24.522 pendeln aus und 13.963 pendeln zur Arbeit in den Salzlandkreis

Im Salzlandkreis ist die Zahl der Auspendler trotz steigender Beschäftigung relativ konstant. Im letzten Jahr pendelten 24.522 Männer und Frauen zwischen ihrem Wohnort im Salzlandkreis und der Arbeitsstätte. Die gute Nachricht ist, viele bleiben in der Region, zum Beispiel arbeiten in Magdeburg, der Börde und dem Harz. „Der Salzlandkreis ist die Drehscheibe in unserer Region und verbindet die angrenzenden Oberzentren. Die Differenz zwischen Aus-und Einpendlern, das sogenannte Pendlersaldo entwickelt sich im Salzlandkreis positiv für den örtlichen Arbeitsmarkt.


Die Senkung des Pendlersaldos ist ein Anzeichen zur Fachkräftesicherung. Die Stadt Bernburg profitiert von der Infrastruktur und der Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier arbeiten mehr auswärtige Berufstätige, als Bernburger in die umliegenden Regionen auspendeln.“ analysiert der Agenturchef, Thomas Holz  den Pendlerbericht 2014. 24.522 Bewohner des Salzlandkreises arbeiten außerhalb, 68 weniger als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist seit 2007 relativ konstant.

Demgegenüber pendeln 13.963 Berufstätige, überwiegend aus Sachsen-Anhalt in unseren Landkreis. Auch diese Zahl ist seit 2007 fast unverändert.


Das „TOP-Ziel“ von  7.747 Männer und Frauen aus dem Salzlandkreis ist, wie bereits in den letzten Jahren die Landeshauptstadt Magdeburg. Aber auch 2.911 Magdeburger arbeiten im Salzlandkreis.

 

Nur in die Stadt Bernburg pendeln mehr Berufstätige aus dem Umland ein. Von den Schönebecker, Ascherslebener und Staßfurter Berufstätigen arbeiten mehr außerhalb unseres Landkreises. Es erfolgt kein Ausgleich durch die Einpendlerströme.

 

„Die Pendlerströme zeigen eindrucksvoll, wie eng die Verflechtung des Landkreises zu den umliegenden Regionen ist. Rund 38.000 Menschen bewegen sich aus bzw.in den Salzlandkreis, um ihren Beruf auszuüben. Dass mehr Menschen den Landkreis verlassen, liegt an der Nähe zur Landeshauptstadt, “erklärt Thomas Holz. 

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