Die vollständige Inbesitznahme der Stadt Bernburg durch die Amerikaner

Lesen Sie hier die Ereignisse der letzten Kriegstage der Stadt Bernburg, von Panzersperren und Brückensprengungen, dem Bombengroßangriff am 11. April der Kapitulation und Übergabeverhandlungen am 16. April an die Amerikaner (von Dr. jur. Ernst Eilsberger)


Der Oberbürgermeister legte zunächst formell dagegen Protest ein, daß er als Führer des Deutschen-Roten-Kreuzes, sowie die übrigen Roten-Kreuz-Mitglieder, ferner Feuerwehr und Personal im Rathauses eingesperrt worden seien. Der betreffende Offizier erklärte, daß er solches bedaure, daß aber im Kriege Mißgriffe unvermeidlich seien. Im übrigen bat der Oberbürgermeister um Verhinderung von Plünderungen. Das wurde zugesagt, trotzdem fanden zahlreiche Plünderungen, durch Ausländer, leider auch durch deutsche Evakuierte und sogar durch hiesige Einwohner statt.

 

Das Verlangen auf Freilassung der im Rathaus eingesperrten 400 Personen wurde gegen Mittag erfüllt. Es wurden nun 10 englisch sprechende Einwohner verlangt als Dolmetscher, die gestellt wurden. Außerdem wurden die Geistlichen der Bernburger Kirchen zu einer Besprechung mit dem Kommandanten Major Stribling zu 14. Uhr vorgeladen.

 

Über den Verlauf der Besprechung berichten wir auf Grund einer Aufzeichnung des Kreisoberpfarrers Ernst Kluge nachfolgendes:

 

Die 5 in der Stadt Bernburg zur Zeit amtierenden Geistlichen: Kluge, Kindscher, Heide, Schröter, Dr. Langsch werden im Rathaus vom Vertreter des Kommandanten, Captain Moore, empfangen, der die Besprechung, durch die Vermittlung eines Dolmetschers, mit dem Kommentar einleitete, er dürfe wohl annehmen, daß die Geistlichen nicht gerade Freunde des Nazismus seien. Er bat die Herren, zu deren Überraschung, ihm Personen zu nennen, die für den Posten des Oberbürgermeisters und des Landrates in Frage kommen könnten. Kreisoberpfarrer Kluge führt in seiner Aufzeichnung wörtlich fort: „Nach kurzer Verständigung waren wir alle bereit, zuerst ein gutes Wort für Herrn Oberbürgermeister Eggert einzulegen, der sich um die Stadt große Verdienste erworben und in allerletzter Zeit durch kluges Handeln und selbstlosen Einsatz die Stadt vor Zerstörung bewahrt und sie gerettet habe.

 

Captain Moore antwortete, daß von einem Verbleiben des Oberbürgermeisters in seinem Amt nicht die Rede sein könne, da die Bestimmungen seiner Regierung dies einem PG. verwehrten. Er bitte daher, ihm andere geeignete Persönlichkeiten nahmhaft zu machen. . . Ein jeder von uns bekam einen Zettel, auf dem er fünf Namen verzeichnen möchte. Ich dachte sofort an meinen Nachbar, Herrn Reinhold May, der als ein tüchtiger Kaufmann und Fabrikbesitzer Umsicht, Energie und Menschenkenntnis und Behandlung besitzt. Die anderen stimmten zu, und so kam dieser Name an die erste Stelle. Der zweite Name sollte Anwärter für den Landratsposten sein. Auch dieser Name war bald gefunden: Fabrikbesitzer Heinrich Zorn, als Besitzer einer Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen habe er sicherlich eine gute Kenntnis des Landkreises. . . .

 

Zu diesen Namen hatte ein jeder noch drei andere hinzugefügt. Aber möge das Übergewicht ihrer Stimmen - liefen diese beiden Namen für besagte Ämter durchs Ziel. Sofort ging ein Bote ab, um die beiden Herren zu benachrichtigen und zu befragen. Bald darauf erschien der Major Stribling selbst. . . Er äußerte sich in ähnlicher Weise wie Captain Moore, sodaß wir uns nach einiger Zeit befriedigt verabschieden konnten. Unten auf der Treppe des Rathauses trafen wir den höchsterstaunten Herrn Reinhold Hey. Wir begrüßten und beglückwünschten ihn als Oberbürgermeister.

