirklich vertrauensvolle und stets konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder wächst.
Doris Tell
Amtsleiterin
Amt für Kinder- und Jugendförderung der Stadt Bernburg (Saale)
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#5
was haben wir nur für kranke personen in der stadtverwaltung sitzen,.... ihre kinder sind bestimmt alle groß oder haben sie schon vergessen das sie selber welche hatten,.. zieht diese personen zur verantwortung, schickt sie zum arbeitsamt, dort im amt haben diese leute die gegen kinder und jugendliche sind nichts zu suchen
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#6
ist ja komisch das die leute com bauhof unter zeitdruck arbeiten aber kurz vor 14.30 bis fast 15.30 uhr bei praktiker stehen und kaffee trinken in der arbeitszeit,... super einstellung
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#7
Wie krank ist denn diese Meckerecke, auf der sich hier einige Leute auf Bildzeitungsniveau begeben. Eine wirkliche Schande für diese ansonsten interessante Homepage! Wenn Eltern Probleme ihrer Kinder als so wichtig erachten, sollten sie diese an entsprechenden Stellen klären, und nicht in der Tratsch- und Klatschecke irgendeiner Homepage austragen, wo jeder jeden beschimpft. Geht es hier wirklich um die Kinder, oder stehen andere Probleme im Vordergrund? Engagierte Eltern sind mit dieser Schlammschlacht ein schlechtes Vorbild für Ihre Kinder.
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#8
Einen Vergleich mit der Bildzeitung möchte ich mir verbitten! Und es handelt sich doch hier nicht grundsätzlich um "ein Problem Ihrer Kinder". Aus meiner Sicht handelt es sich um ein Problem unserer gesamten Gesellschaft und Politik, sowie die Heran- und Umgehensweise mit allen Mitbürgern in unserem Landkreis.
Und es geht auch nicht um eine Schlammschlacht sondern um das Aufmerksam machen von Problemen und Anliegen die sonst nicht in die Breite Öffentlichkeit gelangen können.
So wie mit allem ist es dem einem eben Wichtig und dem anderen nicht. -
#9
Und die Kinder können nichts für die Fehler von Mitarbeitern der Stadt!
Gern können Sie die Kinder nach Ihren ersten Empfinden befragen, welches Sie hatten als der Text gelesen war... -
#10
an alle:
Der Zaun stand auf dem Martinsplatz. Laut MZ sollen 2 Euro-Jobber kontrollieren, wird aber nicht viel bringen, die Randalierer sind erst spät am Abend da, sollte die Stadt mal mit den Blau / Grünen verstärkt zusammenarbeiten.
Und dumm gelaufen in Baalberge mit dem Schild, hoffentlich wird nicht der Arbeiter entlassen (immer auf die Kleinen), sondern der Vorarbeiter. -
#11
... was wollt Ihr, Könnern nennt sich Stadt, aber es gibt keinen öffentlichen Spielplatz.
Vorteil, da kann auch keiner RANDALIEREN !!! -
#12
Dieser Bericht hätte definitifv in die Bildzeitung gepasst, wenn gegenwärtig nicht die Japan-Katastrophe oder der Libyen-Krieg im Vordergrund stehen würden.
Zitat: "Wie müssen sich die Kinder fühlen,[...]"
Es geht um ein Schild, das versehentlich nicht abmontiert wurde. Ein sechs oder zehnjähriges Kind wird dies wohl verkraften. Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird es die Prinzessin oder der Prinz im zukünftigen Leben sehr schwierig haben.
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#13
@Prinz du sprichst mir auch der Seele.....Bildzeitung ist wirklich gut getroffen!!!
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#14
Schön das jeder seine Meinung äussert, schade das die/der jenige sich aber nicht beim Namen benennen kann... *lach*

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