Mi

03

Dez

2014

Landrat ließt Geschichten zur Weihnachtsbäckerei bei den Fuhnestrolchen

Was war das für ein aufregender Morgen, Vorfreude, schönste Freude..., die 59 Kinder der Kita "Fuhnestrolche" in Baalberge konnten es gar nicht abwarten, denn heute hatte sich ja die BBGLIVE-Weihnachtsbäckerei angemeldet. Punkt um acht waren alle da, und jeden Menge Pakete, Eimer, Kisten, und dann, ja dann kam der Landrat und die Leiterin des Kinder- und Jugendamtes der Stadt Bernburg. Es war wohlig warm und das Frühstück der Kleinen war gerade vorbei, als sich alle Kinder, die Erzieher und die vielen Helfer im Aufenthaltsraum versammelten, um eine Weihnachtsgeschichte zu hören. Der Landrat des Salzlandkreises Markus Bauer zog das Jackett aus, krempelte die Ärmel hoch, setzte sich zu den Kindern, holte ein Buch heraus und fing an, kleine Weihnachtsgeschichten zu lesen. Spannend lauschten die Kinder, wie das Weihnachtsfest wohl in anderen Ländern gefeiert wird. Auch Doris Tell, die Leiterin des Kinder- und Jugendamtes der Stadt Bernburg lass spannende Geschichten vor. Inzwischen hatten die Weihnachtsbäcker alles vorbereitet und der Duft von frisch gebackenen Plätzchen verbreitete sich im ganzen Raum. 

Das war der große Moment, der Moment, an dem es kein Halten mehr gab, der Sturm auf die Tische mit Mehl, Teig, Förmchen, Pinsel, Zuckerguss und Streusel. Alle Kinder bekamen eine Schürze umgebunden, dazu eine richtige Bäckermütze, um endlich, endlich loszulegen. Landrat Markus Bauer und Doris Tell unterstützen die Mädchen und Jungen kräftig beim Teig ausrollen. Jetzt kam die Heiße Phase, zehn Kilogramm Plätzchenteig mussten schließlich erst einmal verarbeitet werden. Der Ofen in der Küche schaffte es kaum, die zwanzig Bleche mit ausgestochenen Plätzchen zu backen. Kaum kamen die ersten Plätzchen aus dem Ofen, kamen die kleinen Hände, um diese mit Zuckerguss und Streusel zu dekorieren. Viele Hände waren nötig, um die Menge abzuarbeiten. Dank der Helfer der Feinbäckerei Salzwedel, den Stadtwerken Bernburg sowie der Volksbank Börde-Bernburg und den vielen Kindergärtnerinnen war schließlich nach drei Stunden harter Arbeit alles geschafft. Einundzwanzig Backbleche bunte Kekse warten nun darauf, in der Adventszeit von den Kindern vernascht zu werden. Doch das war nicht alles, jede Menge Süßigkeiten der Wohlgemuth Süßwaren GmbH in Bernburg wurden noch verteilt. Das reichte nicht nur für die Kinder der Kita Fuhnestrolche, sondern gleich noch für die Kinder des Schulhortes der Grundschule Baalberge. 

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit können sich Kitas im Altkreis Bernburg für die Weihnachtsbäckerei online bewerben. Von allen Einsendungen wird dann eine Kita gezogen, um in eine weihnachtliche Backstube verwandelt zu werden. In diesem Jahr viel das Los auf die Kita "Fuhnestrolche" in Baalberge. Insgesamt hatten sich 16 Kindergärten beworben. Frau Przybilla, Leiterin der Kita Fuhnestrolche freute sich sehr über die reichlichen Geschenke und bedankte sich bei allen Beteiligten der Weihnachtsbäckerei. Die BBGLIVE-Weihnachtsbäckerei, welche nun bereits zum vierten mal in Folge stattfand, ist von sozialen Arrangement geprägt, so organisieren wir nicht nur die Bäckerei und die Beteiligten, sondern spenden auch alle Zutaten, schenken den Kindern die Schürzen, Bäckermützen und Süßigkeiten sowie die Fotos, um eine bleibende Erinnerung zu behalten. Wir bedanken uns im Namen der Kita "Fuhnestrolche" bei Feinbäckerei Salzwedel, den Stadtwerken Bernburg und der Volksbank Börde Bernburg, aber auch beim Landrat Markus Bauer und Frau Doris Tell für die Unterstützung, denn ohne das Arrangement wäre die Weihnachstbäckerei nicht Möglich. BBGLIVE wünscht allen Kindern eine schöne Adventszeit und ganz viel Spaß sowie tolle Weihnachtsgeschenke.


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Kommentare: 1
  • #1

    Oma Else (Donnerstag, 04 Dezember 2014 07:28)

    Das ist endlich mal ein Landrat,welcher den Namen zu recht trägt.Wann hält er die angekündigten Bürgersprechstunden in den einzelnen
    Bernburger Stadtteilen ab?Da gibt es so einige Sorgen und Nöte zu berichten.Ich wohne übrigens im Stadtteil Waldau,welcher nach Worten
    des OB ein Problembezirk ist.Hat er das Recht,uns Waldauer so zu beleidigen?