 

In der Tat brachte die nächste Stunde die Amtsenthebung des bisherigen Oberbürgermeisters Eggert von seinem Posten und die Ernennung des neuen Oberbürgermeisters Reinhold Mey.

 

Das Ausscheiden des Oberbürgermeisters Eggert aus seinem Amte, daß er 12 Jahre hindurch in Ehren zum Wohle der Stadt Bernburg verwaltet hatte, wurde von der Bevölkerung herzlich bedauert. Sein Ausscheiden wurde um so schmerzlicher empfunden, als er gerade im Zusammenhang mit der Inbesitznahme der Stadt durch die Amerikaner erfolgte. Denn gerade hierbei hatte sich der Oberbürgermeister durch sein entschlossenes und klares, nur von der Sorge um das Wohl der Stadt geleitetes Vorgehen die größten Verdienste um die Stadt erworben, ja, er hatte unter Einsatz seiner ganzen Person, allen Widerständen zum Trotz, die Stadt vor der Zerstörung und Vernichtung gerettet.

 

Die Besetzung der Talstadt Bernburg am 15. - 17. April.

 

Die Inbesitznahme der Talstadt der Stadt Bernburg durch die Amerikaner vollzog sich am 15. und 16. April völlig unabhängig von den geschilderten Vorgängen der Bergstadt. Der Grund für die Selbständigkeit der Kampfhandlungen in der Talstadt lag einmal darin, daß die Verbindung zwischen der Talstadt und der Bergstadt durch die Sprengung der Saalebrücken völlig abgebrochen war, und sodann darin, daß auf dem linken Saaleufer eine andere amerikanische Armee operierte als auf dem rechten Saaleufer.

 

Im Mittelpunkt der Geschehnisse, die zur Inbesitznahme der Talstadt durch die Amerikaner führten, stand der Leiter der Saatzuchtwirtschaft G. Braune G.m.b.H. in Waldau, Herr Gottfried Braune.

 

Wir lassen seinen Bericht über die Vorgänge in der Talstadt im Wortlaut folgen: „Am 15. April vormittags wurde mir durch meinen Gutsinspektor gemeldet, daß zwei Ausgänge der Talstadt durch amerikanische Panzer und Panzerspähwagen besetzt seien und zwar die Magdeburger Straße an der Siedlung „Zickzackhausen“ und die Straße nach Nienburg bei Altenburg.

 

Am gleichen Tag gab der Ortsgruppenleiter von Waldau Herr Omyer, an die Volkssturmmänner den Befehl, die vorbereiteten Panzersperren zu schließen. Nur mit Mühe konnte hierzu eine geringe Anzahl Männer zusammengetrommelt werden, denen man ansah, mit welchem Widerwillen sie ans Werk gingen, da ein jeder die Aussichtslosigkeit eines Widerstandes einsehen mußte, zumal sich überhaupt kein deutsches Militär mehr in der Talstadt befand und auch mit keiner Hilfe von Seiten der Bergstadt wegen der erfolgten Brückensprengung zu rechnen war. Einige meiner Arbeiter und auch deren Frauen kamen zu mir und zeigten sich über die Schließung der Sperren derartig aufgebracht, daß wir beschlossen, rechtzeitig - also bevor ein Unheil angerichtet werden konnte - für die Entfernung bzw. Öffnung der Sperren schon wieder zu sorgen. Dies ist dann auch in der gleichen Nacht noch geschehen, wobei die Waldauer Frauen tatkräftig mithalfen, die, mit Sägen bewaffnet, die entfernten Baumstämme gleich noch zersägten, daß diese nicht etwa von anderer Seite zur erneuten Schließung der Sperren wieder Verwendung finden konnten.

