Saale-Bündnis - Rahmenbedingungen für Schiffbarkeit schaffen 


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Di

29

Mär

2016

Ende der Restwasserstraßendiskussion

Ende der Restwasserstraßendiskussion – Saale- Seitenkanal im Bundesverkehrswegeplan verankert

 


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So

20

Mär

2016

AHA fordert endlich alle Planungen zum Saale-Elbe-Kanal endgültig zu stoppen

Die Errichtung eines sogenannten Schleusenkanals Tornitz, was eine klare Ausbaumaßnahme der Saale darstellt, ist nach der Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein weiterer erschreckender Ausdruck der Ignoranz der klaren Fakten und Tatsachen in Sachen Ökonomie, Ökologie und Klimaschutz.


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Fr

11

Mär

2016

Dalben werden im oberen Schleusenvorhafen Bernburg erneuert

Nach mehreren Schiffsunfällen am Saalewehr von Bernburg wurden zur Sicherheit für die Schifffahrt die Dalben im oberen Schleusenvorhafen von Bernburg im Jahr 1956 geschlagen. Nun werden diese erneuert.


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Do

03

Mär

2016

10 Jahre Elbe-Saale-Nachrichten – Immer mehr

10 Jahre Elbe-Saale-Nachrichten – Immer mehr

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So

28

Feb

2016

Schifferball in Alsleben gefeiert

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit, das Zusammentreffen verschiedener befreundetet Vereine zum traditionellen Schifferball. Geladen hatte der Schifferverein Undine aus Alsleben. Diesmal war alles ein bisschen kleiner, dafür um so gemütlicher.

 


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Do

18

Feb

2016

MS SANS SOUCI verlässt Heimathafen Alsleben für immer

Vor allem der Bau des rund 7,5 Kilometer langen Saale-Seitenkanals bei Tornitz sehne er herbei. Mit seiner 82 Meter langen SANS SOUCI könne er die kurz vor der Elbe-Mündung stark mäandernde Saale nur selten bewältigen. „Ich komme kaum noch den Fluss hoch“, sagt der 49-jährige Unternehmer. „Da werden einem von vielen Seiten Steine in den Weg gelegt.“ 


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Mi

02

Dez

2015

MS SANS SOUCI fährt durch Bernburg in Winterpause

Das war eine lange Saison, denn schon am 28. Februar lief das Hotelschiff MS Sans Souci aus dem Heimathafen in Alsleben. Heute durchfuhr eines der größten Schiffe auf der Saale die Stadt Bernburg. Es war nur eine handvoll Gäste an Bord, welche die letzte Etappe in das Winterquartier begleiteten.

 

Dennoch, ein paar Bernburg sahen dem Treiben von der Fußgängerbrücke oder dem Schleusenrand zu. Kapitän Peter Grunewald und sein Team freuen sich nun erst einmal auf Landgang, vorbei ist die Saison 2015 zwischen den schönsten Landschaften Deutschlands.

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Mo

14

Sep

2015

Nienburger feierten 6. Hafenfest

Viel Spaß hatte die Freunde des Wassersports am Samstag in Nienburg. Schließlich feierte der Verein FSV Nienburg Wassersport das 6. Hafenfest. Befreundete Vereine aus Bernburg, Calbe, Schönebeck, Alsleben, Wettin oder Niegripp nutzen das sommerliche Wetter für einen Bootsausflug in die Bodestadt. Über zwanzig Boote lagen schließlich an den Anlegern, an welchem sich ursprünglich eine Schiffswerft befand. Als Ende der dreiziger Jahre die Schiffswerft ihr Ende fand, befand sich hier bis in die spätfünfziger ein Betonwerk des BSG Aufbau Nienburg, ein Unternehmen des Zementwerkes. Viele Geschichten wurde erzählt, es wurde getrunken und gelacht. So beispielweise auch die Geschichte von Hartwig Hesse, welcher zugleich Vorsitzender des Vereins ist. Er erzählt die Geschichte vom ehemaligen Wohnschiff, welches hier damals noch in der Bode lag. Als 1974 der Besitzer den Ofen schürte, um zu heißen und anschließend in der Kneipe versackte, fing das Schiff Feuer und brannte vollständig aus. Schließlich wurde das Frack gegen Schrott aufgewogen, an Land gebracht und wieder aufgebaut. Seit 1974 dient nun das ehemalige Wohnschiff als Vereinsheim. Bei Kaffee und Kuchen werden hier Geburtstage und Jubiläen gefeiert.

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Do

03

Sep

2015

Elbe und Saale drohen abzurutschen, tausenden Arbeitsplätzen zum Trotz

Auf politischer Ebene wird schon lange um tragfähige Konzepte zäh gerungen. Elbe und Saale drohen „abzurutschen“ – Tausenden Arbeitsplätzen, Umweltschutz und Lebensqualität zum Trotz. Den Ausbau des Flusssystems Elbe-Saale hat das Landesverkehrsministerium in Magdeburg für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet, der einen Zeitraum bis 2030 umfasst. In diesem Monat soll der erste Referentenentwurf vorliegen. Der als „Neubau“ im bisherigen Bundesverkehrswegeplan eingeordnete Flussaus- und Kanalbau ist in der Praxis lediglich der Lückenschluss zwischen zwei ausgebauten und vom Bund unterhaltenen Bundeswasserstraßen auf einer Länge von etwa zehn Kilometern. Auf einer Veranstaltung der ostdeutschen Industrie- und Handelskammern am 25. Juni 2014 in Berlin wurden Probleme der Verkehrsinfrastruktur diskutiert, um politische Entscheidungen für den Bundesverkehrswegeplan vorzubereiten. Für ihn sind 1300 Projekte angemeldet – 39 Projekte sind für Ostdeutschland priorisiert.

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Mo

24

Aug

2015

Bedarf von Schifftransporte auf der Saale mit steigender Tendenz

Saale-Bündnis wächst und wächst: Bürgerverein Stadtgestaltung Halle klar für Ausbau des Flusses Die Liste der Unterstützer und Befürworter des Saale-Ausbaus wird immer länger. Am vergangenen Mittwoch wandte sich der Bürgerverein Stadtgestaltung Halle auf der öffentlichen Mitgliederversammlung der CDU in Halle mit deutlichen Worten an den anwesenden Landesverkehrsminister und CDU-Landesvorsitzenden Thomas Webel. In einem Brief mahnte der Verein unter Vorsitz von Heinz-Günther Ploß die Brisanz der „Angelegenheit Saale“ an und forderte, die Entscheidung, ob die Saale in den neuen Bundesverkehrswegeplan eingeordnet wird oder nicht, nicht dem Zufall zu überlassen.

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Mo

17

Aug

2015

Wo­hin steu­ert die Schiff­fahrt auf Elbe und Saale?

Über 10 Jahre galt die zwi­schen Bundesverkehrs- und Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rium ver­ab­re­dete Ab­sichts­er­klä­rung: „Für die Fahr­rinne der Bin­nen­elbe wird bei Nied­rig­was­ser un­ter­halb von Dres­den eine Fahr­rin­nen­tiefe von 1,60 Me­ter un­ter GlW* an 345 Ta­gen im Jahr an­ge­strebt, ober­halb von Dres­den soll die Fahr­rinne 1,50 Me­ter* tief sein.“ Doch da­von will das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­rium nun nichts mehr wis­sen – und stößt dem Binnenschifffahrts- und Ha­fen­ge­werbe in die­ser Re­gion vor den Kopf. „Vor­fest­le­gun­gen, ins­be­son­dere zu den zu­künf­ti­gen Fahr­rin­nen­tie­fen an der Elbe, sind kon­tra­pro­duk­tiv“, heißt es in ei­nem Schrei­ben von Enak Fer­le­mann, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt, an zwei Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete, das dem Bun­des­ver­band der Deut­schen Bin­nen­schiff­fahrt e.V. (BDB) vorliegt.

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Fr

19

Jun

2015

Mitglieder des Saale-Stammtischs fordern Elbe-Anschluss

Die Mitglieder des Saale-Stammtischs haben jetzt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, die Aufnahme der Saale in den Bundesverkehrswegeplan 2015 und den wirtschaftlichen Anschluss an die Elbe gefordert. Anlass war die Zusammenkunft der Stammtisch-Mitglieder am gestrigen Donnerstag. Über den aktuellen Stand in Sachen Saale und Bundesverkehrswegeplan sprach Manfred Sprinzek, Präsident des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS). Der Verein ist seit Gründung des Saale-Bündnisses im August 2011 treibende Kraft und fachlicher Berater. Der Saale-Stammtisch versteht sich als Mittler, Akteur und Impulsgeber rund um die Entwicklung der touristischen Nutzung des Flusses.


