Aktuelle Polizei News aus dem gesamten Salzlandkreis

Staßfurt / Aschersleben (Betrugsversuche)

Am Montag und Dienstag wurden vermehrt Anzeigen wegen Betruges bei der Polizei erstattet. In mindestens fünf Fällen erschienen anscheinend wahllos ausgewählte Personen in der Außenstelle Staßfurt, in einem Fall in Aschersleben, und legten den Beamten ein Schreiben des Inkassodienstes EXPO aus Düsseldorf vor. Im Schreiben wurde der Betrag von 174,55 Euro gefordert. es sollte sich um die letzte Mahnung handeln. Die Verbraucherschutzzentrale hatte am Montagnachmittag bereits reagiert und die „Betrugsmasche“ im Internet aufgeklärt.„Laut der Recherchen von Verbraucherdienst e.V. ist die Firma Inkassodienst EXPO nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Aus diesem Grunde ist die Mahnung als fragwürdig zu betrachten. Bereits im Jahr 2014 war eine ähnliche Masche in Österreich aktuell.“ Haben Sie Fragen zu Mahnungen von Inkassodienst EXPO? Gerne können Sie sich per Verbrauchertelefon (0201 - 176 790) oder E-Mail an uns wenden.

Schönebeck   (Sachbeschädigung)

Am Montagnachmittag, kam es am Bahnhof in Schönebeck zur Beschädigung mehrerer Scheiben. Durch Zeugen wurden drei Personen dabei beobachtet, einer der jungen Männer verletzte sich beim Einschlagend er Scheibe. Weiterhin sollen aus der Gruppe Parolen wie „Sieg Heil“ und „Ausländer raus!“ gefallen sein. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatten sich die Tatverdächtigen vom Bahnhof entfernt. Anhand der Personenbeschreibungen konnten im Umfeld der Sachbeschädiger und mindestens einer der Tatverdächtigen der skandierten Parolen bekannt gemacht werden. Der Staatsschutz wurde in die noch andauernden Ermittlungen einbezogen.

 

Schönebeck   (Diebstahl einer Rüttelplatte)

Unbekannte Täter verschafften sich am Wochenende Zutritt zu einer Baustelle im Bereich der Geschwister-Scholl-Straße. Die Bauarbeiter hatten dort eine Rüttelplatte und einen Minibagger abgestellt. Die Rüttelplatte wurde mit der Schaufel des Minibaggers gegen eine unbefugte Nutzung oder Diebstahl gesichert. Die unbekannten Täter überwanden diese Sicherung und verschwanden mit der Rüttelplatte. Dem Unternehme entstand ein Schaden im Mittleren vierstelligen Bereich.

Hinweise zum Diebstahl, den vermeintlichen Tätern oder dem Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei des Salzlandkreises, gern auch telefonisch unter 03471-3790, entgegen.

 

Groß Börnecke   (Sachbeschädigung durch Graffitis)

Bereits am Freitag wurden am Geräteschuppen des Sportplatzes der Gemeinde verschiedene Graffitis mit Fußballbezug „HOOLS Blau weiß FCM u.ä.“ festgestellt. Weiterhin wurde die 100-Meter-Laufstrecke durch das Befahren mit Mopeds oder Motorrädern beschädigt. Seitens der Ortsbürgermeisterin wurde daraufhin Anzeige im Büro der Regionalbereichsbeamten erstattet. Der entstandene Schaden wird auf ca. 1000.- € beziffert. Hinweise zur Tat oder den vermeintlichen Tätern nimmt die Polizei, gern auch telefonisch unter 03471-3790, entgegen.

 

Könnern   (Kennzeichendiebstähle)

Am Montag wurden von einem Firmenparkplatz an der Windrose insgesamt vier Kennzeichentafeln entwendet. Von einem Fahrzeug wurden beide, von den anderen beiden Fahrzeugen jeweils nur die hintere Kennzeichentafel aus der Halterung entnommen. Anschließend entfernten sich die Täter in unbekannter Richtung, die Tatzeit konnte zwischen 10:00 und 13:50 Uhr eingegrenzt werden. Eine anderweitige Verwendung der gestohlenen Kennzeichen ist der Polizei bisher nicht bekannt. Die Fahndung wurde in allen drei Fällen eingeleitet.

 

Bernburg   (Fahrraddiebstähle)

Am Montag wurden im Stadtgebiet Bernburg 2 Fahrräder gestohlen. Das erste Rad, ein MTB der Marke Bulls, war in einem Fahrradständer nahe dem Gymnasium „Carolinum“, am Karlsplatz, angeschlossen. Die mögliche Tatzeit liegt hier zwischen 07:00 und 13:00 Uhr. Ein weiteres Rad, war ebenfalls Eigentum eines Schülers des Gymnasiums. Er hatte sein Rad im Fahrradständer in der Schloßgartenstraße abgestellt und mit einem Spiralschloss gesichert. Auch hier handelte es sich um ein MTB der Marke Bulls. Die Anzeige über den Diebstahl eines dritten Fahrrades erreichte die Polizei am späteren Abend. Der Eigentümer hatte das Rad schon am Samstag, gegen 10:00 Uhr im Fahrradständer des Bahnhofes Bernburg abgestellt und mit einem Seilschloss gesichert. Als er das Rad dann am Sonntagnachmittag wieder nutzen wollte, war es verschwunden. Es handelte sich um ein 26 Zoll Herrenrad der Marke Focus, Typ Black Hills 26.

In allen drei Fällen konnte die Fahndung eingeleitet werden.

