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20

Jan

2012

Rieck – Der Henker von Bernburg

Vom Aufstieg und Fall des falschen Polizeichefs - In dem von der Roten Armee besetzten Bernburg übernimmt im August 1945 ein bis dahin unbekannter Mann den Posten des Polizeichefs. Alfred Rieck baut in den folgenden Monaten gemeinsam mit seinen zu Polizisten gemachten Kumpanen ein wahres Schreckensregime auf. Dabei gehören brutale Verhöre, Erpressungen, Vergewaltigungen und Raub zu den Methoden, mit denen sich die Verbrecher bereichern.

In einer Zeit, in der es den Bürgern der Stadt und den Flüchtlingen oft am Notwendigsten fehlt, Lebens- und Genussmittel rationiert sind, entwickelt sich die Dienststelle der Bande zu einem Warenlager. Hinter vorgehaltener Hand spricht man von regelmäßigen Festgelagen.


Gedeckt von der sowjetischen Militäradministration beschlagnahmen Rieck und Konsorten auch Häuser, die sie ohne weiteres in ihren privaten Besitz übergehen lassen. Hinter vorgehaltener Hand reden die Bürger der Stadt von Rieck als „Henker von Bernburg“, gegen den sogar der Oberbürgermeister und die Landesregierung nur schwer ermitteln können. Immer wieder wird er vom NKWD gedeckt.


Wer war dieser Mann? Autor und Verleger Michael Schuster, der in den letzten Jahren bereits durch eine Reihe von gut recherchierten Publikationen aus der Geschichte Anhalts auf sich aufmerksam machen konnte legt nun eine Dokumentation vor, die sich mit den ersten Monaten nach dem Ende des II. Weltkrieges in Bernburg auseinandersetzt.


Außerdem führt die Spurensuche über das französische Metz, Frankfurt am Main, Berlin und das Konzentrationslager Buchenwald bis nach Dessau und Magdeburg. Das Buch „Rieck – Der Henker von Bernburg“ ist ab 24. Januar 2012 unter der ISBN-Nummer  978-3-9813121-8-8 zum Preis von 8,90 Euro im Buchhandel erhältlich. 

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