(Bildunterschrift (v.l.n.r.): Klaus-Dieter Gerlangen (Verein Saaleschwimmer Halle e.V.), Klaus Kühner (Musikalischer Stadtführer Halle), Jürgen Seilkopf (Hanseverein Halle e.V.), Doreen Dalgahn (Halle/Souvenirs), Wolfgang Aldag (Saale-Stammtisch), Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister), Thomas Reschke (Kanuclub Schönburg e. V. Unstrut) und Thoralf Schwade (Bootsverleih Halle)

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Sa

06

Jun

2015

Schutz der Fluss- und Auenlandschaften zwischen Stassfurt, Nienburg und Bernburg

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht in den Auenlandschaften zwischen den Städten Stassfurt, Nienburg und Bernburg einen sehr arten- und strukturreichen sowie damit verbunden einen besonders schützwürdigen und entwicklungsfähigen Natur- und Landschaftsraum. Im Rahmen einer vom AHA organisierten und durchgeführten Fahrradexkursion nahmen die Teilnehmer diesen Raum in Augenschein. In der Stadt Stassfurt, wo die Fahrradexkursion startete, waren sich die Teilnehmer der Fahrradexkursion schnell einig, dass ein weiterer Verbau der Bode nicht erfolgen darf, um dem Fluss, welcher insbesondere den Norden des Harzes und das angrenzende Harzvorland entwässert, nicht weiter einzuschränken. Im Rahmen der möglichen Hochwasser gilt es zudem zu prüfen, inwieweit die Bode verbaute, einstige Auen zurück erhalten kann.

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Mo

01

Jun

2015

Logistik-Riese sieht Containerlinie auf der Saale

Die Saale hat nach Ansicht des Logistik-Riesens Finsterwalder Potenzial für eine kostengünstige und klimafreundliche Containerlinie. Das in Halle ansässige Unternehmen würde nach Angaben von Sprecher Sven Köcke gern einen Teil seines Dienstleistungsangebots per Binnenschiff abwickeln, doch der Fluss ist aktuell nicht dafür ausgebaut. Auch der Anschluss an die weiterführende Elbe fehlt bisher. „Es geht in unserem Fall nicht um die vielfach zitierten Tonnagemengen. Es geht um schiffbare Güter, die keine zeitkritischen Massengüter sind und in der Regel per Container um die Welt reisen“, sagt Köcke. „Wir gehen davon aus, dass beim Transport per Schiff etwa ein Drittel weniger Kosten pro Container anfallen als beim Lkw-Transport.“ Bedenken, die Container könnten zu schwer für ein Binnenschiff auf der Saale sein, verwirft der Logistikexperte. Er sagt: „Da ein Container die letzten Kilometer bis zum Empfänger fast immer per Lkw zurücklegen muss, ist das Gewicht begrenzt. Der durchschnittliche Container wiegt etwa 15 Tonnen. Wir kämen also bei einem umweltfreundlichen Schiffstransport nur auf eine geringe Fahrrinnentiefe.“ Bisher vermisse Köcke eine solche Diskussion fernab von Gütern wie Kohle, Steine oder Erden. 

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Do

30

Apr

2015

Jetzt auch kostenloser Strom für E-Bike in Bernburg

An beiden Wasserkraftwerken in Bernburg, also auf beiden Seiten der Saale hat ab sofort jedermann  die Möglichkeit, sein Elektrofahrzeug kostenlos und mit lokal erzeugtem Strom aus Saale-Wasser aufzutanken. Damit hat Bernburg mal wieder die Nase vorn, denn die Wasserkraft Bernburg GbR ist die erste und einzige Erzeugungsanlage von Öko-Strom in den neuen Bundesländern, die regenerative Energie in diesem Umfang mit professioneller Lade-Infrastruktur kostenlos abgibt. Und jetzt wird noch einer drauf gesetzt, denn an der Ladestation Saalemühle, direkt an der Schleuse Bernburg sind nun auch 2 Fahrrad-Ladestationen mit Schuko-Steckdosen, welche vollkommen kostenlos genutzt werden können.

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Sa

25

Apr

2015

Wasserkraft Bernburg mit kostenloser Elektrotankstelle

Der Tag der erneuerbaren Energien feiert 20. Geburtstag. Zum 20. Mal ruft die Stadt Oederan zum deutschlandweiten Tag der Erneuerbaren Energien am 25. April 2015 auf. Was 1996 klein in Oederan und Sachsen begann, kann sich sehen lassen: Zu den vergangenen 19 Aktionen seit 1996 haben über 6.300 Energiepioniere knapp 10.000 Anlagen geöffnet oder Energiefeste gefeiert. Und dies immer dem Grundsatz folgend: Erneuerbare Energien sind auf lange Sicht die umweltfreundlichste Energieversorgung. Daher sind zur Jubiläumsaktion 2015 alle aufgefordert, nicht nachzulassen und die Energiewende weiter zu gestalten – trotz mancher Behinderungen. Zum Jubiläum sind wieder alle erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Umweltwärme usw. sowie die Möglichkeiten der Energieeffizienz gefragt. Es geht aber auch darum, Lastmanagements und der Energiespeicherung in einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Wasserkraft Papierfabrik Bernburg war heute Anziehungspunkt von zahlreichen Interessenten wie bereits in den vergangenen Jahren. Nun gibt es in Bernburg auch eine kostenlose Tankstelle für Elektrofahrzeuge mit grünen Strom aus der Saale. Aber hören Sie selbst, was Matthias Mönchmeier, Betreiber der Wasserkraft Bernburg dazu zu sagen hat. Wasserkraft Papierfabrik Bernburg GbR, Am Rosenhag 5, 06406 Bernburg, Tel. (03471) 35 46 -0

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Mi

15

Apr

2015

Saalemühle-Geschäftsführer: „Wenn wir auf der Saale transportieren könnten, dann …“

Die Saale fließt direkt an dem Unternehmen vorbei, und doch scheint sie Lichtjahre entfernt: Die Saalemühle Alsleben GmbH wartet seit Jahren darauf, den Fluss direkt vor der Haustür für Transporte nutzen zu können. Geschäftsführer Michael Gutting hat ausgerechnet, dass etwa 2400 Lkw weniger auf den Straßen unterwegs wären, könnte der Betrieb die Saale für den Hartweizenimport und den Abtransport der Futtermittel nutzen. Die Leerfahrten, die beim Transport von etwa 60 000 Tonnen Ladung von und zur Saalemühle anfallen, kämen noch dazu. „Die Saale ist da“, sagt er. „Genau deshalb wurde die Mühle vor mehr als 800 Jahren an diesem Standort gebaut.“ Doch das Unternehmen ist dazu verdammt, seine Laster über die nahe gelegene A14 zu schicken – ständig überlastet, streckenweise arg sanierungsbedürftig und regelmäßig von Baustellen gesäumt. „Dieser Transportweg ist für uns, aber auch für die Gemeinschaft und die Umwelt, eine teure Belastung“, bekräftigt der Unternehmer. Deshalb macht sich die Saalemühle Alsleben GmbH im Saale-Bündnis stark und kämpft für den Ausbau der Saale und den Saale-Seitenkanal, der eine Anbindung an die Elbe und die wichtigen Binnenhäfen Europas zur Folge hat.

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Mi

11

Mär

2015

Freie Fahrt für die Saaleschifffahrt 

Mitglieder und Unterstützer des Saale-Bündnisses haben heute im Hafen Halle für den Saale-Ausbau demonstriert. Auf Transparenten forderten die mehr als 40 Aktionsteilnehmer, die umweltfreundliche Binnenschifffahrt auf der Saale zu stärken und so die Arbeitsplätze in den kleinen und großen Unternehmen entlang des Flusses zu erhalten. Anlass der Demonstration direkt am Hafenbecken war die Hafenhinterland-Konferenz (11. – 13. März) in Halle. Der Hafen im Stadtteil Trotha war Station einer Rundreise von Konferenzteilnehmern und Medienvertretern. 33 Firmen, Vereine und Institutionen waren dem Aufruf des SaaleBündnisses gefolgt und hatten Vertreter und sogar Boote geschickt. Die wurden auf Trailern an den Ort des Geschehens gebracht oder ankerten im Hafenbecken. Mit dabei waren unter anderem verschiedene Reedereien, Wassersport- und Bootsvereine, Werften und die DLRG. 


(Foto: VHdS e.V. Halle)
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Do

05

Mär

2015

2. Internationalen Hafenhinterland-Konferenz in Halle/ Saale

„Die neue EFRE Förderperiode gibt uns die Chance unsere Visionen ganzheitliche, intelligente und nachhaltige Lösungen für Mobilität und Logistik zu verwirklichen und Sachsen-Anhalt gleichzeitig als Systemlieferant für Grüne Mobilität zu etablieren. Das Land Sachsen-Anhalt verfolgt mit der Umsetzung der EFRE Förderperiode 2014 bis 2020 eine Strategie für ein intelligentes, innovatives und nachhaltiges Wachstum, um die Kernziele der EU zur Verringerung von CO2 Emissionen, zur Unterstützung umweltfreundlicher Verkehrsträger, zur stärkeren Etablierung erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz umzusetzen. In diesem Kontext hat das Land entsprechende Handlungsfelder für den Verkehrsbereich angemeldet, die von der Kommission im Dezember 2014 als Bestandteile des sogenannten Operationellen Programms bestätigt wurden. Dem Land steht dafür im Förderzeitraum ein EFRE-Volumen von rd. 74 Millionen Euro zur Verfügung. 

