Agentur für Arbeit prognostiziert Beschäftigung und Arbeitslosigkeit für 2018

Nach dieser Einschätzung wird es in Sachsen-Anhalt 2018 1,2 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte geben als in diesem Jahr.

 


Auf dem Arbeitsmarkt wird es auch 2018 weiter bergauf gehen. Die Beschäftigtenzahlen werden steigen, die Arbeitslosenzahlen erneut sinken. So lautet zumindest die aktuelle Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

 

Nach dieser Einschätzung wird es in Sachsen-Anhalt 2018 1,2 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte geben als in diesem Jahr.

 

„Der positive Trend zieht sich glücklicherweise bis in den lokalen Raum hinein.“, weiß Anja Huth, Chefin der Agentur für Arbeit Bernburg. Im Salzlandkreis wird für 2018 ein Beschäftigungszuwachs von 700 erwartet. Damit werden 1,1 Prozent mehr Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen als 2017.

 

Und auch die Arbeitslosenzahlen entwickeln sich gut. Die Prognose verrät: Im Salzlandkreis wird es 2018 im Jahresdurchschnitt nur noch 9.000 Arbeitslose geben. Das sind im Vergleich zu diesem Jahr 500 Menschen und damit 5,3 Prozent weniger. In Sachsen-Anhalt wird mit einem Rückgang um 4,2 Prozent gerechnet.

 

„Die voraussichtlich gute Entwicklung darf natürlich nicht darüber hinweg täuschen, dass es nach wie vor viel zu tun gibt auf dem Arbeitsmarkt.“, wendet Huth ein. „Der Stellenmarkt wächst, die Belegschaften in den Unternehmen werden älter, die Digitalisierung hält Einzug in unsere Betriebe und Jugendliche benötigen berufliche Orientierung bei der immensen Vielfalt an Möglichkeiten. Qualifizierungen und lebenslanges Lernen werden immer wichtiger. Das alles sind Herausforderungen, denen wir uns künftig stellen müssen. Die Agentur für Arbeit hat dahingehend ein großes Portfolio an Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Aber nur mit allen Partnern gemeinsam – Unternehmen, Kammern, Bildungsträgern und vielen anderen – können wir die bevorstehenden Aufgaben meistern.“



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