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11
Apr
2011
12-jähriger bei Unfall im Salzlandkreis getötet
Am 10.04.2011 gegen 17:15Uhr kam es auf der L75 zwischen Nachterstedt und Hoym zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 53-jährige aus dem
Landkreis Mansfeld-Südharz befuhr mit einem VW T5 Kleinbus, welcher außerdem mit 4 Kindern besetzt war,
die B6n aus Richtung Aschersleben kommend in Richtung Quedlinburg. An der Abfahrt Hoym verließ sie die B6n und fuhr auf die L75 nach links in Richtung Hoym auf. Dabei beachtete sie nicht den aus Richtung Hoym kommenden Renault Laguna. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Renault Laguna fuhr dabei frontal in die linke Seite des VW T5. Bei dem Unfall wurden ein 6-jähriges Mädchen aus Salzgitter und ein 10-jähriger Junge aus Magdeburg schwer verletzt. Der Junge musste durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hoym aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Aufgrund seiner sehr schweren Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Halle/Saale geflogen. Das Mädchen wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Für einen 12-jährigen Jungen aus Magdeburg kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb im Rettungswagen. Ein 13-jähriger Junge aus Magdeburg wurde leicht verletzt. Die Fahrerin des VW sowie der Fahrer des Renault – ein 40-Jähriger aus dem Salzlandkreis, welcher sich allein im Fahrzeug befand – wurden ebenfalls schwer verletzt in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.
Bei der Fahrerin des VW handelt es sich um eine Mitarbeiterin eines Kinderheims im Landkreis Harz, welche die Kinder von ihren Familien abholte, bei denen sie sich am Wochenende aufhielten.
Bei dem Unfall entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Außerdem entstand Schaden am Asphalt sowie einem Verkehrsschild. Die Schadenshöhe beträgt ca. 11.500,-EUR.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Magdeburg wird durch ein Ingenieurbüro ein Gutachten zum Unfall erstellt. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob der Unfall für die beteiligten Fahrzeugführer vermeidbar war und ob technische Mängel an den Fahrzeugen vorlagen.
Zur Bergung der am Unfall beteiligten Personen, Unfallaufnahme sowie Beräumung der Unfallstelle mussten die L75 sowie die Ausfahrt der B6n bis 21:35Uhr voll gesperrt werden.
An der Unfallstelle waren 41 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie der Polizei mit 14 Einsatzfahrzeugen und 1 Rettungshubschrauber im Einsatz.
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