 

Am Nachmittag des darauffolgenden Tages, also des 16. April wurde ich von einigen meiner Arbeiter von meiner Wohnung abgeholt, da sich zwei Panzer und ein Panzerspähwagen der Amerikaner vor unserem Rittergut in der Magdeburger Straße postiert hatten und mein Erscheinen als Geschäftsführer des Betriebes von dem Kommandanten gefordert wurde. Auf meinem Wege zum Büro traf ich eine große Schar Männer, Frauen und Kinder, die zwei amerikanische Soldatenneugierig umringten, und die bei meinem Kommen laut riefen: „Da kommt Herr Braune, der kann englisch sprechen!“ Die beiden Posten führten mich zu ihrem Hauptmann, der mich ersuchte, dem Bürgermeister Bescheid zukommen zu lassen, damit er die Übergabe der Stadt vollzöge. Ich muß dabei noch erwähnen, daß sofort beim Eintreffen der amerikanischen Panzer der Vorort Waldau weiße Fahnen gezogen hatte.

 

Ich erklärte dem Hauptmann, daß die Stadt Bernburg einen Oberbürgermeister hätte, der in der Bergstadt sei und wegen der gesprengten Brücken jetzt bestimmt nicht hier erscheinen könne. Als er daraufhin den Polizeigewaltigen der Talstadt zu sprechen verlangte, mußte ich ihm sagen, daß auch das nicht möglich sei, da sich dieser ebenfalls in der Bergstadt aufhielt. Nach einer Rücksprache mit mir, in der sich genauestens über meine Person informierte, erklärte mir sodann der Hauptmann: „Than you are the Bourgemaster!“ Ich dankte ihm für diese Ernennung, bedauerte jedoch, ablehnen zu müssen, da ich durch meinen Beruf stark in Anspruch genommen sei und ich außerdem eine verwaltungsmäßige Trennung der Stadt Bernburg in eine Tal- und eine Bergstadt nicht gutheißen könne. Es wurde mir nun bedeutet, daß ich mich nach den Bestimmungen der Alliierten nicht weigern dürfe, dieses Amt anzunehmen, und es wurde von mir verlangt, wegen der Übergabe der Talstadt sowie auch insbesondere wegen der Waffenablieferung alles in die Wege zu leiten. Leider ist diese Unterredung von anderen Personen teilweise mit angehört worden, wodurch das Gerücht, ich sei der neue Bürgermeister, in der Talstadt verbreitet wurde. Das hatte zur Folge, daß ich in den nächsten Tagen von einer unglaublichen Menschenmenge mit den z.Z. eigenartigsten Anliegen überlaufen wurde.

 

Da der Ortsgruppenleiter Drayer die Verteidigung der Talstadt gewünscht hat und sich Waldau nunmehr weiß beflaggt zeigte, ging ich zu ihm die Wohnung, um ihm zur Waffenablieferung zu veranlassen, da er ja das Arsenal unter sich hatte. Zu dieser Unterredung nahm ich unseren Oberinspektor Herrn Spreter und Herrn Landwirt Ringelmann, Waldau mit.

 

Bei meinem Eintreten zog Herr Drayer seinen Revolver aus der Tasche; die Herren Spreter und Ringelmann, die das bemerkt hatten, stellten sich jedoch sofort so dicht an ihm heran, daß er von der Waffe keinen Gebrauch hätte machen können. Herr Drayer begrüßte mich mit den Worten „Ihnen gebe ich nicht die Hand, da Waldau und somit auch Ihr Betrieb die weiße Flagge gehißt hat. Außerdem weiß ich, daß sie gekommen sind, um mich abzuholen, aber ich erkläre Ihnen, daß ich, wenn das geschieht, vorher noch mindestens sechs umlege.“ Des weiteren warf er mir noch vor, es sei eine Feigheit, jetzt nicht zu kämpfen, zumal doch die Panzer so günstig zum Abschuß daständen. Wir fanden diese letzte Bemerkung von ihm etwas verächtlich, da er ja als „Führer“ von Waldau in seinem Keller saß und andere zu diesem uneinigen Handeln verleiten wollte. - Jedenfalls verließen wir die Wohnung des Herrn Drayer, ohne etwas erreicht zu haben.

