Ministerin Wolff: "Hochschulen im Land erhalten bis 2015 rund 85 Millionen Euro zusätzlich" Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff und die Rektoren der staatlichen Hochschulen des Landes haben am Rande der Hochschulrunde, des regelmäßig stattfindenden hochschulpolitischen Austausches zwischen
Ministerin und Rektoren, eine Vereinbarung zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 für die weitere Programmphase 2011 bis 2015 unterzeichnet. Danach erhalten die Hochschulen rund 85 Millionen Euro zusätzlicher Mittel. Ministerin Wolff erklärte dazu: „Damit entsteht in finanzpolitisch angespannter Situation für die Hochschulen erheblicher zusätzlicher Spielraum für Projekte, die unter anderem der Verbesserung der Attraktivität ihres Studienangebots und des dazugehörigen Hochschulmarketings dienen.“
Wie schon in den Jahren zuvor hat der Bund den ostdeutschen Ländern in der zweiten Programmphase des Hochschulpakts 2020 erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt. Die Hochschulen aller ostdeutschen Bundesländer halten im Gegenzug die Anzahl ihrer Studienanfängerplätze trotz geringerer Nachfrage auf dem Niveau von 2005, um in gesamtstaatlicher Verantwortung die westdeutschen Bundesländer vom Aufbau erforderlicher zusätzlicher Studienanfängerplätze zu entlasten. Wegen der demografischen Entwicklung und der doppelten Abiturjahrgänge ist in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Studienplätzen in den alten Bundesländern stark gestiegen.
Um einen Anreiz zur Erreichung der erforderlichen Studienanfängerzahlen zu setzen, werden 80 Prozent der den Hochschulen des Landes zugewiesenen Mittel wettbewerblich nach dem erreichten Anteil an Studienanfängern verteilt. Die Hochschulen verpflichten sich, die erfolgreichen Aktivitäten fortzusetzen, mehr Studienanfänger aus den westdeutschen Bundesländern zu gewinnen und auf diese Weise der in Ostdeutschland mehr und mehr spürbaren negativen demografischen Entwicklung entgegenzuwirken.
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