Mo

21

Nov

2011

Richtertagung setzt sich mit Rechtsextremismus auseinander

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt veranstaltet an der Deutschen Richterakademie im brandenburgischen Wustrau eine fünftägige Fortbildungsveranstaltung „Rechtsextremismus“. „Zur konsequenten Verfolgung rechtsextremer Straftaten wollen wir politische Hintergründe des Rechtsextremismus vermitteln. Dies ist angesichts der jüngst aufgedeckten Straftaten aktueller denn je“, betonte Justizministerin Professor Angela Kolb.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Juristinnen und Juristen aus der Justiz der gesamten Bundesrepublik. Geleitet wird die heute beginnende Tagung von der Leitenden Oberstaatsanwältin Uta Wilkmann aus Magdeburg.

 

Die Tagung ermöglicht, sich aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen mit der heutigen Situation der rechtsextremen Szene auseinander zu setzen.

 

Zur Verfolgung rechtsextremer Straftaten referiert der ständige Vertreter des Generalbundesanwalts und Abteilungsleiter Terrorismus, Bundesanwalt beim BGH Rainer Griesbaum. Außerdem wird über die politischen Hintergründe von rechtsextremistischen Straftätern, über Kameradschaften sowie von der Musik der rechten Szene informiert. Daneben wird auch die zunehmende Bedeutung von Frauen in der rechtsextremen Szene erörtert und es werden die autonomen Nationalisten und die Szenekampagnen der Rechtsextremen in den Blick genommen.

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