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Sa

28

Feb

2015

Schauspiel - MS SANS SOUCI fuhr durch Bernburg zu Tal

Hunderte Schaulustige waren es heute wieder, als gegen 10:00 Uhr das Hotelschiff MS SANS SOUCI die Stadt Bernburg passierte. Die Fahrt ging vom Winterquartier in Mukrena zu Tal in Richtung Magdeburg. Auch auf der MS SANS SOUCI begeisterte Menschen, fröhlich winken sie den Schaulustigen an der Schleuse oder der Fußgängerbrücke zu. Da lohnt sich das Aufstehen, Sonnenschein und eine kleine Flusskreuzfahrt am Morgen. Ein kleines Anlegemanöver nach der Schleusung in Bernburg, und die Fahrgäste, deren Fahrt hier zu Ende war, konnten am Bootsanleger Tal Stadt aussteigen. Bereits um acht Uhr legte das Hotelschiff der Privat-Reederei MS SANS SOUCI vom Winterquartier ab. Kapitän Peter Grunewald und sein Team freuen sich darauf, wieder in den schönsten Landschaften Deutschlands, das Elbsandsteingebirge unterwegs zu sein. Aber auch die Elbe stromauf über Dresden bis Mělník und weiter nach Prag ist die MS Sans Souci unterwegs. 

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So

22

Feb

2015

Schifferball in Alsleben - zwischen Tradition und Zukunft

Am Samstag fand wieder der alljährliche Schifferball des Schifferverein Undine in Alsleben statt. Viele befreundete Schiffervereine aus ganz Deutschland feierten mit den Alslebenern ihren Schifferball. Höhepunkt des Abends ist der Fahneneinmarsch, bei dem alle Vereine mit ihren aufwändig gearbeiteten Vereinsfahnen in die Festhalle einlaufen. Chef des Schifferverein „Undine“ ist Ernst-Wilhelm Wehlmann; "Schiffervereine sind seit über 190 Jahren Tradition in Alsleben", auch die Alslebener sind gern gesehene Gäste. Die Schifffahrt war viele Jahre der Hauptarbeitgeber für Schiffsführer und Binnenschiffer in Alsleben, genau deshalb lassen sich hier auch die stärksten Befürworter des Saale-Ausbaus bei Tornitz finden. Neben einem umfangreichen Showprogramm zum Schifferball gibt es natürlich auch Musik mit Anita und Roland und den Burgenländern. Die Geschichte von Alsleben erzählt, dass die Alslebener das Recht besaßen, hoheitlich andere Saaleabschnitte zu befahren und sogar dort zu fischen. 

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Di

17

Feb

2015

Die Wasserstraßenmaut für Sportboote ist vom Tisch

Eine Vignette für Sportboote ist künftig nicht vorgesehen, erklärte jetzt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Dies wurde vom DOSB und den Wassersportspitzenverbänden begrüßt. Die Wasserstraßenmaut für Sportboote ist vom Tisch. Das gaben der DOSB und die in seinem Forum Wassersport vertretenen Wassersportspitzenverbände am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Im Forum Wassersport sind vertreten: Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutscher Motoryachtverband (DMYV), Deutscher Ruderverband (DRV), Deutscher Kanu-Verband (DKV), Deutscher Wasserski- und Wakeboard-Verband (DWWV), Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

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Di

10

Feb

2015

Geschichte des Schleusen Neubau in Bernburg

Aus Chroniken zur Saaleschifffahrt ist zu entnehmen, dass bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jh. Schleusen aus Holz den Frachtverkehr sicherten. Doch bereits vorher wurde das Wasser der Saale zum Kornmahlen bzw. zum Flößen genutzt. Das wohl älteste Mühlenwehr auf deutschen Gebiet war beim Schifferstädtchen Alsleben errichtet. Vom ersten Handwerk in Bernburg, worüber berichtet wurde, war eine Mühle an der Saale. 


Am 21. Oktober 1530 erteilte Kaiser Karl V. das Privileg der freien Schifffahrt und die Erlaubnis das Flussbett der Saale auszubauen, dem Erzstift Magdeburg. Die Arbeiten wurden noch im gleichen Jahr aufgenommen. Ein erstes Wehr wurde in Bernburg gebaut und zusätzliche Schleusen oder unbrauchbare Schleusen erneuert. Fürst Wolfgang von Anhalt, Regent über Bernburg , schloss 1559 auf drängen des Erzbischof Sigismund einen Vertrag zum Ausbau und Sicherung der Saaleschifffahrt ab. Im darauffolgendem Jahr begann der Bau einer Schleuse in Bernburg.

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Di

10

Feb

2015

Saale-Bündnis startet wieder durch – Initiative hat bessere Schiffbarkeit der Saale und Tourismus auf der Agenda

In das vor knapp dreieinhalb Jahren gegründete und zuletzt ruhende Saale-Bündnis kommt wieder Bewegung. Die unabhängige und überparteiliche Initiative will sich unter der Schirmherrschaft des Landrates des Salzlandkreises, Markus Bauer (SPD), wieder engagiert für eine bessere Schiffbarkeit der Saale und den Tourismus in der Region stark machen. Das Saale-Bündnis wird – wie auch schon in den Jahren zuvor – von Bürgermeistern, Wirtschaftsunternehmen, Binnenschiffern und vielen Menschen in der Saale-Region unterstützt. Das im August 2011 gegründete Bündnis hatte unter anderem erreicht, dass die Bundesregierung von der geplanten Herabstufung der Saale zur „Restwasserstraße“ abrückte. Für den nach Überzeugung der Bündnisunterstützer wirtschaftlich und touristisch wichtigen Saale-Seitenkanal (oft auch als Elbe-Saale-Kanal oder Schleusenkanal Tornitz bezeichnet) soll nun weiter gekämpft werden. Auch der Hochwasserschutz ist ein Thema, das man verstärkt einbinden will. Breit unterstützt und fachlich vorangetrieben wird das Saale-Bündnis durch den Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) in Halle.

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Mi

28

Jan

2015

MS Sans Souci bekommt Schwesterschiff

Eine Reise mit der MS SANS SOUCI begeistert Jung und Alt. Die Privat-Reederei MS SANS SOUCI, deren Winterquartier Alsleben ist, bekommt ein Schwesterschiff. Kapitän Peter Grunewald und sein Team freuen sich schon darauf, in Kürze die MS SANS SOUCI II neben dem Mutterschiff, der MS Sans Souci in Alsleben festmachen zu können. Schon am 28. Februar wird die MS Sans Souci nach der Winterzeit in die neue Saison fahren. Zu Tal geht es zunächst in Richtung Magdeburg, Interessenten können die MS SANS SOUCI auf dieser Reise von Mukrena bis Magdeburg begleiten. Das Schwesterschiff wird dann noch einige Wochen im Heimathafen liegen, bevor dieses zwischen Prag und Berlin unterwegs sein wird. 

Reiseroute am 28. Februar 2015 ist Mukrena - Bernburg - Calbe - Barby - Schönebeck/E. - Magdeburg. Ablegen in Mukrena: 08:00 Uhr, Festmachen in Magdeburg: gegen 16:00 Uhr. Der Preis für Erwachsene liegt bei 30,- EUR pro Person (incl. Mittagessen und Kaffee). Belegte Brötchen zum Frühstück und Kuchen kann für kleines Geld an Bord erworben werden. Kinder unter 14 Jahren fahren kostenfrei mit. Buchung/Reservierung einfach per Telefon unter: +49 (0)151-52624582. Nach der Ankunft in Magdeburg besteht die Möglichkeit eines Bustransfer zurück nach Mukrena für 10,00 EUR pro Person.

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Mi

28

Jan

2015

Saaleausbau vollenden

Unser Bundesland blickt mit Stolz auf das bislang Erreichte und misst der Binnenschifffahrt erhebliche volkswirtschaftliche Bedeutung zu. Einer aktuellen Verkehrsprognose zufolge, die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt wurde, erwarten uns bis 2030 starke Zuwächse der Verkehrsleistungen. Während Straße und Schiene bis 2030 ihre Kapazitätsgrenze erreichen sollen, verfügt die Binnenschifffahrt über erhebliche Kapazitätsreserven. Sachsen-Anhalt, als aufstrebende Region in der Mitte Deutschlands, möchte diese Reservepotenziale für die Binnenschifffahrt erschließen. In unserem Land gibt es rund 600 Kilometer schiffbare Bundeswasserstraßen. Den zentralen Knotenpunkt bildet das Wasserstraßenkreuz Magdeburg mit Europas längster Kanalbrücke. Hier wird der Mittellandkanal über die Elbe in den Elbe-Havel-Kanal geführt. 

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Mo

01

Sep

2014

AHA fordert Fortsetzung des Verbots der Jagd auf Kormorane

Die beiden deutschen Staaten waren jahrzehntelang von extrem verschmutzten Flüssen geprägt, was zu eine starken Reduzierung der Fischbestände führte und damit eine fast vollständige Ausrottung des Schwimmtauchers zur Folge hatte. Mit der Verbesserung der Wasserqualität der Flüsse ab den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und der einhergehenden langsamen Erholung der Fischbestände, nahmen erfreulicherweise auch die Bestände des Kormorans zu. Ein vollkommen normaler Prozess in einem sehr wünschenswertem Naturkreislauf und Zeichen für gute bis sehr gute Fischbestände. Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist das eine wünschenswerte Entwicklung, welche es fortzusetzen gilt. Jedoch haben Fischerei- und Anglerorganisationen massiv ihren Kreuzzug gegen den Kormoran erhöht bzw. ausgeweitet. Insbesondere die täglichen Nahrungsbedarfe von schätzungsweise 400 bis 500 Gramm am Tag sowie die Brutkoloniebildung und das Vermögen gemeinschaftlich jagen zu können, bilden dabei die Grundlage der ausgeprägten und vollkommen unwissenschaftlichen Hass- und Hetzkampagnen von Organisationen, welche zum Teil –z.B. in Sachsen-Anhalt- den Status eines anerkannten Naturschutzverbandes besitzen.

