Arbeitslosigkeit im Salzlandkreis deutlich gesunken

„Wir verzeichnen weiterhin eine hohe Arbeitskräftenachfrage bei unseren Arbeitgebern und deshalb konnten bereits in den vergangenen Wochen zahlreiche Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden“, kommentiert Agenturchef, Thomas Holz die aktuellen Arbeitsmarktzahlen vom April. „Unsere regionalen Unternehmen suchen weiterhin dringend vor allem auch jungen Nachwuchs. Mit zahlreichen Aktionen in den nächsten Wochen unterstützen unsere Berufsberater/innen die Jugendlichen aus dem Landkreis bei der Berufswahl. Vor allem wollen wir ihnen die guten Perspektiven in unserer Region näher bringen und dadurch möglichst viele Lehrstellen bis zum Ausbildungsbeginn besetzen“, erklärt Holz weiter. Im aktuellen Berichtsmonat sind im Salzlandkreis insgesamt 11.466 Personen arbeitslos gemeldet, 978 (-7,9 Prozent) weniger als im März und 1.095 (-8,7 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. 

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat März um 0,9 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent. Sie liegt 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des April 2014. Der Arbeitslosenbestand der Jüngeren (15 bis unter 25 Jahre) beträgt 422 Personen und ist um 13,9  Prozent (68 Personen) gegenüber dem Vormonat erneut gesunken. Gegenüber April 2014 sank der Bestand um 8,8 Prozent (454 Personen). Der Bestand an Arbeitslosen von 50 Jahren und älter liegt bei 4.707 Personen und sank damit um 7,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich der Bestand um 238 Personen (7,9 Prozent). Aktuell befinden sich 1.179 Stellen im Bestand, von denen 1.136  sozialversicherungspflichtig sind, das entspricht einem Anteil von 96,4 Prozent.

 

Dynamik auf dem Arbeitsmarkt

Im Berichtsmonat April meldeten sich 2.728 Personen neu oder erneut arbeitslos. Das waren 252 Personen (10,2 Prozent) mehr als im März 2015 und 14 Personen (0,5 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. Ihnen standen 3.707 Abgänge aus Arbeitslosigkeit gegenüber. Das waren 370 Personen (11,1 Prozent) mehr als im Vormonat und 23 Personen (-0,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Im Rechtskreis SGB III lag die Arbeitslosigkeit bei 3.313 Personen, das sind 380 Personen weniger als im Vormonat und 368 Personen weniger als im Vorjahr.

 

Im Rechtskreis SGB II waren 8.153 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 598 Personen weniger als im März 2015; im Vergleich zum April 2014 waren es 727 Personen weniger. Im April meldeten sich 975  zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, 24 (-2,4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 1.779 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 63 (-3,4 Prozent) weniger als im April 2014. Im Land Sachsen-Anhalt beträgt die Arbeitslosenquote 10,3 Prozent, im Vergleich zum März ist das ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte. Die Arbeitslosenquote liegt damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Niveau des April 2014.

 

Arbeitsmarktsituation in den Regionen

Im April lag die Spanne der Arbeitslosenquote im Salzlandkreis zwischen 10,0 Prozent (Geschäftsstelle Schönebeck) und 12,7 Prozent (Geschäftsstellen Staßfurt und  Aschersleben). Insgesamt sank in der Agentur für Arbeit Bernburg die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozentpunkte auf einen Wert von 11,3 Prozent.

 

Für die einzelnen Regionen ergibt sich folgender Überblick:

 

Region Bernburg:

Die Arbeitslosigkeit hat sich von März auf April um 259 auf 3.227 Personen verringert. Das waren 302 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 10,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 11,3 Prozent. Dabei meldeten sich 736 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, genauso viele wie vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 996 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+14). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 103 auf 989 Personen gesunken. Das waren 10,9 Prozent weniger als vor einem Jahr (–121). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 156 auf 2.238 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 181 Personen. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 3.001 Arbeitslosmeldungen, das ist sind 192 Personen weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen .3.270 Abmeldungen von Arbeitslosen, das sind 55 Personen mehr im Vergleich zum April 2014. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um 27 Stellen auf 342 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 45 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im April 116 neue Arbeitsstellen, 26 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 451 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 115.

