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11

Feb

2016

Solvay Bernburg: Werkleiterwechsel am 1. April

Ab 1. April 2016 wird Patrick Sivry neuer Werkleiter im Bernburger Solvay-Werk. Er folgt auf Dr. Thomas Müller, der nach 36-jähriger Tätigkeit bei Solvay und mehr als acht Jahren als Bernburger Werkleiter in den Ruhestand geht. Anfang Februar begann die Einarbeitung des neuen Werkleiters.

Als Bernburger Werkleiter hat Dr. Müller gemeinsam mit den Beschäftigten an der wirtschaftlichen Optimierung der Soda-Produktion gearbeitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. „Wesentliche Punkte waren für mich die Errichtung des Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks der Tönsmeier-Gruppe, im letzten Jahr die Erhöhung der Flexibilität in der Energieversorgung durch die Verbindung unseres gasbetriebenen Industriekraftwerks mit dem Heizkraftwerk und die weitere Verbesserung der Arbeitssicherheit.“

Als Herausforderung für seinen Nachfolger sieht Dr. Müller: „Es müssen Wege gefunden werden, wie wir trotz immer neuer und im Wettbewerbsvergleich hoher Abgaben, wie beispielsweise der Abwasserabgabe, wettbewerbsfähig Soda herstellen können. Außerdem werden wir in den nächsten Jahren einen großen demografischen Wandel im Werk haben. Dafür benötigen wir motivierte und qualifizierte Fachkräfte. Dabei kann Patrick Sivry auf das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen, die sich sehr mit dem Standort identifizieren.“ Dr. Müller schätzt die herzliche Art der Bernburger und wird seinen Ruhestand mit seiner Frau in Bernburg genießen.


Fokus auf Arbeitssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit


In der zweimonatigen Einarbeitungsphase will der Diplom-Ingenieur Sivry, der zuletzt einen vergleichbaren Solvay-Standort im französischen Dombasle leitete, die Produktion, die Mitarbeiter, den Betriebsrat und wichtige externe Ansprechpartner kennenlernen. „Meine Prioritäten sehe ich in der Fortführung der Programme zur Arbeitssicherheit – unser Ziel lautet: Null Unfälle – und dem Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Schließlich produzieren wir hier in Bernburg seit mehr als 130 Jahren und ich setze alles daran, dass das so bleibt. Ich freue mich, gemeinsam mit den vielen kompetenten und sehr engagierten Mitarbeitern daran zu arbeiten, diese Ziele zu erreichen.“


Sivry trat 1989 in die Solvay-Gruppe ein, arbeitete an zwei französischen Standorten und vier Jahre im Rheinberger Solvay-Werk in der Instandhaltung und der Technik bzw. Konstruktion sowie zwei Jahre in der Solvay-Hauptverwaltung in Brüssel. Seit 2005 leitete er das Soda-Werk in Dombasle. Er ist verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder. Er wird in Bernburg wohnen.

Solvay ist ein internationaler Hersteller von Chemikalien und Hochleistungswerkstoffen.

 

Das Unternehmen unterstützt Kunden, innovative, hochwertige und nachhaltige Produkte zu entwickeln, die weniger Energie verbrauchen, CO2-Emissionen senken, den Ressourcenverbrauch optimieren und die Lebensqualität verbessern. Die Solvay-Gruppe, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter in 53 Ländern und erzielte 2014 einen Pro-forma-Umsatz von fast 12 Mrd. Euro, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört. Solvay bedient vielfältige Märkte wie Automobil und Luftfahrt, Verbrauchsgüter und Gesundheitspflege, Energie und Umwelt, Elektro und Elektronik, Bausektor und Industrieanwendungen Die deutschen Solvay-Gesellschaften erzielten 2014 rund 1,1 Mrd. Euro Umsatz im In- und Ausland (Solvay insgesamt im Inland 877 Mio. Euro; ohne die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte). An zehn Standorten arbeiten in Deutschland rund 3.000 Beschäftigte. Zu den Hauptprodukten zählen Fluor-, Barium- und Strontium-Spezialitäten, Hochleistungskunststoffe, Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid sowie Celluloseacetat.

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