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So

31

Aug

2014

Laternenfest auf der Saale in Halle 2014

Die Wurzeln des Festes reichen weit zurück , sind untrennbar mit den Pfännern und Salzsiedern - den Halloren - verbunden. Die Idee zum Laternenfest kam 1928. Die oft besungene Schönheit des Saaletales sollte ins „rechte Licht“ gerückt werden. Die Spaziergänger, insbesondere die Kinder, sollten zu aktiven Festteilnehmern werden. Damit die 30.000 verteilten Stocklaternen zur Geltung kommen konnten, wurde das Fest auf das letzte Augustwochenende verschoben und in die Abendstunden verlegt. Heute schmücken viele Lichter und Laternen mehr das Saaletal zwischen Saaleaue und Burg Giebichenstein. Die Pflege von Bräuchen gehörte von Anfang an zum Laternenfest. Dazu zählen das Fischerstechen (Samstag 17 Uhr), bei dem sich die Halloren auf schwankenden Booten gegenseitig ins Wasser stoßen, ebenso wie der mit Lichtern geschmückte Bootskorso. Die Gala der beleuchteten Schiffe beginnt bei Einbruch der Dämmerung ab 20.15 Uhr. Im Laufe der Jahre kamen neben den Veranstaltungen auf dem Wasser auch zu Lande immer mehr Attraktionen hinzu, so das Höhenfeuerwerk (Samstag 22 Uhr) und das Entenrennen (Samstag 19 Uhr). Zum kunterbunten Bootskorso (Samstag 15 Uhr) können Kinder ihre eigenen Boote oder Flöße präsentieren. Wichtig für die Prämierung ist, mindestens drei Beleuchtungen müssen angebracht sein. 

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Mi

30

Jul

2014

Zum Ehrentag des VHdS-Präsidenten am 5. August: „Bloß nicht locker lassen!“

Der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. mit Sitz in Halle würdigt anlässlich des 70. Geburtstags seines Präsidenten Manfred Sprinzek am 5. August dessen langjährige Verdienste um die Binnenschifffahrt. Seiner schier unbändigen Umtriebigkeit ist es zu verdanken, dass der Schifffahrt auf den großen Wasserstraßen Sachsen-Anhalts endlich die Aufmerksamkeit zugutekommt, die sie verdient. Manfred Sprinzek fühlt sich nicht nur dem logistisch und wirtschaftlich wichtigen Binnenschiffsverkehr im Allgemeinen, sondern vor allem dem auf der Saale tief verbunden. Die damit einher gehende, umweltfreundliche Entlastung der Straßen hat er immer mit viel Engagement in den Fokus gerückt. Manfred Sprinzek ist Gründungsmitglied des 1996 gegründeten Vereins VHdS e. V. und seit 1998 sein Präsident. 

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Fr

18

Jul

2014

Wasserkraft Bernburg - Wasserturbine wird generalüberholt

Heute wurden Teile einer Turbine mit einem großen 200 Tonnen Kran durch das Dach der Wasserkraftanlage in Bernburg heraus gehoben. Bereits in den letzten vierzehn Tagen wurden einzelne Elemente der 21 Jahre alten Wasserturbine entfernt, nun ist diese völlig demontiert und soll in den nächsten zehn Wochen generalüberholt werden. Nach einer Laufzeit von 21 Jahren muss die Turbine auseinander gebaut und die einzelnen Bestandteile wie der Propeller mit einem Durchmesser von 2 Metern, das Laufrad und das größte Teil, der Leitapparat mit einem Durchmesser von 3,30 Meter und einem Gewicht von 6 Tonnen überholt werden. Diese Teile werden von einem Spezialunternehmen aufgearbeitet. Die nun auseinander gebaute Anlage vermittelt einen Einblicke in die Funktion- und Wirkungsweise der Wasserkraftanlage und damit auch die Verbindung von Tradition und moderner Technik. Auf der Wasserkraftanlage, ehemalige Papierfabrik Bernburg wird die Kraft des Wassers bereits seit 1880 genutzt. 

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Mo

14

Apr

2014

Leserbrief zur Berichterstaatung der MZ zum Saale- Seitenkanal

Da reibt man sich schon verwundert die Augen! Jahrelang sangen die Medien an der Saale und Elbe überwiegend das Lied einer Handvoll Schifffahrtsgegner. Durch den Bau des Saale- Seitenkanals würde angeblich die Landschaft an der Saale und Elbe  „unwiederbringlich zerstört“. Die Vollendung des Saaleausbaus würde sich nur für eine Handvoll gewinngieriger Wirtschaftsbosse lohnen. Diese und viele andere falsche Horrorbotschaften wurden durch selbsternannte Umweltschützer unters Volk gebracht. Diese Leute waren und sind nicht an der Lösung von wirtschaftlichen und verkehrlichen Problemen der Saaleregion interessiert. Sie wollen diese verhindern in dem sie mit lauten Halb- und Unwahrheiten irrationale Schuldgefühle schaffen. Vor allem wollen sie diese populistisch verkaufen, es ist ihr Job. Die Erzeugung eines schlechten Umweltgewissens ist dabei die Geschäftsgrundlage.

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Di

08

Apr

2014

Was wird mit dem Saalekanal?

2013 wurden 250 Mio. € Mittel aus dem Wasserstraßenetat an den Bundeshaushalt zurückgegeben! Seit nunmehr über 20 Jahren soll der letzte Flussabschnitt der Saale durch wasser- bauliche Maßnahmen für die Schifffahrt verbessert werden. Gütertransporte von mehr als 2 Millionen Tonnen der an der Saale ansässigen Unternehmen mit dem umwelt- freundlichsten Verkehrsmittel Binnenschiff könnten einen erheblichen Beitrag zur Entlastung des Straßenverkehres und der Umwelt in der Saaleregion leisten. Seit über 20 Jahren ist dies nicht gelungen. Die im vorigen Jahrhundert ausgebaute Saale ist mit dem Schleusenkanal Tornitz mit der Elbe zu verbinden und die Saale-Region an das Wasserstraßenkreuz Magdeburg und das europäischen Binnenwasserstraßennetz anzuschließen. Mit der Schaffung des Verbindungsstückes zwischen Elbe und Saale wird der Engpass für die Schifffahrt beseitigt. 

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Sa

01

Mär

2014

Die MS Sans Souci Peissen auf den Weg nach Berlin

Heute Morgen startete das Hotelschiff Sans Souci in Alsleben in die Saison 2014. Bis November wird das Hotelschiff nun unterwegs zwischen Hamburg und Berlin, Breslau und Prag sein. Heute ging die Reise über Bernburg nach Magdeburg auf die Elbe, um nach Berlin zur ITB zu schiffen. Ein voller Reiseplan und ein angenehmes Ambiente laden Passagiere jeden Alters zu Fluss-Kreuzfahrten auf der Elbe ein. Die Gäste, welche heute von Alsleben über Bernburg nach Magdeburg an Bord waren, ließen es sich bei sonnigem Wetter nicht nehmen, die schönen Seiten der Saale auf Deck zu verbringen und bildlich festzuhalten. Viele Passagiere, die heute erstmals auf dem Schiff waren, genossen die morgendliche Flussfahrt auf der Saale. Etwas Besonderes waren natürlich die Brücken und Schleusen. Durch seine kompakten Außenmaße ist das Schiff aus Bernburg / Peißen ein Blickfang für jeder man, und so warteten viele Menschen auf der Fußgängerbrücke und Schleuse in Bernburg. Bei einer Tasse Kaffee und einem Gehacktes Brötchen genoss man dass angenehme Raumgefühl und elegante Ambiente im inneren des Schiffes.

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So

23

Feb

2014

Schifferball des Schifferverein Undine in Alsleben 2014

Gestern Abend fand in Alsleben der alljährliche Schifferball des Schifferverein Undine in Alsleben statt. Viele befreundete Schiffervereine aus ganz Deutschland feierten mit den Alslebenern ihren Schifferball. Höhepunkt des Abends war der Fahneneinmarsch, bei dem alle Vereine mit ihren aufwändig gearbeiteten Vereinsfahnen in die Festhalle einliefen und vorgestellt wurden. Der Chef des Schifferverein „Undine“, Ernst-Wilhelm Wehlmann findet es etwas schade dass die Alslebener sich selbst zum Schifferball nicht sehen lassen, haben die Schiffervereine doch seit über 190 Jahren Tradition in Alsleben. Die Schifffahrt war viele Jahre der Hauptarbeitgeber für Schiffsführer und Binnenschiffer in Alsleben, genau deshalb lassen sich hier auch die stärksten Befürworter des Saale-Ausbaus bei Tornitz finden. Neben einem umfangreichen Showprogramm zum Schifferball gab es auch Musik mit Anita und Roland und den Burgenländern sowie einen Auftritt von Helene Fischer Double.

