Mo

04

Jan

2016

Einsatzkräfte mit 30 Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz

Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich West ist auf den Wintereinbruch gut vorbereitet. Es stehen mehr als 90 Mitarbeiter, 30 Räum- und Streufahrzeuge bereit, um Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen zu beräumen und vor Vereisung zu schützen. Darüber hinaus sind in den Depots 4.000 Tonnen Streusalz und 160 Tonnen Sole eingelagert und auf einer Länge von über 12 Kilometern bereits Schneezäune aufgestellt wurden.

 

Die durch die Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich West im Salzlandkreis zu betreuende Netzlänge beträgt rund 180 km Bundesstraßen und 420 km Landesstraßen. Die rund 70 km Autobahn werden vom Regionalbereich Süd betreut. Die Meistereien der Landesstraßenbaubehörde haben das Straßennetz der Bundes- und Landesstraßen in sogenannte Räum- und Streurouten aufgeteilt.

Für jede dieser Routen steht ein Fahrzeug mit Besatzung zur Verfügung um an 7 Tagen der Woche zwischen 6 und 22 Uhr die Straßen Eis- und Schneefrei zu halten. Dafür beginnen die Mitarbeiter im Winterdienst bereits um 3 Uhr Ihre Arbeit. Für die Bundesautobahn A 14 und die autobahnähnliche Bundesstraße B6 erfolgt der Winterdienst an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr, d.h. 24 Stunden am Tag. Damit ist eine Betreuung für das gesamte Autobahn-, Bundes- und Landesstraßennetz im Salzlandkreis abgesichert.


Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten werden die Meistereien den Winterdienst durchführen. Nicht überall kann jedoch das Fahrzeug vor dem Verkehrsteilnehmer sein. Gerade bei Frost und Schneefall muss auch der Verkehrsteilnehmer durch eine vorsichtige und angepasste Fahrweise seinen Beitrag für die Verkehrssicherheit leisten.


Trotz des Einsatzes der Meistereien des Straßenbetriebsdienstes der Landesstraßenbaubehörde kommt es insbesondere zu Beginn der Winter jedes Jahr zu einer erhöhten Anzahl von Unfällen. Die Unfallberichte der Polizei zeigen dann leider oft, dass die Ursachen in unangepasster Fahrweise und noch fehlender Winterausrüstung der Fahrzeuge liegen. Bei Gefahr von Schnee- und Straßenglätte ist besonders vorsichtig zu fahren. Nicht nur die Risiken sind größer, auch die Folgen eines Unfalls sind bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen oft besonders dramatisch. Weiterhin gibt es in diesem Zusammenhang eine gesetzlich verankerte Pflicht, die Fahrzeugausrüstung den Witterungsverhältnissen anzupassen. Bereits bei Außentemperaturen im einstelligen Bereich bieten Winterreifen einen deutlich besseren Kontakt zur Straße und sorgen so für ein besseres Fahrverhalten.

 

Die Landesstraßenbaubehörde ist für den Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen zuständig. Für die Beräumung der Kreisstraßen sowie kommunaler Straßen dagegen sind die Landkreise und die jeweiligen Gemeinden selbst verantwortlich.

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Kommentare: 3
  • #1

    Seppl (Dienstag, 24 November 2015 08:26)

    Personal für den Winterdienst ist doch kein Problem.Die Flüchtlinge,also nur die Männer,sollen doch was tun ,so können sie sich besser integrieren und die
    Akzeptanz bei der Bevölkerung wird steigen.Aber ob sie das wollen,Schneeräumen statt lieber in der Unterkunft per Handy in die Heimat telefonieren und
    schildern,wie bequem es doch hier ist,und wie umsorgt man hier wird.Ich bin auch nicht dafür,das sie den Winter in Zelten verbringen müssen,aber reicht nicht für die erste Zeit eine Gemeinschaftsunterkunft?Muß es gleich eine eigene Wohnung sein?Woher sollen die Wohnungen kommen?Ich selbst möchte in
    meiner Nachbarschaft keine Flüchtlingsfamilie zu wohnen wissen,ich hab da so meine Gründe,sind rein persöhnlich.Also mich bitte nicht als ausländerfeindlich
    brandmarken,sondern mal drüber nachdenken.

  • #2

    einer für alle (Montag, 04 Januar 2016 18:53)

    Es scheint wie jedes Jahr zu sein,kaum eine Schneeflocke am Himmel und der Winterdienst bekommt es mit der Angst zu tun. Wer jetzt noch unterwegs ist sollte sich auf schlechte Straßenverhältnisse gefasst machen... Aber nicht weil so viel Schnee gefallen ist ,sondern weil der Winterdienst im Landkreis Bernburg nicht in der Lage ist unsere Straßen vom VIELEN Schnee zu befreien.Wer von Bernburg nach Alsleben oder von Alsleben in umliegende Dörfer unterwegs ist sollte das mit Vorsicht tun.(Rutschig, Überfroren und Verschneit❄❄❄) Wenn ich vor meinem Haus den Fußweg nicht beräume kann ich mit einer Strafe rechnen sollte dieser nicht frei sein.Da brauch sich niemand wundern wenn der Winterdienst in Private Hand gegeben werden soll,wenn auch nur zum teil.Vielleicht klappt es dann besser. Danke...

  • #3

    Alter Bernburger (Mittwoch, 06 Januar 2016 13:48)

    Ich kann "einer für alle" nur Recht geben. Der Privatmann soll vor seinem Haus fast rund um die Uhr streuen und räumen und an den Wegen der Stadt Bernburg prangt dann ein Schild "Eingeschränkter Winterdienst". Ich bin am überlegen mir ein solches Schild zu besorgen und aufzustellen. Vor dem Gesetz sind alle gleich, oder?? Aber wie sollen die ach so stark gebautetlten und gestressten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes auch das alles schaffen....
    Vom Winterdienst der Landesstraßenbaubehörde ganz zu schweigen, erst liest man hier man sei mit 30 Fahrzeugen und 90 Mitarbeitern bestens gerüstet und dann schafft man es nicht innerhalb von 18 Stunden den Schnee zu räumen?? Es fallen nicht 10cm Schnee innerhalb von 10 min, dann könnte ich es noch verstehen, aber selbst gestern Mittag lag der Schnee unangetastet vom Räumdienst auf der A 14 und der B6n.
    Vom Stadtgebiet möchte ich gar nicht reden...
    Aber das wird wohl alles so gewollt sein, wir sind als Autofahrer ja selbst Schuls, hätten uns ja auf die Straßenverhältnisse besser einstellen können.
    Da bleibt nur zu hoffen da es jetzt nicht auch noch RICHTIG Winter wird.....