Aktuelle Polizei News aus dem Salzlandkreis

Bereits am Freitag wurde der Inhaber einer Firma aus dem Bereich Schönebeck von der Salzlandsparkasse auf eine ungewöhnliche Kontobewegung aufmerksam gemacht. Eine bisher unbekannte Person hatte am 09. April und am 10. April jeweils einen handschriftlich ausgefüllten Überweisungsträger in der Filiale in der Moskauer Straße abgegeben. Beide Überweisungen sollten auf ein Konto in Polen erfolgen. Im ersten Fall wurde die Überweisung offenbar ohne zusätzlich Prüfungen durchgeführt. Bei der zweiten Überweisung wurde reagiert und die Zahlung verweigert. Die gemeinsame Überprüfung des Überweisungsträgers führte zu dem Schluss, dass zwar alle notwendigen Daten eingetragen waren. Die Unterschrift allerdings war gefälscht. Der Polizei ist diese Masche nicht unbekannt, die Ermittlungen gestalten sich allerdings mangels fehlender Ermittlungsabkommen meist schwierig. So kann es tatsächlich passieren, dass man ein Einstellungsschreiben der Staatsanwaltschaft schon vor der Rückzahlung des Kreditinstitutes erhält. Die Erstattung einer Strafanzeige ist allerdings auch für eine Bearbeitung des Vorgangs in der Bankfiliale unabdinglich.

Aschersleben   (Einbruchsdiebstahl)

Am Montagmorgen verschafften sich unbekannte Täter Zugang zu den Räumen eines Kinderhortes in der Hohen Straße. Der Hausmeister hatte die Fenster am frühen Morgen zum Lüften angekippt. Als etwa 1 Stunde später die Betreuerin die Räume betrat, stellte sie fest, dass mehrere Schränke und eine Geldkassette geöffnet waren. In der ersten Etage wurde zudem eine Bürotür gewaltsam geöffnet und ein Laptop entwendet. Diese Räume werden derzeit durch einen europäischen Bildungsträger genutzt. Wie die Täter in das Objekt gelangten ist bisher unklar.

 

Aschersleben   (Sachbeschädigung politisch motiviert)

Am Montagmorgen, gegen 00:20 Uhr, stellen Beamte der Bundespolizei im Fahrstuhl des Ascherslebener Bahnhofes diverse Schmiererin fest. Es handelte sich um zwei Hakenkreuze (10 x 20 cm) und einen zusätzlichen Schriftzug mit Bezug zu dunkelhäutigen Ausländern. Beides wurde mit Permanentmaker und schwarzer Sprühfarbe aufgebracht. Eine fotografische Sicherung erfolgte, die Beseitigung wurde durch die Bundespolizei veranlasst.

 

Schönebeck   (Einbruchsdiebstahl)

Am Sonntag drangen unbekannte Täter in die Wohnung eines 36-jährigen Schönebeckers ein. Der Mann hatte die Wohnung, in einem Mehrfamilienhaus im Breiten Weg, gegen 10:15 Uhr, mit seinem Hund verlassen. Als er gegen 12:00 Uhr zurückkehrte, hatten unbekannte an der Wohnungstür gehebelt. Als er daraufhin seine Wertsachen kontrollierte, bemerkte er den Diebstahl mehrerer Goldketten und Ohrringe.

 

K1279 Gnadauer Straße   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Montag, zwischen 09:30 und 12:30 Uhr, an der Kreisstraße 1279, Gnadauer Straße in Fahrtrichtung Barby, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Für die Messstrecke besteht eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. 168 Fahrzeuge passierten im Messzeitraum die Messstelle. Es wurden 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 8 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen 12 weitere Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, der Schnellste wurde mit 160 km/h gemessen.

 

Schönebeck   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Montag, zwischen 07:30 und 09:00Uhr, an der Eggersdorfer Straße, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Für die Messstrecke besteht eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. 82 Fahrzeuge passierten im Messzeitraum die Messstelle. Es wurden 3 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 2 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen den Schnellsten wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, er wurde mit 76 km/h gemessen.

 

Staßfurt   (Dank dem ehrlichen Finder)

Am Montag erschien bei der Polizei in Staßfurt ein 61-jähriger Mann und gab eine gefundene Geldbörse in amtliche Verwahrung. Ca. eine Stunde Später konnte der Eigentümer die Sachen wieder in Empfang nehmen. Es fehlte offenbar nichts und der Rentner (65) konnte sich so eine Menge Lauferei zu den einzelnen Ämtern und Behörden ersparen.

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