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Fr

21

Feb

2014

Interessante Schifffahrtsausstellung im Bernburger Museum eröffnet

Heute wurde eine interessante Ausstellung zum Thema Schifffahrt im Museum Schloss Bernburg eröffnet. Der Museumsdirektor Roland Wiermann hatte die Aussteller aus Hamburg, Lauenburg, Breitenhagen, Mukrena und Alsleben eingeladen, welche die Sammlerstücke zur Verfügung stellen. Neben Schiffsmodellen sind alte Fotos, Fahnen und typische Schiffsinstrumente ausgestellt. Zu sehen sind Bilder entlang der Schifffahrt auf der Saale von Nienburg, Nelben, Trebnitz, Gnölbzig und Bernburg. Aber auch ein Steuerrat, Bojen, Anker, Schiffsglocken und Schiffshörner gehören dazu. Neben Kettenschiffen oder Schraubendampfer, welche damals auf der Saale unterwegs waren, befinden sich auch originale Ketten, an welchen damals die Schiffe gezogen wurden. Verschiedene Mitglieder des Schiffervereins aus Alsleben hatten die Idee zur Saaleschifffahrtsausstellung im Bernburger Museum. Unter den Besuchern waren auch Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Mitarbeiter der Alslebener Schiffswerft, Befürworter des Saaleausbaus und viele Schifffahrtsfreunde.

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Mi

01

Mai

2013

Sachsen-Anhalt rückt das Hafenhinterland in den Fokus

Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg (Fotograf und Bildeigner: Stadt Magdeburg)
Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg (Fotograf und Bildeigner: Stadt Magdeburg)

Vom 03. bis 05. Juli treffen sich in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Logistiker aus ganz Europa zur ersten europäischen Hafenhinterland-Konferenz. Ihr Blick richtet sich auf die Herausforderungen für den nachhaltigen Einsatz der EU-Strukturfonds in der mitteldeutschen Logistikregion im Lichte der Europa 2020 Strategie. Die Verknüpfung des Seehafens Hamburg und der Warenstrom sowie die Transportmöglichkeiten des kombinierten Verkehrs über das Bundesland Sachsen-Anhalt nach Osteuropa und die gemeinsame landübergreifende Arbeit der Logistikunternehmen, Handelskammern und Vereine stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen den europäischen Logistikern, Logistikunternehmern und Logistikdienstleistern. Dass die erste Hafenhinterland-Konferenz in Magdeburg stattfindet, ist dabei kein Zufall: Der Magdeburger Hafen ist einer der bedeutendsten Binnenhäfen und Hinterlanddrehscheibe in und für Mitteldeutschland. Während der Konferenz wird der Hafen mit seinen Umschlagmöglichkeiten im Rahmen der Convention Tour I besichtigt. Zeitgleich können Teilnehmer der Hafenhinterland-Konferenz auch das einzigartige Bauwerk des Wasserstraßenkreuzes mit 918 m Länge, erkunden.

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Do

28

Mär

2013

Sonderausstellung „Faszination Wasserstraße“ Alsleben

Anlässlich des Jubiläum 190 Jahre Schiffervereine Alsleben eröffnete heute eine große Sonderausstellung „Faszination Wasserstraße“ im Saale der Gaststätte „Goldener Ring“. Zu dieser Ausstellung lam auch Verkehrsminister Thomas Webel, der für besondere Leistungen in der Öffentlichkeitsarbeit, für das umweltfreundliche Binnenschiff und der Verbesserung der Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt mit dem „Goldenen Anker“ ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde Kapitän Detlef Bütow, ehemaliger Chef der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH Dresden für sein Lebenswerk als langjähriger Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH mit dem „Goldenen Anker“ geehrt. Die Auszeichnungen erfolgte im Auftrage des Landesverbandes von Schiffervereinen aus Sachsen-Anhalt, der Schiffswerft Bernd Fischer in Mukrena und der Vereinigten Schiffervereine von Alsleben und Umgebung „Undine“ e.V.

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Di

05

Mär

2013

Webel bei der Flusskonferenz Elbe: „Wirtschaftliche und ökologische Nutzung sind zusammen möglich.“

„Wirtschaftliche und ökologische Nutzung der Elbe stehen nicht gegeneinander, sondern sind zusammen möglich und ergänzen sich sogar“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel heute bei der Eröffnung der Flusskonferenz Elbe in Magdeburg. Wirtschaftlich setze das Land bei der Elbe auf einen „Wachstumsmarkt“. Das sei nicht zuletzt mit dem Blick auf die Prognose für das Containeraufkommen für den Hamburger Hafen unerlässlich. Webel: „Wir wissen, dass sich das Verkehrs- und insbesondere das Transportaufkommen noch erheblich steigern werden. Das schafft Arbeitsplätze und zieht neue Unternehmen an.“ Doch ebenso klar sei, dass es eine stärkere Sensibilität gegenüber den Auswirkungen des Verkehrs gebe. „Umfragen des Bundesumweltamtes zum Lärmschutz bestärken mich deshalb in meinem Politikansatz, auf einen gesunden Mix aller Verkehrsträger zu setzen.“ Gerade dem Transport auf dem Wasser komme hierbei ein wichtiger Stellenwert zu.

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Do

28

Feb

2013

Die Saale ist für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet

Der Minister für Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel empfing am 25.02.2013 den Vorsitzenden des VHdS e.V. Manfred Sprinzek zu einem Gespräch über den derzeitigen Stand des Projektes Saaleausbau. In dem Gespräch informierte der Minister, dass die Saale entsprechend den Ankündigungen für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet wurde. Damit bleibt die Vollendung des Saaleausbaus klares Ziel der Landesregierung. Endgültig klar ist, dass die derzeitige Bundesregierung nicht über das seit 20 Jahren im Bundesverkehrswegeplan befindliche Projekt abschließend entscheiden wird. Weder das „bestellte“ und vom Land Sachsen-Anhalt widerlegte Gutachten von Planco noch der von Staatssekretär Ferlemann verkündete Geldmangel im Etat des Bundesverkehrsministeriums führten zum angestrebten endgültigem AUS für den Saalekanal.

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Mi

13

Feb

2013

Saalekanal muss gebaut werden - wenn auch später, Substanzerhalt geht vor

Die Aussage des Bundesverkehrsministeriums „auf absehbare Zeit“ bestünden keine Spielräume für einen Baubeginn des Saalekanals, bedeutet aus Sicht des Hauptgeschäftsführers der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Dr. Thomas Brockmeier, zweierlei: „Erstens bedeutet die Einschränkung `auf absehbare Zeit´ immerhin, dass es kein grundsätzliches Aus für den Saalekanal gibt. Das ist gut so, denn der Kanal ist und bleibt notwendig. Zweitens steht die Politik in der Pflicht, finanzielle Spielräume zu schaffen.“

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Di

11

Dez

2012

Immer wieder Thema: Ja zur Saale- Schifffahrt

Verschiedene Unternehmen im Salzlandkreis sind an dem Ausbau der Saale interessiert. Dazu gehören auch Esco, Solvay und Schwenk in Bernburg. Bereits im letzten Jahr plante das Bundesverkehrsministerium, die Saale zu einer Restwasserstraße herabzustufen. Seit dem Laufen Interessenverbände Sturm, durch verschiedene Demonstrationen, unter anderem vor dem Landtag in Magdeburg verschafften sich Schiffer, Touristenverbände und Wassersportliebhaber gehör. Und das die Saale für die Schifffahrt und den Tourismus attraktiv ist, zeigen am eindrucksvollsten diese Bilder. Da aber auch Unternehmen an der Schiffbarkeit der Saale interessiert sind, sofern der Saale-Seiten-Kanal bei Tornitz gebaut werden könnte, haben die IHK-Halle-Dessau, der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt, der sachsen-anhaltischen Arbeitgeberverband und der CDU-Mittelstandsvereinigung einen Offenen Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geschrieben. Darin heißt es: "Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, sehr geehrter Herr Minister Dr. Peter Ramsauer, die Wirtschaft der Region Halle / Leipzig hat sich in den zurückliegenden Jahren hervorragend entwickelt. 

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Di

13

Nov

2012

Politische Rahmenbedingungen für Saaletourismus schaffen

Der Grünenpolitiker Christoph Erdmenger (Landtag) sowie Vertreter von Wassersportvereinen trafen sich gestern zur Gesprächsrunde "Wassertourismus ohne Saaleausbau." Eine heiße Debatte von Anfang an, fallen doch die Beurteilungen über die Notwendigkeit eines Elbe-Saale-Kanals sehr unterschiedlich aus. Allen Voran ging ein starker Protest, als im letzten Jahr die Saale als Restwasserstrasse eingestuft wurde. Damit würde der Fluss seinen Selbstlauf überlassen werden und eine Schifffahrt würde gänzlich unmöglich werden. Dass die Saale keine Restwasserstraße ist, dafür kämpfen inzwischen viele Verbände und Vereine, schließlich lassen sich vergleichbare Lebensverhältnisse in ganz Deutschland nur dann erreichen, wenn die dafür notwendige Infrastruktur in allen Regionen vorhanden ist. Doch dafür müssen endlich die politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Bis 2030 soll laut Statistik das Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen sich verdreifachen. Ein Grund mehr, den Gütertransport auch auf die Wasserstraßen zu legen.

