Do
17
Nov
2011
Landesweit erster ego.-INKUBATOR
Den landesweit ersten ego.-INKUBATOR hat Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff heute an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität offiziell eingeweiht. In der neuen gründerorientierten Infrastruktur der Fakultät für Maschinenbau können Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter den Fertigungszyklus eines Gussstückes praxisorientiert nachvollziehen sowie innovative Geschäftsideen entwickeln und erproben.
Ziel ist es, Unternehmensgründungen zu befördern und deren Erfolgsaussichten zu verbessern. Der Aufbau der kompletten Prozesskette zur Herstellung von Gussstücken wurde mit 331.500 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. „Der Anteil innovativer Gründungen bei uns im Land ist vergleichsweise gering. Durch die Förderung der ego.-INKUBATOREN wollen wir Gründungen dort stimulieren, wo das Schaffen neuen Wissens die Entstehung von Innovationen begünstigt“, betonte die Ministerin. So solle die neue Gründer-Infrastruktur zu einer Keimzelle für innovative Ausgründungen aus den Hochschulen werden. Wolff: „Davon brauchen wir in den kommenden Jahren deutlich mehr, weil Gründungen aus der Wissenschaft rund siebenmal mehr Arbeitsplätze schaffen als herkömmliche Gründungen, aber bislang deutschlandweit nur drei Prozent am Gesamtgründungsgeschehen ausmachen. Deshalb wollen wir mit dem Förderprogramm das Interesse für akademische Unternehmensgründungen steigern und dazu beitragen, dass unternehmerisches Denken einen wichtigeren Platz in der heimischen Wissenschaftslandschaft einnimmt.“
Seit Inkrafttreten des Förderprogramms „ego.-INKUBATOR“ im August 2010 sind rund 1,4 Millionen Euro für vier Vorhaben aus unterschiedlichen Fachbereichen bewilligt worden, davon entfallen zwei Projekte auf die Universität Magdeburg und jeweils eines auf die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie die Hochschule Magdeburg-Stendal. Weitere Inkubatoren sind derzeit an der Hochschule Anhalt und an der Hochschule Merseburg geplant. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von rund vier Millionen Euro zur Verfügung.
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