Di

19

Jan

2016

Staßfurt: Minister überreicht Förderbescheid über 1,15 Mio. Euro / Zehn neue Jobs

Gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Staßfurt (Salzlandkreis): Die Bischoff Federnwerk und Nutzfahrzeugteile GmbH baut ihre Betriebsstätte aus. In die Erweiterung der Produktionsanlage von Federn für Lkw und Schienenfahrzeuge investiert das Unternehmen gut 4,6 Millionen Euro. Zehn neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Land fördert die Erweiterung mit rund 1,15 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Den entsprechenden Förderbescheid hat Wirtschaftsminister Hartmut Möllring heute an die geschäftsführenden Gesellschafter Hartmut und Gabriele Bischoff sowie Frank Ritter überreicht. Das Staßfurter Federnwerk beschäftigt derzeit rund 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zu den Kunden zählen vor allem europäische Bahnunternehmen, Hersteller von Landmaschinen sowie Firmen aus der Fahrzeug-, Möbel- und Flugzeugindustrie. Möllring betonte: „Wer investiert, der stärkt die Zukunftsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze. Deshalb ist die Millioneninvestition ein positives Signal für die Wirtschaft in der gesamten Region. Das Federnwerk Bischoff ist ein wichtiges Unternehmen für Staßfurt und Umgebung und hat bereits in den vergangenen Jahren eine gute wirtschaftliche Entwicklung genommen. Die Erweiterung ist der Grundstein dafür, dass diese unternehmerische Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden kann.“

 

Dies unterstrichen die geschäftsführenden Gesellschafter: „Die Investition ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der Absatzmärkte, zur Festigung der Unabhängigkeit und zur Reduzierung körperlicher Belastungen der Mitarbeiter. Durch die neue Frei-Biege-Härte-Anlage rechnen wir mit einer Verdoppelung unseres bisherigen Produktionsausstoßes in den nächsten drei Jahren. Zudem ermöglicht die Investition die effiziente Fertigung von Kleinserien und Einzelteilen, so dass neue Marktlücken etwa in der Oldtimer- und der Landmaschinenbranche erschlossen werden können.

 

Auch die neue Farbtauchanlage stärkt die Energieeffizienz und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.“

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