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Di

16

Okt

2012

Trockenlegung der Schleuse in Bernburg

Alle 6 Jahre erfolgt turnusmäßig eine Bauwerksprüfung an der Schleuse in Bernburg. Gestern begannen die Vorarbeiten für die Vollsperrung der Schleuse in Bernburg vom 08. Oktober bis 03. November 2012. Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes untersuchten die Dammbalkennischen an den Schleusentoren und entfernten mit Baggern die groben Ablagerungen im Bereich der Revisionsverschlüsse. Das Oberhaupt am Oberstrom sowie das Unterhaupt am Unterstrom der Schleusenkammer, in dem sich die Führungen der Schleusentore befinden, werden mit stählernen Dammbalken komplett trocken gelegt. Anschließend erfolgt die beton- und stahlbautechnische Prüfung der Nischen und der kompletten Schleusenkammersohle. Insgesamt 55 Dammbalken werden dazu in die Revisionsführungen eingesetzt, um die Schleuse anschließend im Bereich der Schleusentore komplett trocken zu legen. Ein Dammbalken wiegt 3 Tonnen und hat eine Länge von 13 Metern. Diese werden mit einem Schiff der WSA von Alsleben eingeschifft. Ein 100 Tonnenkran wird schließlich von Land aus die Dammbalken in die Führungen einsetzen, Taucher werden die Dammbalken abdichten und verkeilen.

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Di

09

Okt

2012

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Ein Kommentar von Manfred Sprinzek, Präsident des VHdS e.V., Halle (Saale). Mit einem besonders spitzen Bleistift und wenig Weitblick haben Experten im Auftrag des Bundes in diesem Jahr ein Gutachten zum geplanten Saalekanal in SachsenAnhalt zu Papier gebracht. Nicht zum ersten Mal! Schon 2004 waren die PLANCOAnalytiker an gleicher Stelle am Werk. Beide Male hatten sie das zu erwartende Transportaufkommen auf der Saale zu bewerten.

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Di

09

Okt

2012

Chancen für Saalekanal

Mit einer neuen Wirtschaftlichkeitsbewertung für den Bau des Saale Seitenkanals hat Sachsen Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) der Schifffahrt auf dem Fluss weiter große Potenziale bescheinigt. Die Bewertung war wegen eines bereits vorliegenden Papiers des Bundes (PLANCO Consulting GmbH Essen) in Auftrag gegeben worden und widerlegt eindeutig die darin aufgeführten Zahlen zu den Transportleistungen.

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Mo

10

Sep

2012

Verkehrsminister Webel wirbt für Sachsen-Anhalt als bevorzugten Logistikstandort

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat heute auf dem Flughafen Magdeburg/Cochstedt eine neue Broschüre zum Logistikstandort Sachsen-Anhalt vorgestellt und einen Ausblick auf Vorhaben des Flughafens gegeben. Der Minister hat dabei bekräftigt, dass die Landesregierung die Bedeutung Sachsen-Anhalts als bevorzugten Standort für logistische Dienstleistungen ausbauen will. Die Voraussetzungen dafür seien gut. „Wir konzentrieren uns auf eine effiziente Vernetzung des Verkehrs auf Straße, Schiene, dem Wasser und in der Luft. Das ist die Voraussetzung für gut funktionierende Transportketten“, sagte der Verkehrsminister. Als einen Schwerpunkt nannte Webel die Stärkung der Schienenverbindung. Dafür seien „erhebliche Investitionen in den Zustand des Netzes erforderlich“. Nur so könnten mehr Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

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Mo

03

Sep

2012

AHA fordert endlich alle Planungen zum Saale-Elbe-Kanal endgültig zu stoppen

Die Errichtung eines sogenannten Schleusenkanals Tornitz, was eine klare Ausbaumaßnahme der Saale darstellt, ist nach der Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein weiterer erschreckender Ausdruck der Ignoranz der klaren Fakten und Tatsachen in Sachen Ökonomie, Ökologie und Klimaschutz.

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Do

30

Aug

2012

Aktuelles Gutachten für Saale-Seitenkanal

Für die Saaleschifffahrt bestehen nach wie vor große Potenziale. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten, das im Auftrag des Landesverkehrsministeriums von Sachsen-Anhalt erstellt wurde. „Wir sehen uns einmal mehr darin bestätigt, dass mit dem Ausbau der unteren Saale große Transportkapazitäten erschlossen werden können“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel heute in Mukrena (Landkreis Salzland) bei der Vorstellung des Gutachtens.

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Mi

29

Aug

2012

Verkehrsministerium widerlegt erstes Gutachten des Bundes zu Saale-Seitenkanal

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat eine neue Wirtschaftlichkeitsbewertung für den Bau des Saale-Seitenkanals vorgestellt und der Schifffahrt auf dem Fluss weiter große Potenziale bescheinigt. Die Bewertung, die wegen eines bereits vorliegenden Papiers des Bundes (PLANCO) in Auftrag gegeben wurde, widerlegt eindeutig die darin aufgeführten Zahlen zu den Transportleistungen. PLANCO geht in seiner Wirtschaftlichkeitsprüfung für den geplanten Kanal davon aus, dass die ansässigen Großunternehmen jährlich nur 230 000 Tonen mit dem Binnenschiff auf dem Fluss transportieren, maximal könnten es 560 000 Tonnen sein. Der Bau des etwa 100 Millionen Euro teuren Kanals ist deshalb unwirtschaftlich – so das Gutachten des Bundes. Eine Fehleinschätzung mit Rechenfehlern – wie Ministerium, Unternehmensvertreter und Vertreter des Saale-Bündnisses am Mittwoch (29. August) bei einer Pressekonferenz in der Schiffswerft Fischer in Mukrena klarstellten. „Das PLANCOGutachten kann nicht die Grundlage für die Zukunft der Saale sein“, sagte Webel.

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Mi

27

Jun

2012

Ostdeutschland darf nicht durch Hintertür von Infrastrukturentwicklung abgekoppelt werden

Nach Auffassung von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel können die Vorstellungen von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nicht kampflos hingenommen werden. „Wenn diese Verwaltungsreform umgesetzt wird, verkommt der Osten Deutschlands - zumindest was die Binnenschifffahrt angeht - zum infrastrukturellen Niemandsland“, betonte Webel. Straffe, effiziente und nachhaltig arbeitsfähige Verwaltungsstrukturen seien auch in seinem Sinne, erklärte der Minister. Nicht hinnehmbar sei allerdings der Versuch, damit über die Hintertür eine ganze Region abzukoppeln, fügte er hinzu. Webel vermutet, dass dem vom Bund beabsichtigten Verwaltungsaufbau nun bald auch die Herabstufung von Saale und Elbe folgen. Sachsen-Anhalt bestehe jedoch auf der im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Erhaltung und Ertüchtigung der Schifffahrtswege in den neuen Bundesländern, betonte der Minister. Er werde sich in Berlin vehement dafür einsetzen, dass dieses Vorhaben umgesetzt wird und erwarte die Unterstützung durch den Ostbeauftragten der Bundesregierung sowie aller ostdeutschen Bundestagsabgeordneten.

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Do

21

Jun

2012

Saale soll in Landeswasserstrasse umgewidmet werden

Lange Zeit war es ruhig im Hause von Herrn Ramsauer = BMVBS. Und wie im wahren Leben bedeutet RUHE nicht gleich ENTSPANNUNG. Wir reden hier von der bekannten Diskussion um die Neuklassifizierung der Wasserstraßen. Bei den ersten Ansätzen, die Saale in die Kategorie RESTNETZ einzustufen, stieß o.g. Ministerium auf massiven Widerstand aus der Bevölkerung, Gewerbe und Industrie. Daraufhin wurden die Pläne zunächst zurückgezogen.

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Mi

11

Apr

2012

„Brennpunkt Saale-Ausbau“

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie thematisierte Ausbau der Wasserstraße auf Sitzung in Halle Gewerkschafter Koppitz: Kürzere Kanalvariante muss bei Prüfung der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat auf einer Sitzung am heutigen Mittwoch in Halle den Saale-Ausbau thematisiert und sich auch über die jüngst vorgeschlagene, neue Kanalvariante informiert.

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Fr

02

Mär

2012

Deutscher Motoryachtverband für Stärkung des Wassertourismus an der Saale

Ein Törn durch die Flusslandschaft Mitteldeutschlands ist nach Überzeugung des Deutschen Motoryachtverbandes nur dann weiter reizvoll, wenn die Saale keine Rest-Wasserstraße und der Saale-Seitenkanal wie geplant gebaut wird. Beides ist wichtig, um den regionalen Tourismus im Allgemeinen und den Wassertourismus im Speziellen zu stärken.

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Mo

13

Feb

2012

Neue Variante für Saale-Seitenkanal geplant

Alles auf dem Prüfstand: Der geplante Saale-Seitenkanal sollte nach Ansicht des Schönebecker Wasserbau-Experten Christian Jung einen völlig neuen Verlauf bekommen. Der Diplomingenieur hat jetzt eine kürzere Trasse für den Kanalbau erarbeitet, und dabei vor allem die infrastrukturellen und natürlichen Gegebenheiten im Elbe-Saale-Winkel in seine Planungen einfließen lassen.