 

Region Schönebeck:

Die Arbeitslosigkeit hat sich von März auf April um 161 auf 2.914 Personen verringert. Das waren 254 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 10,0 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,4 Prozent. Dabei meldeten sich 774 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 49 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 933 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–64). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 118 auf 823 Personen gesunken. Das waren 13,2 Prozent weniger als vor einem Jahr (–125). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 43 auf 2.091 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 129 Personen. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 3.124 Arbeitslosmeldungen, das ist sind 351 Personen weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.227 Abmeldungen von Arbeitslosen (–348). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April  geringfügig um 2 Stellen auf 478 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 86 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im April 128 neue Arbeitsstellen, dennoch 63 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 558 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 44.

 

Region Aschersleben:

Die Arbeitslosigkeit hat sich von März auf April um 360 auf 2.360 Personen verringert. Das waren 318 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 12,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 14,0 Prozent. Dabei meldeten sich 553 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 11 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 913 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+74). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 57 auf 606 Personen gesunken. Das waren 9,1 Prozent weniger als vor einem Jahr (–61). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 303 auf 1.754 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 257 Personen. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.088 Arbeitslosmeldungen, das ist eine geringfügige Veränderung um 1 Person im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2.407 Abmeldungen von Arbeitslosen, analog dem Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um 13 Stellen auf 210 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 81 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im April 45 neue Arbeitsstellen, 77 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 194 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 109.

 

Region Staßfurt:

Die Arbeitslosigkeit hat sich von März auf April um 198 auf 2.965 Personen verringert. Das waren 221 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 12,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 13,4 Prozent. Dabei meldeten sich 665 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 52 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 865 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–47). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 102 auf 895 Personen gesunken. Das waren 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr (–61). Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 96 auf 2.070 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 160 Personen. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.626 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Zuwachs von 30 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 2.816 Abmeldungen von Arbeitslosen, ein Rückgang um 13. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um 12 Stellen auf 149 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 9 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im April 39 neue Arbeitsstellen, 9 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 161 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 3.

 

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

(Arbeitslosenversicherung SGB III und Grundsicherung SGB II)

 

Jugendarbeitslosigkeit

Die Zahl arbeitsloser Jugendlicher im Alter von 15 bis unter 25 Jahren hat sich um 68 auf 422 Personen verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut ein deutlicher Rückgang um 156 Personen (-27,0 Prozent) zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen zwischen 15 bis unter 25 Jahren liegt damit bei 5,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist ein Rückgang um 0,8 Prozentpunkte zu verzeichnen. Die Arbeitslosigkeit für die 15 bis unter 25-Jährigen ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 38 auf 264 Personen zurück gegangen. Das waren 23,7 Prozent weniger als vor einem Jahr (–82). Die Arbeitslosigkeit für die 15 bis unter 25-Jährigen ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 30 auf 158 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 74 Personen (-31,9 Prozent). Der Landeswert (Sachsen-Anhalt) liegt für diese Personengruppe aktuell bei 8,8 Prozent und 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.

 

Ältere Arbeitslose über 50 Jahre

Der Bestand an Arbeitslosen von 50 Jahren und älter sank im Vergleich zum Vormonat um 381 auf 4.707 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein Rückgang um 454 Personen (-8,8 Prozent) zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote in dieser Personengruppe liegt damit aktuell bei 12,6 Prozent. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Rückgang um 1,0 Prozentpunkte, im Vorjahresmonat betrug die Arbeitslosenquote 14,2 Prozent. Die Arbeitslosigkeit für Personen ab 50 Jahre und älter ist im Rechtskreis SGB III von März auf April um 160 auf 1.785 Personen gesunken. Das waren 9,9 Prozent weniger als vor einem Jahr (–196 Personen). Die Arbeitslosigkeit für Personen ab 50 Jahre und älter ist im Rechtskreis SGB II von März auf April um 221 auf 2.922 Personen ebenfalls gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Rückgang um 258 Personen (-8,1 Prozent). Der Landeswert (Sachsen-Anhalt) liegt für diese Personengruppe aktuell bei 11,0 Prozent, das ist ein Rückgang um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat.

 

Langzeitarbeitslose

Bei den langzeitarbeitslosen Menschen (Personen, die ein Jahr oder länger arbeitslos waren) ist im Monat April ein Rückgang zu verzeichnen. Ihre Zahl verringerte sich um 186 Personen gegenüber März (- 4,8 Prozent) auf 3.698 und liegt damit um 567 Personen (-13,3 Prozent) unter dem Wert des Vorjahres. „Gemeinsam berufliche Alternativen finden und sich noch intensiver um die langzeitarbeitslosen Menschen zu kümmern, ist die Aufgabe, der wir uns mit unseren Vermittlungsfachkräften stellen,“ kündigt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Thomas Holz, an.