 

Staßfurt   (Fahrraddiebstahl)

In der Nacht zu Montag wurde aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Gänsefurther Straße ein Damenfahrrad entwendet. Der Eigentümer hatte das Rad der Marke Rehberg, mit einem Seilschloss gesichert unter der Kellertreppe abgestellt. Die mögliche Tatzeit konnte zwischen 18:30 und 08:30 Uhr eingegrenzt werden. Weiterhin wurde von unbekannten Tätern ein Paar Kinderschuhe der Größe 26 aus dem Hausflur gestohlen. Ob es sich um dieselben Täter handelt, ist unklar.

 

Staßfurt   (Einbruchsdiebstahl)

Am Montag drangen unbekannte Täter in ein Haus in der Bodestraße ein. Sie verschafften sich offenbar über den Hof des Grundstücks Zugang zu einem Fenster im Hofbereich. Der Hof ist nach allen Seiten hin mit einem Zaun versehen. Das Fenster wurde aufgehebelt, anschließend durchsuchten die Täter die Räume und entwendeten Bargeld. Es kam ein Fährtenhund zum Einsatz, konnte allerdings keine Spur aufnehmen. Der Einbruch selbst wurde am Montag gegen 16:39 Uhr bemerkt.


Schönebeck   (Unfall mit Personenschaden)

Am Montagnachmittag kam es Am Stadtfeld zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Mopedfahrer schwer verletzt wurde. Anhand von Zeugenaussagen und Einlassungen des Verletzten Mopedfahrers, befuhr er die Straße Am Stadtfeld, aus Richtung Wilhelm-Helge-Straße kommend in Richtung Friedrichstraße. Auf Höhe des Netto-Marktes war ein PKW gerade im Begriff abzubiegen. Der Mopedfahrer versuchte noch zu bremsen, konnte den Zusammenstoß aber nicht vermeiden. In der weiteren Folge stürzte er über die Motorhaube und verletzte sich an Schulter und Schienbein. Ob die Fahrerin des PKWs den Mopedfahrer nicht oder zu spät gesehen hatte blieb vorerst unklar, sie machte von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Der verletzte Mopedfahrer wurde ins Klinikum Schönebeck verbracht und dort stationär aufgenommen.

 

Bernburg   (Unfall unter Einwirkung von Alkohol)

Am Montagabend, gegen 17:34 Uhr, kam es in der Roschwitzer Straße zu einem Unfall, bei welchem ein Radfahrer leicht verletzt wurde. Der Mann war mit seinem Rad auf dem Radweg der Roschwitzer Straße in Richtung Kreisverkehr unterwegs. Er nutzte den vorhandenen  Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Plötzlich wollte er die Straßenseite wechseln und achtete dabei offenbar nicht auf den fließenden Gegenverkehr. Es kam zur Kollision mit einem PKW, der aus Richtung des Kreisverkehrs kam. Der Radfahrer kam zu Fall und wurde dabei leicht verletzt. Eine ärztliche Versorgung wurde vor Ort abgelehnt. Während der Unfallaufnahme wurde bei dem Radfahrer starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Test erbrachte einen vorläufigen Wert von 2,45 Promille. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme realisiert, ein Verfahren wurde eingeleitet.

 

Schönebeck   (Unfall unter Einwirkung von Alkohol)

Am Montagabend kam es in der Friedrichstraße zu einem Unfall, bei welchem eine Radfahrerin zum Glück unverletzt blieb. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr die Radlerin erst den Fußgängerüberweg der Friedrichstraße, anschließend den der Moskauer Straße in Richtung Warschauer Straße. Während sie anfangs noch „Grün“ hatte, zeigte die Lichtsignalanlage beim Überqueren der Moskauer Straße bereits „Rot“. Beim Überqueren (schräg) wurde sie von einem von rechts vorbeifahrenden PKW am Hinterrad gestreift und kam zu Fall. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme wurde beim Fahrer des PKWs Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Test erbrachte einen vorläufigen Wert von 0,95 Promille. Alle notwendigen Maßnahmen zur Beweissicherung wurden durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Staßfurt   (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort)

Am Dienstag, gegen 11:25 Uhr, kam es in der Lehrter Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Radfahrer. Nach bisher vorliegenden Aussagen befuhr der PKW die Lehrter Straße in Richtung Hecklinger Straße. Der Radfahrer den Radweg war auf dem Radweg in der gleichen Richtung unterwegs. Plötzlich kam der Radfahrer auf die Fahrbahn, streifte den PKW, kam ins straucheln aber nicht zu Fall. Er stoppte kurz, sah sich um und verschwand. Er konnte weder von zeugen noch von dem Fahrer des beschädigten PKWs gestoppt werden. Der flüchtige Radler konnte als männlich, ca. 16-17 Jahre alt, von schlanker Gestalt mit dunklen Haaren beschrieben werden. Er führte ein älteres Damenfahrrad und war mit einer dunklen Hose und einer dunklen Jacke bekleidet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Angaben zur Identität des flüchtigen Radfahrers machen können. Der Radfahrer sollte sich natürlich ebenfalls zur Aufklärung des Sachverhaltes bei der Polizei melden.

 

Aschersleben   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Dienstag, zwischen 09:30 und 12:30 Uhr, an der Hoymer Chaussee, Fahrtrichtung Zentrum, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 km/h. 936 Fahrzeuge passierten im Messzeitraum die Messstelle. Es wurden 22 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 21 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen den Schnellsten wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, er wurde mit 74 km/h gemessen.

 

Aschersleben   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Dienstag, zwischen 07:00 und 09:00 Uhr, im Pfeilergraben, Fahrtrichtung Mehringer Straße, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die Messstrecke befindet sich an einer Grundschule, die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h. 163 Fahrzeuge passierten im Messzeitraum die Messstelle. Es wurden 13 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 12 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen den Schnellsten wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, er wurde mit 60 km/h gemessen.

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