12. Fachtagung „Anlagen-, Arbeits- und Umweltsicherheit“

Der VDI - Hallescher Bezirksverein, die Hochschule Anhalt, die Landesämter für Verbraucherschutz und Umweltschutz sowie das Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Verein der Deutschen Sicherheitsingenieure (VDSI) und der ProcessNet1) - Fachgemeinschaft Sicherheitstechnik am 5. und 6. November 2015 die 12. Fachtagung „Anlagen-, Arbeits- und Umweltsicherheit“ im Veranstaltungszentrum Köthen.

 

Diese Tagungsreihe hat sich in Deutschland durch ihre Themenkomplexität zur Anlagensicherheit zu einer bedeutenden Veranstaltung zur umfassenden Sicherheitstechnik im verfahrenstechnischen Bereich etabliert. Hervorzuheben ist die Praxisbezogenheit der Themeninhalte und Beiträge.


Seitdem die Fachtagung „Anlagen-, Arbeits- und Umweltsicherheit“ 1992 aus der Taufe gehoben wurde, hat sich unter anderem auch das rechtliche Umfeld erheblich verändert. So ging das Störfallrecht vom Anlagenbezug auf die Betrachtung ganzer Betriebsbereiche über, die Gefährdungsbeurteilung wurde zentrales Instrument des Arbeitsschutzes und die Betriebssicherheitsverordnung führte für einfache Arbeitsmittel bis hin zu überwachungsbedürftigen Anlagen zu einem neuen Regelwerk, das dem Arbeitgeber bzw. Anlagenbetreiber mehr Spielraum gewährt, auf welchem Wege die von Gesetz und Verordnung vorgegebenen Schutzziele erreicht werden.

 

Vor diesem Hintergrund stehen sowohl Betreiber, Arbeitgeber und Prüforganisationen als auch Behörden vor großen Herausforderungen. Der fachliche Erfahrungsaustausch zu Themen der Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie des Umweltschutzes, aber auch der Erhalt der sicherheitstechnischen Kompetenz gewinnt immer mehr an Bedeutung für alle Beteiligten. Die Fachtagung „Anlagen-, Arbeits- und Umweltsicherheit“ bietet allen Akteuren auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik hierfür eine bewährte Plattform.

 

Ergänzt wird die Tagung durch eine Poster- und Fachausstellung. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen den Referenten und den Teilnehmern aus Behörden, wissenschaftlichen Einrichtungen, Industrie und Prüforganisationen zu ermöglichen.

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