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Sozialministerin Petra Grimm-Benne ehrt Sieger der DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken

Bildunterschrift: v.l.: Michael Teichert, Schulleiter Walter-Gropius-Gymnasium Dessau-Roßlau, Ramona Kann, Leiterin der DAK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Sozialministerin Petra Grimm-Benne


„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 8.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Das beste Plakat aus Sachsen-Anhalt kommt von der erst zwölfjährigen Schülerin Lena Krause vom Walter-Gropius-Gymnasium in Dessau-Roßlau. Jetzt wurden die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Sachsen-Anhalts Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, nahm als Schirmherrin der Aktion die Siegerehrung vor.

 

„Mehr als 600 Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt mussten 2016 aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt: Information und Prävention sind wichtig! Wir müssen auf die Gefahren aufmerksam machen. Am besten gelingt das, wenn Gleichaltrige sich mit engagieren. Mit Kreativität gegen das Komasaufen – das ist die Idee hinter dem Wettbewerb. Die Siegerplakate zeugen von künstlerischem Ideenreichtum und von einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Thema“, sagte Ministerin Petra Grimm-Benne und gratulierte der Siegerin. „Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln“, erklärt Ramona Kann, Leiterin der DAK-Landesvertretung in Sachsen-Anhalt. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei `bunt statt blau´: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“

 

„Mit einem kleinen Kater fängt es an“, ist die Botschaft des Siegerplakats von Lena Krause. Darauf wird ein blauer „Alkohol-Kater“ immer größer, bis er zum Schluss den Menschen unter seiner Last zerdrückt. Platz zwei geht an Ian Raguse (15) aus Stendal. Den dritten Rang belegt Emily Lynn Boas (14) ebenfalls wie die Landessiegerin aus Dessau-Roßlau. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht an ein

 

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2016 erneut rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Sachsen-Anhalt waren es 626, davon 109 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren. Experten fordern daher weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Sozialministerin Grimm-Benne Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gibt es seit neun Jahren. Mit inzwischen rund 95.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

 

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler und dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm die Bundesgewinner 2018. Erstmal gehört auch der Deutsch-Soul-Sänger Emree Kavás der Bundesjury an. Er begeistert mit seiner Debütsingle „Kopf Hoch“ Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.



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