Wildunfälle, die Polizei rät

In den letzten Tagen und Wochen haben sich die Wildunfälle im Salzlandkreis erhöht. Alleine elf Zusammenstöße mit Rehwild registrierte die Polizei im Kreisgebiet am Wochenende wobei eine Person durch Ausweichmanöver verletzt wurde. 


Die meisten dieser Unfälle passieren in den Abendstunden- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zum Niederholz oder Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenpunkte darstellen. Hier müssen die Verkehrsteilnehmer regelmäßig mit Wildwechsel rechnen. 


Zur Paarungszeit der Rehe im Sommer sind deren Reaktionen unvorhersehbarer und deshalb für Kraftfahrer noch gefährlicher. Wild verhält sich auf der Straße unberechenbar.

 

Hier einige Hinweise der Polizei:


-        Beachten Sie unbedingt Wildwechsel-Schilder und reduzieren Sie deutlich das Tempo! Bei plötzlich auftauchendem Wild auf der Fahrbahn können 80 km/h schon zu schnell sein.

-        Vorausschauendes Fahren und ein erhöhtes Gefahrenbewusstsein können Helfen, folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden. Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge, halte Sei einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein!

-        Ein „Wild“ kommt selten allein. Rechnen Sie daher stets mit mehreren Tieren, die die Fahrbahn kreuzen könnten!

-        Wenn Wild auf der Straße steht: gefährden Sie nicht den nachfolgenden Verkehr! Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall droht! Ist die Fahrbahn allerdings frei sollte Sie konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann.

-        Nicht unkontrolliert ausweichen! Auf keinen fall sollen Sie das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers eingehen. Sie könnten gegen einen Baum prallen oder in den Gegenverkehr geraten. Dann lieber das kleiner Übel wählen und geradeaus in Richtung des Tieres fahren.

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Kommentare: 1
  • #1

    Kauft (Dienstag, 04 August 2015 19:13)

    dem Autor einen Duden!