Mi

23

Mär

2016

Bedingungen für das Gelingen schulischer Inklusion

„Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben Anspruch auf die rechtliche und praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und damit das Recht auf einen Regelschulplatz wie jedes Kind ohne Behinderung“.


Der Bundesfachausschuss Bildung, Forschung und Innovation der CDU hat sich zur schulischen Inklusion positioniert und Bedingungen für deren Gelingen benannt. „Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben Anspruch auf die rechtliche und praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und damit das Recht auf einen Regelschulplatz wie jedes Kind ohne Behinderung“.

 

Bildung sei die Voraussetzung für eine selbstbestimmte Teilhabe an unserer Gesellschaft. Auch Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf müssten einen berufsqualifizierenden Schulabschluss erreichen können als Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt.

 

„Mehr schulische Inklusion ist unser Ziel, sie muss aber unter Wahrung des Anspruchs aller Beteiligten auf Qualität in der Bildung, auf Erziehung und Betreuung erfolgen“. Im Mittelpunkt jeder schulischen Arbeit stehe für die CDU das Wohl des einzelnen Kindes. „Daher halten wir am Prinzip der Wahlfreiheit fest: Die Eltern sollen aus den vielfältigen Angeboten wählen und über den bestmöglichen Bildungsweg für ihr Kind entscheiden können“, betonte Kretschmer.

 

Dies könne der Besuch einer Regelschule sein, aber auch einer Förderschule, einer Förderklasse oder einer anderen besonderen Fördermaßnahme. Dr. Gunnar Schellenberger, Mitglied des Bundesfachausschusses Bildung, Forschung und Innovation und Mitglied im Landtag von Sachsen-Anhalt ist für „einen vernünftigen und umsetzbaren Zeitplan“ bei der Realisierung der Inklusion.

 

„Die Rahmenbedingungen der schulischen Inklusion müssen stimmen und dürfen nicht ohne Bereitstellung der erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen, durchgedrückt werden“, betonte Dr. Schellenberger. Auch für den inklusiven Unterricht müssten hohe Qualitätsanforderungen gelten.






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