 

Die amerikanischen Panzer hatten sich inzwischen wieder nach dem Flugplatz zurückgezogen.

 

Am nächsten Morgen, dem 17.4. erschien ein Panzerspähwagen, besetzt mit einem Leutnant und drei Mann, welche in meinem Büro den „Bourgemaster Brown“ zu sprechen verlangten. Ich empfing diese Abordnung und erklärte, daß ich den Bürgermeisterposten nicht übernehmen könne. Während der Leutnant das Büro verließ um sich von seinem Wagen aus drahtlos telefonisch mit seinem Vorgesetzten in Verbindung zu setzen, der sich auf dem Klugplatz befand, blieben die drei amerikanischen Soldaten bei mir zurück. Es dauerte keine 10 Minuten, als auch der Captain mit seinem Wagen bei mir eintraf. Nochmals das dringende Ersuchen, das mir angebotene Amt anzunehmen. Meine wiederholte Weigerung unter Darlegung seiner Gründe. Unter anderem wies ich darauf hin, daß ich größte Schwierigkeiten hätte, die Waffenablieferung in die Wege zu leiten, da sich der Ortsgruppenleiter dem widersetzte. Außerdem hatten sich Herr Drayer und seine Genossen das Zurückziehen der amerikanischen Kampfwagen zu nütze gemacht und daß Gerücht verbreitet, die Deutschen hätten Magdeburg und Hannover wieder zurückerobert, und unsere Truppen befänden sich bereits in Könnern. Diese Nachricht bewirkte dann auch, daß auf einmal sämtliche weiße Fahnen wieder verschwunden waren. Der Captain hatte dies auch selbst schon bemerkt, er forderte sofort weitere Panzer vom Flugplatz an und fuhr direkt zur Wohnung des Drayer, um ihn zu verhaften. Es war dann übrigens ganz interessant, zu sehen, wie die enorme Unbeliebtheit des Herrn Drayer in einem ziemlich hemmungslosen Jubel der Waldauer zutage kam, als er abgeführt wurde.

 

Am gleichen Tage kam dann der Captain nochmals zu mir und meinte, daß doch nun nach dieser Verhaftung meinem Amtsantritt als Bürgermeister wohl nichts mehr im Wege stände. Es war ja aber inzwischen die Bergstadt - übrigens eigentümlicher Weise durch Truppen einer anderen amerikanischen Armee - besetzt worden, und da ich erfahren hatte, daß Herr Reinhold Hey zum Bürgermeister der Stadt ernannt worden war, glaubte ich, daß damit auch die Ernennung eines Bürgermeisters für die Talstadt illusorisch bzw. überflüssig geworden sei. Der Captain erklärte sich damit einverstanden, mich von der Verpflichtung des mir zugedachten Bürgermeisterpostens zu entbinden, wenn sich Herr Hey bereit finden würde, die Verwaltung der gesamten Stadt zu übernehmen.

 

In einer Besprechung am Tage darauf, zu der mich die Herren Hey und Eggert durch einen Polizeibeamten hatten ins Rathaus holen lassen, hörte ich, daß Herr Hey zunächst nur die Verwaltung der Bergstadt als Oberbürgermeister übernommen hatte. Ich ging sodann gemeinsam mit Herrn Hey zur amerikanischen Kommandantur, wo von dem betreffenden amerikanischen Offizier Herr Hey gebeten wurde, auch die Verwaltung der Talstadt mit zu übernehmen. Worauf dieser sich dann auch bereit erklärte, im Interesse der Bevölkerung, sein so schweres Amt auch auf die Talstadt auszudehnen.

