Aktuelle Pendlerdaten, mehr Menschen zieht es zum Arbeiten in den Salzlandkreis

Im Salzlandkreis ist die Zahl der Auspendler trotz steigender Beschäftigung relativ konstant. Die gute Nachricht ist: viele bleiben im Bundesland und arbeiten zum Beispiel in Magdeburg, der Börde und dem Harz.


24.659 Bewohner des Salzlandkreises arbeiten Außerhalb. Davon bleiben jedoch 18.548 in Sachsen Anhalt. Demgegenüber pendeln 14.479 Berufstätige, überwiegend aus Sachsen-Anhalt, in unseren Landkreis. Die meisten Auspendler arbeiteten in Niedersachsen (1.498), Sachsen (1.041), Brandenburg (335) und Thüringen (319).

 

Zahl der Einpendler deutlich gestiegen

 

Deutlich gestiegen seit der Kreisgebietsreform des Salzlandkreises 2007 ist aber auch die Zahl der Einpendler, welche im Salzlandkreis arbeiten: Im Juni 2016 waren es rund 14.500 gegenüber 12.800 im Jahr 2008. Die Zahl der Auspendler bewegte sich von 25.550 im Jahr 2008, zurück auf rund 24.600 2016.

 

„Der Trend stimmt optimistisch. In der Summe entwickeln sich die Pendlerzahlen positiv. Der Salzlandkreis wird als Ort der Arbeit für viele immer attraktiver“, erläutert Anja Huth.

 

Die meisten Einpendler kamen aus Sachsen (662), gefolgt von Niedersachsen (348), Brandenburg (225), Nordrhein-Westfalen (186) und Thüringen (172).

 

„Rund 40.000 Menschen bewegen sich aus beziehungsweise in den Salzlandkreis, um ihren Beruf auszuüben. Dieses Pendlerverhalten lässt sich auf die Nähe zur Landeshauptstadt Magdeburg erklären und ist außerdem auf die gute Infrastruktur der Region zurückzuführen. Das „TOP-Ziel“ von knapp 7.700 Auspendlern aus dem Salzlandkreis ist, wie bereits in den letzten Jahren, die Landeshauptstadt Magdeburg. Aber auch ca.3.100 Magdeburger arbeiteten wiederum im Salzlandkreis. Nur in die Stadt Bernburg pendelten mehr Berufstätige des Umlandes ein statt aus“, ergänzt die Agenturchefin.

 

Die Regionen im Einzelnen:

 

Die Ascherslebener zieht es zum Arbeiten hauptsächlich in den Harz: 832 Personen arbeiteten 2016 in dieser Region, gefolgt von der Region Mansfeld-Südharz mit 559 Arbeitenden. Die 2.067 Personen welche in die Stadt pendeln kamen zum Großteil aus dem Harz und aus Mansfeld –Südharz.

 

Unter der arbeitenden Bevölkerung aus Bernburg zog es insgesamt rund 1.700 Personen nach Nienburg und Könnern. 675 Personen aus Anhalt – Bitterfeld und 418 Personen aus Köthen nahmen dagegen Arbeit in Bernburg auf.

 

In Schönebeck kamen die meisten Personen aus Magdeburg (1.605) und 822 aus dem Bördeland. Im Gegenzug pendelten rund 2.800 in die Landeshauptstadt und 684 in die Magdeburger Börde.

 

Die Staßfurter zog es hauptsächlich nach Magdeburg mit 1.095 Personen und nach Aschersleben, wohin 2016 rund 570 Berufstätige pendelten. Aus Hecklingen, mit 750 Personen und Aschersleben mit rund 360 Personen, kam die Mehrzahl der Pendler nach Staßfurt.



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