Mo

10

Sep

2012

Verkehrsminister Webel wirbt für Sachsen-Anhalt als bevorzugten Logistikstandort

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat heute auf dem Flughafen Magdeburg/Cochstedt eine neue Broschüre zum Logistikstandort Sachsen-Anhalt vorgestellt und einen Ausblick auf Vorhaben des Flughafens gegeben. Der Minister hat dabei bekräftigt, dass die Landesregierung die Bedeutung Sachsen-Anhalts als bevorzugten Standort für logistische Dienstleistungen ausbauen will. Die Voraussetzungen dafür seien gut. „Wir konzentrieren uns auf eine effiziente Vernetzung des Verkehrs auf Straße, Schiene, dem Wasser und in der Luft. Das ist die Voraussetzung für gut funktionierende Transportketten“, sagte der Verkehrsminister. Als einen Schwerpunkt nannte Webel die Stärkung der Schienenverbindung. Dafür seien „erhebliche Investitionen in den Zustand des Netzes erforderlich“. Nur so könnten mehr Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat heute auf dem Flughafen Magdeburg/Cochstedt eine neue Broschüre zum Logistikstandort Sachsen-Anhalt vorgestellt und einen Ausblick auf Vorhaben des Flughafens gegeben. Der Minister hat dabei bekräftigt, dass die Landesregierung die Bedeutung Sachsen-Anhalts als bevorzugten Standort für logistische Dienstleistungen ausbauen will. Die Voraussetzungen dafür seien gut. „Wir konzentrieren uns auf eine effiziente Vernetzung des Verkehrs auf Straße, Schiene, dem Wasser und in der Luft. Das ist die Voraussetzung für gut funktionierende Transportketten“, sagte der Verkehrsminister. Als einen Schwerpunkt nannte Webel die Stärkung der Schienenverbindung. Dafür seien „erhebliche Investitionen in den Zustand des Netzes erforderlich“. Nur so könnten mehr Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Mit Blick auf den Straßenverkehr bezeichnete der Minister die Nordverlängerung der A14, den Neubau der B190n als Verbindung zwischen A14 und A39 sowie die Fertigstellung der „Nordharzautobahn“ B6n als besonders wichtige Projekte. Parallel dazu setze das Land auf die stärkere Nutzung der Wasserwege. „Besonders am Herzen liegt mir der Saale-Seitenkanal, der als so genannter Bypass die nichtschiffbaren rund zehn Kilometer der Saale umgehen soll und den Fluss ganzjährig schiffbar macht.“ Eine Untersuchung der LUB Consulting GmbH Dresden hat erst vor wenigen Tagen eine Jahrestransportmenge von rund zwei Millionen Tonnen prognostiziert. „Ich werde beim Bund weiter vehement für das Projekt werben“, so Webel.

 

Die Broschüre „Logistikstandort Sachsen-Anhalt“, herausgegeben vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, zeigt anhand von Zahlen und Fakten auf 91 Seiten die gegenwärtige Situation im Land auf und gibt Ausblicke für künftige Vorhaben. Uwe Hädicke, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH informierte darüber, dass, „speziell für die Herbstferien 2012 erstmals das Sonnenziel Antalya an der Türkischen Riviera von Cochstedt aus angeflogen“ wird.

 

Außerdem richtet der einzige internationale Verkehrsflughafen Sachsen-Anhalts sein Augenmerk verstärkt auf sein „zweites Standbein“ – den Bereich Cargo – aus. Hädicke: „Ein erster Schritt ist getan, indem ein Frachtflugzeug des Typs Antonov 26 stationiert wurde.“ Die Maschine des Lettischen Anbieters Raf-Avia steht seit einigen Wochen für europaweite Transportgeschäfte mit bis zu 5,5 Tonnen Fracht zur Verfügung. Das Flugzeug kann Bauteile bis zu elf Metern Länge, etwa 2,30 Meter Breite und 1,60 Meter Höhe transportieren.

 

„Künftig entstehen zwei Cargo-Hallen auf dem Flughafengelände von 1.000 Quadratmetern bzw. 7.000 Quadratmetern“, sagte der Airport-Geschäftsführer. „Weiterhin steht ein direkt am Flughafen gelegener Industrie- und Gewerbepark mit insgesamt 68 Hektar Fläche für die Ansiedlung von Unternehmen bereit.“ Es gebe dafür bereits einen rechtskräftigen Bebauungsplan.

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