Do
03
Nov
2011
Tagung zum Schutz von Wandmalereien
Wie sich Wandmalereien in umweltgeschädigten Räumen konservieren lassen, ist Thema einer internationalen Tagung von morgen bis zum 6. November in Quedlinburg. Eröffnet wird sie am morgigen Donnerstag von Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh. Die Tagung wird vom Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites), einer Unterorganisation der UNESCO, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Hochschule für Bildende Künste Dresden organisiert.
Zu der viertägigen Veranstaltung werden zahlreiche Wissenschaftler, Restauratoren und Konservatoren aus mehreren Ländern erwartet. Sie wollen Erfahrungen zum Erhalt von Wandmalereien diskutieren und austauschen. Dabei stehen deutsche und internationale UNESCO-Welterbestätten besonders im Blickpunkt. Wandmalereien sind sehr empfindlich und daher stark durch Umwelteinflüsse wie Wasser bedroht. Bei ihrer Konservierung und Restaurierung hat es große technische Fortschritte gegeben. Diese sind Gegenstand der Tagung.
„Historische Wandmalereien sind öffentliche Illustrationen von Geschichte“, sagt Kultusminister Stephan Dorgerloh. „Dieses Erbe erzählt in einzigartiger Weise von vergangenen Zeiten und ist besonders bewahrenswert.“ Der Minister bezeichnete es als große Ehre, dass diese Tagung in Sachsen-Anhalt veranstaltet wird.
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