Die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes

Arbeitsmarktsituation in den Regionen

 

Im März lag die Spanne der Arbeitslosenquote im Salzlandkreis zwischen 10,1 Prozent (Geschäftsstelle Schönebeck) und 13,2 Prozent (Geschäftsstelle Aschersleben).

 


  • Im Berichtsmonat März sind im Salzlandkreis insgesamt 11.131 Personen arbeitslos gemeldet, 851 (7,1 Prozent) weniger als im Februar und 1.313 (10,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
  • Die Arbeitslosenquote ist mit 11,1 Prozent um 0,9 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat. Sie liegt 1,1 Prozentpunkte unter dem Wert von März 2015.
  • Der Arbeitslosenbestand der Jüngeren (15 bis unter 25 Jahre) beträgt 383 Personen und ist um 5,0 Prozent (20 Personen) gegenüber dem Vormonat gesunken. Gegenüber März 2015 sank der Bestand um 21,8 Prozent (107 Personen).
  • Der Bestand an Arbeitslosen von 50 Jahren und älter liegt bei 4.541 Personen und sank damit um 6,6 Prozent (322 Personen) gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich der Bestand um 547 Personen (10,8 Prozent).
  • Darunter sind im März 2.588 Personen älter als 55 Jahre arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Rückgang um 171 Personen (6,2 Prozent) und gegenüber dem Vorjahresmonat ein Rückgang um 368 Personen (12,4 Prozent)
  • 3.555 Menschen sind im März langzeitarbeitslos (Arbeitslosigkeit von einem Jahr oder länger) im Salzlandkreis gemeldet. Das sind 329 Personen weniger gegenüber dem Vorjahresmonat.

 

Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Bernburg wurden im zurückliegenden Monat 362 offene Stellen gemeldet. Gegenüber dem Vormonat Februar ist das ein leichter Anstieg um 2 Stellen. Jobsuchenden standen im Agenturbezirk insgesamt 1.337 freie Stellen zur Verfügung, 115 Arbeitsstellen mehr als im Februar. Seit Jahresbeginn wurden 978 Arbeitsstellen gemeldet.

 

„Der Arbeitsmarkt im März ist durch die fortgesetzte Frühjahrsbelebung geprägt. Der erhoffte Anstieg der Neu- und Wiedereinstellungen ist eingetreten.“, resümiert Raik Ertelt, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bernburg.

 

Und er kündigt an: „Da die Nachfrage der regionalen Arbeitgeber nach qualifizierten Fachkräften nach wie vor hoch ist, veranstaltet die Agentur für Arbeit am 20. April in ihren Bernburger Räumlichkeiten eine Messe zum Thema Aufstiegsweiterbildung. Interessierte Bewerber, ob arbeitslos oder arbeitsuchend, sind von 17.00 bis 19.00 Uhr herzlich eingeladen, sich bei den zahlreichen Ausstellern über Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.“

 

Dynamik auf dem Arbeitsmarkt

 

Im Berichtsmonat März meldeten sich 2.029 Personen neu oder erneut arbeitslos. Das waren 379 Personen (15,7 Prozent) weniger als im Februar 2016 und 447 Personen (18,1 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Ihnen standen 2.871 Abgänge aus Arbeitslosigkeit gegenüber. Das sind 197 Personen (7,4 Prozent) mehr als im Vormonat und 466 Personen (14,0 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

 

Im Berichtsmonat meldeten sich 676 zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, 218 (24,4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten im vergangenen Monat 1.195 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 168 (12,3 Prozent) weniger als im März 2015. Im Land Sachsen-Anhalt betrug die Arbeitslosenquote im März 10,4 Prozent. Die Quote liegt damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Niveau vom März 2015.

 

Für die einzelnen Regionen ergibt sich folgender Überblick:

 

Region Bernburg:

 

In der Stadt Bernburg und Umgebung ist der Bestand der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sind im März 245 Personen weniger gemeldet (3.111 Personen). Das sind 375 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 10,3 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 11,4 Prozent.

 

Dabei meldeten sich 561 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 123 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 810 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-141).

 

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.113 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Rückgang um 152 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2.120 Abmeldungen von Arbeitslosen (-154).

 

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 13 Stellen auf 278 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Bestand an Arbeitsstellen um 37 verringert. Arbeitgeber meldeten im März 89 neue Arbeitsstellen, 16 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 247 Arbeitsstellen ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 88.

 

Region Schönebeck:

 

In der Stadt Schönebeck und Umgebung ist der Bestand der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sind im März 193 Personen weniger gemeldet (2.902 Personen). Das sind 173 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 10,1 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 10,5 Prozent.

 

Dabei meldeten sich 629 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 95 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 816 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-130).

 

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.225 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Rückgang um 125 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2.260 Abmeldungen von Arbeitslosen (-34).

 

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 52 Stellen auf 562 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 82 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 147 neue Arbeitsstellen, 10 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 407 Arbeitsstellen ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 23.

 

Region Aschersleben:

 

In der Stadt Aschersleben und Umgebung ist der Bestand der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sind im März 176 Personen weniger gemeldet (2.358 Personen). Das sind 362 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 13,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 14,6 Prozent.

 

Dabei meldeten sich 340 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 118 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 514 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-87).

 

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.279 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Rückgang um 256 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.383 Abmeldungen von Arbeitslosen (-111).

 

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 31 Stellen auf 295 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 72 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 79 neue Arbeitsstellen, 29 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 186 Arbeitsstellen ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs um 37.

 

Region Staßfurt:

 

In Staßfurt und Umgebung ist der Bestand der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gesunken. Im Vergleich zum Vormonat haben sich im März 237 Personen weniger gemeldet (2.760 Personen). Das sind 403 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 11,8 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 13,6 Prozent.

 

Dabei meldeten sich 499 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 111 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 731 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-108).

 

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.766 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Rückgang um 195 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.793 Abmeldungen von Arbeitslosen (-158).

 

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 19 Stellen auf 202 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 65 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 47 neue Arbeitsstellen, 16 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 138 Arbeitsstellen ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs um 16.

 

Ausbildungsstellenmarkt

 

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2015 meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bernburg 978 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das sind 20,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es bislang 790 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, was einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

 

63,4 Prozent der Bewerber (620 Personen) verlassen die Schule im Sommer 2016. 356 Bewerber (36,4 Prozent) haben die Schule schon in den Vorjahren verlassen. Das sind 75 Bewerber mehr gegenüber dem Vorjahr.

 

„Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind bei der aktuellen Stellensituation sehr gut.“, schätzt Raik Ertelt, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bernburg, ein. „Die Eignung eines jugendlichen Bewerbers für eine Ausbildungsstelle spiegelt sich dabei allerdings nicht nur in den Schulnoten wider. Unternehmen haben größere Chancen, ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen, wenn sie auch vermeintlich schwächere Bewerber in Betracht ziehen, die sich häufig durch Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Motivation auszeichnen. Diese können dann ggf. von der Agentur für Arbeit mit ausbildungsbegleitenden Hilfen unterstützt werden.“

 





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