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Do

09

Feb

2012

Entscheidung zum Saaleausbau der Stadt Bernburg

Wir brauchen keine neue Investruine und müssen sparen. Deshalb wollen wir nicht, dass der Elbe-Saale-Kanal gebaut wird! Dafür gibt es viele Gründe: Die Umwelt würde beim Bau unnötig belastet, die Auswirkungen der Eingriffe in den Wasserhaushalt der mit Grundwasserproblemen belasteten Region sind schwer kalkulierbar, über 100 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche würden unwiederbringlich vernichtet bzw. versiegelt, wertvoller Lebensraum in den Auengebieten würde geschädigt.

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Mi

08

Feb

2012

Zugefrorene Saale setzt Wasserkraftanlage außer Betrieb

Die Wasserkraftanlage in Alsleben ist seit dem 2.2.2012 wegen der zugefrorenen Saale außer Betrieb. Unterhalb des Wehres hat sich eine Eisbarriere gebildet, die den Wasserabfluss hemmt und ein geregeltes Abfließen des Wassers verhindert. Dadurch gibt es einen Rückstau im Unterwasser der Turbine. Durch die geringe bzw. kaum vorhandene Strömung ist der Unterwasser- Mühlgraben total zu gefroren.Der Wasserstand im Unterwasser der Staustufe Alsleben ist über das Wochenende dramatisch angestiegen. Außer, dass die Turbine keinen Strom mehr produziert, müssen wir mit Frostschäden rechnen.

 

Da das Wasser- und Schifffahrtsamt nach Rücksprache mit uns keine Möglichkeit sieht mit Eisbrechern gegen diesen Rückstau vor zu gehen, gibt es für uns nur die Variante "Abwarten bis alles vorbei ist und hoffen, dass die Folgen nicht zu groß werden". 

 

Auch im Interesse der Flussanlieger ist der derzeitige Zustand äußerst unbefriedigend und gefährlich.

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Do

26

Jan

2012

Meerforellen finden Bernburg an der Saale

Dank eines konsequenten Umweltschutzes hat sich die Wasserqualität der Flüsse in Sachsen-Anhalt deutlich verbessert. Schon vor 1900 nahm der Artenreichtum durch den zunehmenden Verbau unserer Flüsse stetig ab und nach dem Krieg wurden durch die enorme Einleitung von häuslichen und industriellen Abwässern die meisten Arten verdrängt und sämtliche anadromen Fischarten waren z.B. in Elbe und Saale ausgestorben. Was vor zwanzig Jahren noch undenkbar schien, ist nun eingetroffen denn Dank der verbesserten Abwasserbehandlungen sowie der Bau von Fischtreppen werden Wanderfische im zunehmenden Maße wieder heimisch. Das scheint bei der Historie unsere Saale nicht verwunderlich, so war sie doch neben der Elbe der bedeutendste Lachs- und Meerforellenfluss unserer Region. Durch die Besatzmaßnahmen in vielen kleineren Nebenflüsse mit Bachforellen konnte sich durch deren Abwanderung ins Meer offensichtlich eine neue Population von Meerforellen aufbauen  und durch Irrläufer aus dem Programm zur Wiederansiedlung des Elblachses ist es auch nicht auszuschließen dass in absehbarer Zukunft wieder Lachse die Saale aufsteigen.

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Mo

12

Dez

2011

Junge Menschen stehen hinter der Saale als wichtigen Standortfaktor

Vor etwas mehr als zwei Monaten (4. Oktober) nahm das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr die Saale-Konferenz in Halle zum Anlass, eine repräsentative Umfrage zur infrastrukturellen Entwicklung in der Saale-Region der Öffentlichkeit vorzustellen.

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Do

24

Nov

2011

Unternehmer diskutieren über Saale-Ausbau in Bernburg

Minister Webel: „Wir werden für die Maßnahme weiter streiten.“ Unternehmer aus der Saale-Region haben am gestrigen Mittwoch in Bernburg im Salzlandkreis über den Ausbau der Saale und den geplanten Saale-Seitenkanal diskutiert. Mehr als 60 Teilnehmer waren auf Einladung des Kreisverbandes des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) gekommen und legten in anregenden und kontroversen Kurzvorträgen und Gesprächen ihren Standpunkt zum Flussausbau dar. 

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Di

22

Nov

2011

Halles OB Dagmar Szabados im Interview zum Saale-Ausbau

Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und die meisten Kommunalpolitiker in Sachsen-Anhalts größter Stadt haben ihr klares „Ja“ für den weiteren ökologischen und ökonomischen Ausbau der Saale und den Bau des Saale-Seitenkanals bekräftigt. Erst kürzlich stimmte eine deutliche Mehrheit im Stadtrat für das Projekt zum wiederholten Mal. Denn: Die Vorteile des Vorhabens liegen klar auf der Hand.

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Fr

18

Nov

2011

Bund hat Proteste wahrgenommen und richtig reagiert

Drei Monate nach der Gründung des Saale-Bündnisses hat die unabhängige und überparteiliche Initiative eine erste, positive Bilanz gezogen. „Nach einem Vierteljahr ist es im Normalfall zu früh, um nach hinten zu blicken“, sagte der Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, der dem Bündnis vorsteht. „Aber wir sind stolz auf das Erreichte, weil unsere geballten Proteste gegen die vom Bund geplante Herabstufung der Saale zur Rest-Wasserstraße endlich eine messbare Wirkung zeigen.“

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Di

04

Okt

2011

Umfragepräsentation auf Saale-Konferenz

Fast zwei Drittel stehen hinter Forderungen des Saale-Bündnisses. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des INFOMeinungsforschungsinstitutes. Die detaillierten Umfrageergebnisse wurden am Dienstag während der Saale-Konferenz in Halle den rund 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus vorgestellt. Demnach sprachen sich 64 Prozent eindeutig gegen die Pläne des Bundes aus, die Saale zur Rest-Wasserstraße zu degradieren. Ebenso viele sehen direkte Zusammenhänge zwischen dem Erhalt und der Neuschaffung von Arbeitsplätzen und der uneingeschränkten Schiffbarkeit der Saale. Drei Viertel der von dem Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH Befragten (74 Prozent) sind der Meinung, dass die Schifffahrt auch künftig für Transporte und Tourismus möglich sein sollte. Für die repräsentative Umfrage hatten die Berliner Meinungsforscher im August dieses Jahres 1000 Menschen ab 18 Jahre in der Saale-Region interviewt und sie auch zu ihren Parteipräferenzen befragt. Dabei sprachen sich auch 65 Prozent der Wähler von Bündnis 90/Grüne für eine Binnenschifffahrt auf der Saale aus. Zu der Saale-Konferenz in Halle hatte das Landesverkehrsministerium geladen. 

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Di

04

Okt

2011

Wasserwege sind Alternativen zu Schwertransporten der Straße

Wasserwege sind wirtschaftliche und ökologische Alternative zu Schwertransporten auf der Straße Sachsen-Anhalt besteht auf der im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Erhaltung und Ertüchtigung der Schifffahrtswege in den neuen Bundesländern. Dazu gehöre auch die Vollendung des Saale-Ausbaus auf den letzten Kilometern hin zur Elbmündung, sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel heute bei einer Fachkonferenz zur Binnenschifffahrt in Halle. „Der Transport auf dem Wasserweg ist ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor und zugleich ein wirkungsvoller Beitrag, um den Schwerlastverkehr auf der Straße zu verringern, dadurch den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren und die Lärmbelästigung der Bürgerinnen und Bürger in den Orten spürbar zu verringern“, betonte Webel vor den Teilnehmern der Tagung.


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Mo

26

Sep

2011

Saalekonferenz des Landesverkehrsministers

Saalekonferenz am 4. Oktober 2011 von 11 bis 14 Uhr in die Georg-Friedrich-Händel HALLE mit Landesverkehrsministers Thomas Webel zum Thema: „Die Bedeutung der Saale für das Wasserstraßensystem in Sachsen-Anhalt am Salzgrafenplatz 1 in Halle (Saale). Der Bund steuert auf die Entscheidung zum Bau des Saale-Seitenkanals zu. Diese ist wiederum abhängig von der derzeitig geplanten Klassifizierung der Bundeswasserstraßen, bei welcher die Saale derzeit als „Restwasserstraße“ eingestuft ist. Der Status „Restwasserstraße“ würde das Aus für den seit vielen Jahren umkämpften Bau des Saale-Seitenkanals besiegeln. Daher sind nun im Dialog mit Experten die negativen Auswirkungen der geplanten Kategorisierung für Sachsen-Anhalt deutlich zu machen, um damit den Bund sowohl von der unangemessenen Einstufung der Saale als „Restwasserstraße“ als auch von der Notwendigkeit des Baus des Saale-Seitenkanals zu überzeugen. Im Rahmen der Veranstaltung werden zudem die Ergebnisse einer im August 2011 in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INFO GmbH zum Saalebündnis und dem Bau des Saale-Seitenkanals präsentiert. Nach der Konferenz sind ab 13.00 Uhr bei einem Imbiss und musikalischer Unterhaltung durch die "Seeteufel" aus Halle (Saale) erste Gespräche besonders zu den vorgestellten Befragungsergebnissen möglich.

