Die Bevölkerung im Salzlandkreis schrumpft am stärksten

Im Salzlandkreis und Landkreis Mansfeld-Südharz schrumpft die Bevölkerung um - 19,1% bzw. - 17,3% am stärksten, das sind die Ergebnisse der „6. Regionalisierten Bevölkerungsprognose Sachsen-Anhalt 2014 bis 2030".


Die Geburtenhäufigkeit steigt von 2014 bis 2020 von 1,50 auf 1,55 Kinder je Frau und bleibt danach konstant, die Lebenserwartung nimmt weiter zu und steigt von 2014 bis 2030 für einen neugeborenen Knaben um 2,6 Jahre auf 78,9 Jahre und für ein neugeborenes Mädchen um 2,2 Jahre auf 84,8 Jahre, als Resultat der Wanderungsannahmen werden sich die Wanderungsgewinne, auch aufgrund der Flüchtlingsmigration, kurzfristig stark erhöhen, auf 22.875 im Jahr 2015, danach bis zum Jahr 2024 in ein Wanderungsdefizit von - 866 Personen münden um im Anschluss bis zum Jahr 2030 auf 562 zu steigen.

 

Diese Annahmen wurden für die 3 kreisfreien Städte und 11 Landkreise untersetzt. Die daraus abgeleiteten Kreisprognosen, ausgehend vom Bevölkerungsstand zum 31.12.2014, wurden zum Landesergebnis zusammengefasst. Danach wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 um 11 % oder 245.200 Personen abnehmen. Daran ist ausschließlich das zu erwartende Geburtendefizit als Differenz zwischen Lebendgeborenen und Gestorbenen beteiligt, da der Wanderungssaldo in diesem Zeitraum mit insgesamt 41.523 Personen einen positiven Wert annimmt.

 

In den Landkreisen und kreisfreien Städten wird es eine differenzierte Entwicklung geben. Die Landeshauptstadt Magdeburg und Halle (Saale) werden wahrscheinlich einen Bevölkerungsanstieg von 3,8 % bzw. 2,6% verzeichnen, während in Dessau-Roßlau und allen Landkreisen die Bevölkerung schrumpft. Mit Werten von - 19,1% bzw. - 17,3% geht die Bevölkerung im Landkreis Mansfeld-Südharz bzw. im Salzlandkreis am stärksten zurück.

 

Entfielen im Jahr 2014 in Sachsen-Anhalt auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter 23,8 Personen unter 20 Jahren und 35,9 Personen mit 67 und mehr Jahren, zusammen also 59,8 Personen, so erhöht sich dieser Quotient bis zum Jahr 2030 auf 84,3 Personen (29,7 Jugendliche und 54,6 Rentner).

 

In der Landeshauptstadt Magdeburg und in Halle (Saale) wird der Quotient nur um 9,3 bzw. 9,6 Personen auf 67,8 bzw. 68,6 Personen steigen. In den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Salzlandkreis wird der Quotient aber um 32,3 auf 95,3 Personen bzw. um 31,2 auf 93,0 Personen wachsen, d.h. dort entfallen auf 100 Erwerbstätige dann 29,1 Jugendliche und 66,2 Rentner bzw. 29,9 Jugendliche und 63,1 Rentner.

 

Da die Berechnung jedes Prognosewertes auf mehrere Dezimalstellen erfolgt, aber nur ganzzahlig ausgewiesen wird, können bei den Summen Rundungsdifferenzen auftreten.



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