Sa
06
Aug
2011
Erfolgsversprechende Impulse durch Bau der A14
Der Bau des ersten Abschnitts der A 14-Nordverlängerung kann beginnen. Am Donnerstag gab Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer grünes Licht. Damit kann das wichtigste Infrastrukturprojekt des Landes umgesetzt werden. „Die Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt wird damit in eine völlig neue Etappe geführt“, hob Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in seiner aktuellen Videobotschaft hervor.
Haseloff: „Der Norden kann sich anders entwickeln als bisher.“ Mit der Nordverlängerung „ist es möglich, bis hin zu den deutschen Häfen eine logistische Verbindung herzustellen, die zu völlig neuen wirtschaftlichen Entwicklungen und Impulsen führt“. Vor allem in der Altmark würden neue Gewerbegebiete und neue Arbeitsplätze entstehen. Die Altmark „bekommt eine neue Perspektive“.
Mit dem Bau der Nordverlängerung „ist“, so Haseloff, „auch die Infrastrukturentwicklung dieses Landes in wesentlichen Grundzügen abgeschlossen“. Er sei sich sicher: „Die A 14 wird Sachsen-Anhalt erfolgreicher machen.“ Ministerpräsident Haseloff: Startschuss für die A 14-Nordverlängerung ist ein ganz wichtiger Schritt für unsere Zukunft.
Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, hat heute dem Baubeginn des ersten Abschnittes der A 14-Nordverlängerung Magdeburg – Wittenberge – Schwerin zugestimmt. Wesentlicher Bestandteil der Finanzierungsgrundlage der A 14-Nordverlängerung ist die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die diesen Baubeginn in Zeiten knapper Kassen überhaupt ermöglicht.
Dazu sagt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: „Das ist der Durchbruch für das derzeit wichtigste Projekt mit Blick auf Sachsen-Anhalts künftige Infrastruktur. Ein ganz wichtiger Schritt für unsere Entwicklung.“
Ramsauer: „Der Veröffentlichung der ersten Bauaufträge steht nichts mehr im Weg. Wir wollen mit einer effizienten Verkehrspolitik die Mobilität für heute und morgen sichern. Mit der A 14 wird zudem der ländliche Raum der Altmark an das internationale Autobahnnetz angeschlossen. Voraussetzung für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind leistungsfähige und optimal vernetzte Verkehrswege – die A 14 ist ein wichtiger Teil davon.“
Haseloff und Ramsauer wiesen auf die insbesondere für Sachsen-Anhalt herausragende Bedeutung der A 14-Nordverlängerung Magdeburg – Wittenberge – Schwerin hin, die vor allem die Anbindung des Sachsendreiecks an die nord- und ostdeutschen Häfen sicher stellen soll. Die Planungen für den 155 km langen Autobahnneubau laufen auf Hochtouren. Ziel ist es, noch in 2011 mit den Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Wolmirstedt und Colbitz zu beginnen.
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