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Do

08

Sep

2011

Protestaktion Landtag Saale Bündnis

Zur ersten Sitzung nach den Ferien demonstrierte auf dem Domplatz - vor dem Landtags Gebäude in Magdeburg das Saalebündnis gegen die Herabstufung des Flusses zur Restwasserstraße. Etwa 150 Beführworter hatten sich am Vormittag vor dem Landtag versammelt. Unternehmer, Binnenschiffer und Politiker fordern einen Ausbau des Flusses - und eine ordentliche Prüfung - ob der Elbe-Saale-Kanal nicht doch gebaut werden kann. Mit dabei waren der Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, André Schröder - Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Birgitta Wolff - Kultusministerin Sachsen-Anhalt, Landtagsabgeordneter Karsten Thärigen, Jürgen Weigelt - Landtagsabgeordneter CDU, Dagmar Szabados - Oberbürgermeisterin der Stadt Halle, Vorsitzender WSC Rabeninsel Halle e.V., Thomas Webel - Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Manfred Sprinzek - Präsident des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e.V. Halle (Saale), Dirk Lindemann - Geschäftsführer, Hafen Halle GmbH, Ulrich Gerstner – Landrat des Salzlandkreises. 4.000 Menschen unterstützen bereits das neu gegründete Saale-Bündnis.

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Mi

07

Sep

2011

Frachtschifffahrt auf der Elbe erhalten

Berlin/Aken. Aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE "Erhaltung der Elbe" (Bundestagsdrucksache 17/6716) geht hervor, dass es für den freifließenden Fluss keine Ausbaupläne gibt, obwohl eine ganzjährige Mindesttiefe nicht garantiert werden kann. Um Leerfahrten zu verringern und somit die Frachtschifffahrt auf der Elbe ökologisch und wirtschaftlich zu gestalten, fordert Jan Korte, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Anhalt, eine verstärkte Förderung flussangepasster Bauweisen für Frachtschiffe.

 

Hierzu sei eine Modernisierung der überalterten deutschen Binnenflotte und eine weitgehende Reduzierung von Leerfahrten dringend erforderlich. Die Zahl der Leerfahrten auf der Elbe hat sich seit 2005 vor allem im Osten erhöht. "Die bisherige Förderung der Bundesregierung geht hier überhaupt nicht weit genug. Die flussangepasste Bauweise der deutschen Binnenschiffe muss zur dringenden Auflage für die Mittelvergabe aus Förderprogrammen für deutsche Binnenschifffahrtsunternehmen werden", so der Wahlkreisabgeordnete Korte.

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Di

06

Sep

2011

Saale-Bündnis vor Magdeburger Landtag

Das Saale-Bündnis will am 8. September mit einer Kundgebung vor Magdeburger Landtag um Unterstützung werben Mit einer Kundgebung vor dem Magdeburger Landtag will das vor einem Monat gegründete Saale-Bündnis am 8. September gegen die vom Bund geplante Herabstufung der Schifffahrtswege in Sachsen-Anhalt und den anderen ostdeutschen Bundesländern protestieren. 


Mit ihrer Aktion wollen die Mitglieder des unabhängigen und parteiübergreifenden Bündnisses vor allem bei Abgeordneten um Unterstützung werben. An der Kundgebung beteiligen sich unter anderem Vertreter von Unternehmen, Gewerkschafter sowie Binnen- und Sportschiffer. Nach der Eröffnung durch den Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, sind weitere kurze Statements verschiedener Bündnis-Mitglieder vorgesehen.


Kundgebung des Saale-Bündnisses unter dem Motto „Wir sind keine Rest-Republik!“ Landtag, Domplatz 8. September 2011, Beginn: 9.00 Uhr, Ende: ca. 10.30 Uhr

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Sa

06

Aug

2011

Protest Saale Abstufung Sachsen-Anhalt

Am heutigen Sonnabend gab es in Alsleben eine groß angelegte Protestdemonstration. Mit Yachten, Paddelbooten und Katamaranen protestierten die Schiffer gegen den Entwurf der Bundesregierung, die Saale als Restwasserstraße einzustufen und somit kleine Hafenanlagen, Rastplätze, Werften und Fahrgastschiffen und somit den gesamten Wassertourismus zum erliegen zu bringen. Dies hätte auch zur Folge, dass die Schiffbarkeit des Flusses verloren gehen würde. Somit wäre die Saale auch für den Wassertourismus (Blaues Band) und der Binnenschifffahrt nicht mehr benutzbar. Am Nachmittag gab es dann eine große Abschlusskundgebung der zahlreichen Demonstranten. Unter dem Motto: "Wir lassen uns nicht "verRamsauern" sprachen Gegner der Einstufung gemeinsam mit Wirtschaftsvertreter und Politiker und kamen zu einem Bündnis zusammen, um gemeinsam für den Erhalt der Saale als Binnenwasserstraße zu kämpfen. Starker Protest regt sich auch bei den Binnenschiffern, Werften und Wassersportlern. Würde sich der Fluss selbst überlassen, hätte dies nicht nur für den Tourismus, sondern auch für den Hochwasserschutz Konsequenzen. 

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Fr

05

Aug

2011

In die Saale-Region kommt Bewegung

Rest will keiner sein! – Neu gegründetes Bündnis fordert faire Entwicklungschancen für Saale-Region. In die Saale-Region kommt Bewegung: Nach der vom Bundesverkehrsministerium vorgesehenen Herabstufung der Wasserstraßen in Ostdeutschland hat sich jetzt in Bernburg im Salzlandkreis ein Saale-Bündnis gegründet. Das Bündnis versteht sich als unabhängige und überparteiliche Initiative, die sich für die erfolgreiche Entwicklung der Saale-Region engagieren will. Zu den Erstunterzeichnern des Gründungsaufrufs gehören neben dem Landrat des Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, auch die IHK-Präsidenten Carola Schaar und Klaus Olbricht, Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolf sowie zahlreiche Abgeordnete, Arbeitnehmervertreter, Bürgermeister und Unternehmer. Die Initiative fordert unter anderem ein Scopingverfahren zum Bau des Elbe-Saale- Kanals. Dabei werden komplexe Planungsszenarien erfasst und zum Beispiel auch Kosten-Nutzen-Analysen erstellt. „Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Saale am grünen Tisch in die Bedeutungslosigkeit katapultiert wird“, sagt Landrat Ulrich Gerstner und verweist auf eine Unterschriftensammlung, bei der sich in den vergangenen vier Wochen mehr als 2.600 Bürger gegen die Abqualifizierung der Saale zur Rest-Wasserstraße ausgesprochen hatten.

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Di

26

Jul

2011

Schifffahrt auf der Saale gefährdet

MS Oberon läuft auf Restwasserstrasse Saale den Hafen Halle an. Ein Europaschiff  der Rhenus Partner Ship GmbH & Co.KG läuft am 29.06.2011 mit einer Gasturbine der MTU Friedrichshafen GmbH von Plochingen kommend den Hafen Halle an. Das Motorschiff  MS Oberon mit  einer Länge von 80 m und 9 m Breite hat eine Ladefähigkeit von 1120 t und ist  vom Schifftyp ein sogenanntes Europaschiff, die auf europäischen Schifffahrtswegen verkehren können. Die Oberon hat  mit der Gasturbine an Bord eine lange Reise hinter sich. Die Fahrt begann im Hafen Plochingen am Neckar und führte über den Rhein bis Duisburg in den Rhein-Herne-Kanal, bei Dortmund in den Dortmund-Ems-Kanal und dann in den Mittellandkanal. Nach 320 km im Kanal in  Magdeburg auf die Elbe, über die Elbstrecke 5 in die Saale bis Halle (Saale). Das sind ca. 1000 km Schiffsweg.

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Mo

23

Mai

2011

Protest gegen Abwertung der Saale

Mukrena, 23. Mai - Protest gegen die Kategorisierung der Wasserstraße „Saale“ als Restwasserstraße. Mit einem offenen Brief an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Herrn Ramsauer machen sich die Eigner von Werften und Reedereien in der Region Luft. Und dazu gibt es Grund genug, denn die Saale soll als Restwasserstraße eingestuft werden. 

Sehr geehrte Damen und Herren, lt. Berichten aus Zeitschriften z.B. Binnenschifffahrt und Funk/TV haben wir erfahren, dass die Wasserstraße Saale als Restwasserstraße eingestuft werden soll. Wir sind Betreiber bzw. Eigner von Firmen wie Werften, Marinas, Reedereien, Sportbooten auf und an dem Fluss Saale. Die unsererseits getätigten Investitionen und die damit stark verbunden die Schaffung und Sicherung von vielen Arbeitsplätzen, basierten auf der Grundlage der bisherigen Nutzung als Bundeswasserstraße (Schleusenmodernisierung, Ausbau Hafen Halle usw.) sowie den geplanten Bau vom Seitenkanal. Die Folgen einer Einstufung der Saale als Restwasserstraße wären für uns der Entzug der Existenzgrundlage. Die Aufgaben welche bei der Restwasserstraße nicht mehr wahrgenommen werden sollen sind: Ausbau, Optimierung, verkehrsbezogene Unterhaltung, verkehrsbezogener Betrieb.

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