Öffentliche Mittel für Sanierung des Hotel Wien in Bernburg

Für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung in Sachsen-Anhalts Kommunen stehen in diesem Jahr insgesamt knapp 80 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Nach Auskunft von Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel steuern Bund und Land jeweils rund 40 Millionen Euro bei.


Geld gibt es von Bund und Land für die städtebauliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt, auch für das ehemalige „Hotel Wien“ in Bernburg profitiert davon. Die Förderung soll Städten und Gemeinden helfen, in einen nachhaltigen Stadtumbau und in die soziale Infrastruktur zu investieren. Das Gebäude wird für freies studentisches Wohnen durch die Jugendkulturinitiative e.V. genutzt.

 

Für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung in Sachsen-Anhalts Kommunen stehen in diesem Jahr insgesamt knapp 80 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Nach Auskunft von Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel steuern Bund und Land jeweils rund 40 Millionen Euro bei.

 

„Mit dieser Förderung schafft das Land eine wichtige Voraussetzung dafür, dem demografischen Wandel offensiv Rechnung zu tragen“, sagte der Minister. Es sei zwingend notwendig, die Städte und Gemeinden an die Bevölkerungsentwicklung und die sich verändernde Altersstruktur anzupassen. Darüber hinaus strahle die Städtebauförderung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt aus, fügte er hinzu. „Viele Aufträge werden an einheimische Unternehmen vergeben, damit Arbeitsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen. Letztendlich bringt das den Kommunen auch mehr Steuereinnahmen“, hob Webel hervor.

 

Bundesbauministerin Barbara Hendricks betonte, dass damit die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung – „Soziale Stadt“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“ – auf hohem Niveau fortgeführt werden könnten. „Unsere Förderung hilft Städten und Gemeinden, in einen nachhaltigen Stadtumbau und in die soziale Infrastruktur zu investieren. So schaffen wir funktionierende Nachbarschaften und sozialen Zusammenhalt“, so Hendricks.

 

Die jeweils zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellten Mittel fließen in folgende Programme und Beispielprojekte:

 

Stadtumbau-Ost (rd. 42,5 Mio. Euro)

  • Aschersleben (Salzlandkreis): Sicherung und Sanierung des Stadtquartiers „Hopfenmarkt/ Kleiner und Großer Halken“ und der denkmalgeschützten „Scharren“
  • Landeshauptstadt Magdeburg: Sanierung der Eskarpenmauer in der „Maybachstraße“
  • Quedlinburg (Landkreis Harz): Sicherung der Franziskanerkapelle und weiterer historischer und stadtbildprägender Gebäude
  • Schönebeck (Salzlandkreis): Sicherung und Sanierung des Industriemuseums
  • Wanzleben (Landkreis Börde): Modernisierung von Wohnhäusern in der „Großen Gartenstraße“
  • Lutherstadt Wittenberg: Entwicklung der nördlichen Wallanlagen in der Altstadt

 

Städtebaulicher Denkmalschutz, Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne (rd. 21,8 Mio. Euro)

  • Weißenfels (Burgenlandkreis): Weitere Sanierung des Marktplatzes
  • Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel): Sanierung der Alten Löwenapotheke zum Stadtmuseum

 

Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt (rd. 4,5 Mio. Euro)

  • Bernburg-Innenstadt (Salzlandkreis): Modernisierung ehemaliges „Hotel Wien“ zur Nutzung für freies studentisches Wohnen durch die Jugendkulturinitiative e.V.
  • Bitterfeld-Wolfen (Anhalt-Bitterfeld): SARA Seniorenresidenz, 3. Bauabschnitt: Neubau Haus III für Demenz-Patienten
  • Magdeburg-Neustadt: Sanierung und Umbau des ehemaligen Gemeindezentrums und Nutzung als Indoor-Spielplatz

 

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (rd. 4,8 Mio. Euro)

  • Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld): Errichtung in- und out-door Lern- und Erlebnispark -Campus
  • Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel): Modernisierung und Instandsetzung mehrerer Bürger- und Geschäftshäuser (Baudenkmale)
  • Magdeburg-Neustadt: Freiraumaufwertung mit barrierefreier Haltestelle Nicolaiplatz
  • Lutherstadt Wittenberg (Landkreis Wittenberg): Oberflächengestaltung Marktplatz

 

Kleinere Städte und Gemeinden - Netzwerke und überregionale Zusammenarbeit (rd. 4,5 Mio. Euro)

  • Gemeinde Eckartsberga (Burgenlandkreis): Errichtung multifunktionale Versorgungseinheit am Markt
  • Gemeinde Ilsenburg (Landkreis Harz): Umbau Haus der Vereine
  • Gemeinde Laucha an der Unstrut (Burgenlandkreis): Umbau und Neugestaltung der KITA, Anpassung der innerörtlichen Infrastruktur an die Erfordernisse der Daseinsvorsorge
  • Gemeinde Wanzleben (Landkreis Börde): Umbau Rathaus Seehausen zum Begegnungszentrum


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