 

Eine einzige Sperre war übrigens, als die anderen in der ganzen Stadt schon längst geöffnet waren, noch immer fest geschlossen und wurde von ihren Volkssturmmännern treu bewacht. An der Straße zum Weinberg - Richtung Nienburg, an der Eisenbahn entlang, lag diese in der Aufregung von allen völlig vergessene Sperre, an der sich die Leute, mit Panzerfäusten bewaffnet, postiert hatten. Man kann wohl behaupten, daß die dort auf verlorenen Posten stehenden Männer noch immer vom Glück reden können, daß nicht tatsächlich ein amerikanischer Panzer oder Spähwagen dort aufgetaucht ist - sie würden, ohne im geringsten der Sache genutzt haben, nur schweren Schaden verursacht haben.

 

Fast unglaublich wirkte zum Überfluß noch die Feststellung, daß die den „Verteidigern“ ausgehändigten Panzerfäuste nicht scharf gemacht worden waren.

 

Herr Gottfried Braune hat durch sein entschlossenes und geschicktes Verhalten dazu beigetragen, daß die Talstadt mit Waldau von der Zerstörung durch den Gegner geblieben ist. Ferner aber hat er es verstanden, ungeachtet der Saalebrücken und der Verschiedenheit der auf beiden Saaleufer operierenden amerikanischen Armeen, die historische Einheit der Berg- und Talstadt Bernburg durch Stunden der Trennungsgefahr sicher hindurchzuretten.

 

Die Stadt Bernburg ist am 16. April, kurz vor dem Ende des furchtbarsten Krieges, dem Tage der Kapitulation der deutschen Wehrmacht zum 8. Mai 1945, von den Amerikanern in Besitz genommen. Wegen der zentralen Lage der Stadt Bernburg innerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches ist die während des mehr als fünf Jahre währenden Zweifrontenkrieges niemals in den Mittelpunkt oder in die Nähe einer Schlacht geraten, sodaß Artilleriebeschuß sie nicht erreicht hat. Wie durch ein Wunder ist es ferner geschehen, daß sie während des ganzen Krieges bis zum 11. April 1945 von Bombenangriffen verschont geblieben ist, und daß auch der Bombenangriff vom 11. April verhältnismäßig geringen Schaden angerichtet hat. Vollends als größtes Glück aber darf es gelten, daß die Stadt Bernburg an dem Tage der Inbesitznahme durch die Amerikaner, dem 16. April, vor der Zerstörung durch Fliegerbomben bewahrt worden ist. Dank solchem mehrfachen Glücks ist Bernburg mitten unter den Trümmern - Wüstereien der sich in weitem Umkreis umgebenden deutschen Städte - mit Recht eine „Oase“ genannt worden.

 

Das Regiment der amerikanischen Besatzung in Bernburg, das etwas länger als 12 Wochen bis zum heutigen Tage, dem 4. Juli währte, ist im Ganzen erträglich gewesen. Zu solcher Einstellung des amerikanischen Military Goverment dürfte wesentlich beitragen, daß der auf Vorschlag der Bernburger Geistlichen als neuer Oberbürgermeister berufene Herr Reinhold Hey es verstanden hat, in Ruhe und Klarheit die Interessen der Stadt und ihrer Einwohner beim Goverment zu vertreten, nicht Unbilliges zu verlangen oder zu wünschen und den amerikanischen Weisungen und Wünschen weitmöglichst zu entsprechen. Als besonderes Verdienst ist es ihm, und außerdem Dank der wirkenden Mitarbeit des neuen Landrats des Landkreises Bernburg, Herrn Zorn, auch diesem anzurechnen, daß die Stadt vor der ihr ernstlich drohenden Lebensmittelnot bewahrt geblieben ist.

 

Dabei sei betont, daß der frühere Oberbürgermeister, Herr Eggert, auf Wunsch des Herrn Mey diesem vom Goverment zunächst zur Hilfe beigeordnet war, und daß Herr Eggert während der ersten 6 Wochen von früh bis spät auf dem Rathaus im Interesse der Stadt an deren Verwaltung getreulich mitgearbeitet hat. Nach entgültiger Festsetzung der Besatzungszonen durch die Alliierten ist die Stadt Bernburg seit dem heutigen Tage, dem 4. Juli 1945 unter russische Besatzungshoheit gekommen.



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