 

Arbeitslose Schwerbehinderte Menschen

Die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter sank im April gegenüber dem Vormonat um 14 Personen (-3,3 Prozent) auf 411 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es einen ebenfalls einen Rückgang um 30 Personen (-6,8 Prozent). 3,6 Prozent des Bestandes an allen Arbeitslosen gehören zu diesem Personenkreis.

 

Arbeitslose Ausländer

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer sank im April gegenüber dem Vormonat geringfügig um 1 Person (-0,4 Prozent) auf 276 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es einen ebenfalls einen Zuwachs um 15 Personen (5,7 Prozent). 2,4 Prozent des Bestandes an allen Arbeitslosen gehören zu diesem Personenkreis.

 

Nachfrage nach Arbeitskräften in der Gesamtregion:

Der Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bernburg im April  im Vergleich zum März 2015 um 24 Arbeitsstellen auf 1.179 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab das einen Zuwachs von 59 Stellen. Arbeitgeber meldeten im April 328 neue Arbeitsstellen, 27 Arbeitsstellen weniger gegenüber dem Vormonat und 123 Arbeitsstellen weniger gegenüber dem April 2014.

 

Im Monat April wurden 307 Arbeitsstellen abgemeldet, das ist ein Zuwachs um 14 Arbeitsstellen gegenüber dem VJM. Seit Jahresbeginn wurden 1.364 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 53 (4,0 Prozent). Von Januar bis April gab es insgesamt 1.191 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang von 96 (-7,5 Prozent). 91,0 Prozent aller Arbeitsstellen (1073 Stellen) sind unbefristet.

 

Die größte Nachfrage nach Arbeitskräften ist erneut in der Produktion und Fertigung im Salzlandkreis zu verzeichnen. Fast  die Hälfte (45,1 Prozent, 532 Arbeitsstellen) aller Arbeitsstellen im Salzlandkreis sind in diesem Bereich zu finden. Gegenüber dem Vorjahresmonat  ist das erneut ein Zuwachs um 64 Arbeitsstellen. Davon sind 192 Arbeitsstellen in der Metallerzeugung und -bearbeitung und dem Metallbau zu finden, das ist ein Rückgang um 9 Stellen gegenüber im Vorjahresvergleich. Der Bedarf an Arbeitskräften im Bereich Gesundheit/Soziales und Erziehung ist gegenüber dem Vorjahresmonat mit 195 Arbeitsstellen fast identisch mit dem Vorjahresmonat (2).

 

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bernburg 1.022 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, das waren 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 818 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Rückgang von 1,1 Prozent. Ende April waren 517 Bewerber noch unversorgt und 500 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es weniger unversorgte Bewerber für Berufsausbildungsstellen (–11,5 Prozent) und die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen war ebenfalls rückläufig mit 6,5 Prozent. Von den 1.022 gemeldeten Bewerbern werden 624 ihre Schule 2015 beenden (61.1 Prozent).389 haben die Schule bereits schon in den Vorjahren verlassen (-15). Unter diesen Altbewerbern haben 232 die Schule schon 2013 oder früher verlassen, das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang um 20 Personen (7,9 Prozent). „Rein rechnerisch ergibt die Zahl der noch unversorgten Bewerber für eine Ausbildung im Verhältnis zu den noch offenen Ausbildungsstellen fast das Verhältnis 1:1.Die Wünsche der Jugendlichen sind nicht immer identisch mit den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt, “ weiß der Agenturchef, Thomas Holz.

 

„Da es bei den Berufswünschen in einigen Branchen einen Überhang zu den gemeldeten Ausbildungsstellen gibt, empfehle ich den jungen Menschen, flexibel zu sein und ihre Suche auch auf andere Berufe auszuweiten.“ ergänzt Holz. Flexibilität ist auch auf Arbeitgeberseite erwünscht: „ Die Eignung eines Jugendlichen spiegelt sich nicht ausschließlich in den Schulnoten wieder.“ weiß Thomas Holz. „Unternehmen haben größere Chancen, ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen, wenn sie die individuellen Stärken der Schüler berücksichtigen.“

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