Do
06
Okt
2011
Jugendliche gestalten Stadt-Raum in Bernburg
Wie können junge Menschen in der Planung und Gestaltung urbaner Räume beteiligt werden? Wo sind jugendliche Orte überhaupt? Und wie müssen Räume beschaffen sein, um zu einem Aufenthalts-, Wohlfühl, Freizeit-, Lern- und Bildungsort für Jugendliche werden zu können? Im Stadt-Raum-Projekt wird ein konkretes Thema aufgegriffen, das für Jugendliche auf dem Weg zum
Erwachsenwerden wichtig ist: städtische Orte und Räume als eigene wahrzunehmen und verantwortlich mitzugestalten. Dazu werden am 11. Oktober jugendliche Gestaltungsideen in der Schlosskirche Bernburg vorgestellt. Durch das Projekt werden Jugendliche aus fünf Sekundarschulen Sachsen-Anhalts aus den Klassenstufen 6 bis 9 als Experten ihrer eigenen Lebensumwelt und Stadt-Raum-Gestalter angesprochen. Jugendliche gestalten Stadt-Raum kann konkret heißen: Spielplätze den eigenen Bedürfnissen anzupassen; eine Bushaltestelle zum interaktiven Wohlfühlort umzubauen; an der Gestaltung des Schulhofes beteiligt zu sein oder die eigene Stadt mobil zu gestalten, indem mit Handy und Internet Stadt-Orte mit eigenen Episoden und Perspektiven interaktiv verknüpft werden.
Die Zahl der Unterstützer wächst. Am Montag warben Schülerinnen und Schüler des Campus Technicus um weitere Unterstützung für ihren neuen Schulhof. Zu Gast war diesmal eine Delegation der Volksbank Börde-Bernburg bestehend aus Dennis Schulze (Leiter Vertriebsbank), Jeannette Hustedt (Marketing) und Sandra Irmscher (Filiale Bernburg). Mittlerweile haben die Jugendlichen durch die vergangenen Termine Übung darin, mit Charme und Selbstvertrauen das Projekt vorzustellen. Auch diesmal gelang es Franziska, Niklas und Rouwen den Gästen in angenehmer Gesprächsatmosphäre ihren Wunsch-Schulhof näher zu bringen. Mithilfe des Modells, der Plakate und auch Frau Zahradnik konnten die Jugendlichen überzeugen und bekamen abschließend eine Unterstützungszusage seitens der Volksbank-Börde. Sobald es konkret wird, setzt man sich zusammen und bespricht gemeinsam das Vorgehen.
Quelle: stadtraumblog
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