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06

Jan

2016

Unterwegs mit dem Winterräumdienst

Wir waren am Dienstagnachmittag mit dem Winterräumdienst auf der B6n zwischen Bernburg und Quedlingburg unterwegs. Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt ist für den Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen zuständig. Für die Beräumung der Kreisstraßen sowie kommunaler Straßen dagegen sind die Landkreise und die jeweiligen Gemeinden selbst verantwortlich.

 

In der Autobahn- und Straßenmeisterei Plötzkau stehen für den Bereich A14 und B6n insgesamt sieben Räumfahrzeuge zur Verfügung. Zwölf Stundenschichten sind im Winter an der Tagesordnung. Früh und Abends um sieben wechseln die Männer das Fahrzeug. Geladen werden bis zu 9 Tonnen Salz und Sole um Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen zu beräumen und vor Vereisung zu schützen.

Für die Bundesautobahn A 14 und die autobahnähnliche Bundesstraße B6 erfolgt der Winterdienst an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr, d.h. 24 Stunden am Tag. Damit ist eine Betreuung für das gesamte Autobahn-, Bundes- und Landesstraßennetz im Salzlandkreis abgesichert.

 

Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten werden die Meistereien den Winterdienst durchführen. Nicht überall kann jedoch das Fahrzeug vor dem Verkehrsteilnehmer sein. Gerade bei Frost und Schneefall muss auch der Verkehrsteilnehmer durch eine vorsichtige und angepasste Fahrweise seinen Beitrag für die Verkehrssicherheit leisten.

 

Die durch die Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich West im Salzlandkreis zu betreuende Netzlänge beträgt rund 180 km Bundesstraßen und 420 km Landesstraßen. Die rund 70 km Autobahn werden vom Regionalbereich Süd betreut. Die Meistereien der Landesstraßenbaubehörde haben das Straßennetz der Bundes- und Landesstraßen in sogenannte Räum- und Streurouten aufgeteilt.

 

Die durch die Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich West im Salzlandkreis zu betreuende Netzlänge beträgt rund 180 km...

Posted by BBG LIVE on Mittwoch, 6. Januar 2016

 

Für jede dieser Routen steht ein Fahrzeug mit Besatzung zur Verfügung um an 7 Tagen der Woche zwischen 6 und 22 Uhr die Straßen Eis- und Schneefrei zu halten. Dafür beginnen die Mitarbeiter im Winterdienst bereits um 3 Uhr Ihre Arbeit.

 

Trotz des Einsatzes der Meistereien des Straßenbetriebsdienstes der Landesstraßenbaubehörde kommt es insbesondere zu Beginn der Winter jedes Jahr zu einer erhöhten Anzahl von Unfällen. Die Unfallberichte der Polizei zeigen dann leider oft, dass die Ursachen in unangepasster Fahrweise und noch fehlender Winterausrüstung der Fahrzeuge liegen.

 

Bei Gefahr von Schnee- und Straßenglätte ist besonders vorsichtig zu fahren. Nicht nur die Risiken sind größer, auch die Folgen eines Unfalls sind bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen oft besonders dramatisch. Weiterhin gibt es in diesem Zusammenhang eine gesetzlich verankerte Pflicht, die Fahrzeugausrüstung den Witterungsverhältnissen anzupassen.

 

Bereits bei Außentemperaturen im einstelligen Bereich bieten Winterreifen einen deutlich besseren Kontakt zur Straße und sorgen so für ein besseres Fahrverhalten.

 


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