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30jähriger liefert sich wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Bernburg

Die Beamten folgten dem Fahrzeug und forderten Verstärkung an. Neben den beiden Funkstreifenwagen kam auch der Polizeihubschrauber zum Einsatz.


Am Dienstagabend, um 17:27Uhr, wurde ein polizeilich bekannter 30-Jähriger Mann mit einem Seat Ibiza in der Thomas-Müntzer-Straße festgestellt. Als er die Beamten, welche sich bereits zur Kontrolle entschlossen hatten bemerkte, beschleunigte er und fuhr über die Landstraße, Feldwege und sogar ein Feld in Richtung Könnern. Die Beamten folgten dem Fahrzeug und forderten Verstärkung an. Neben den beiden Funkstreifenwagen kam auch der Polizeihubschrauber zum Einsatz.

 

Während der Nacheile kam es auf einem Feld nahe Pfitzdorf zu einem technischen Defekt an einem Funkwagen. Für die Beamten endete dort die Nacheile. Aufgrund des heißen Motors und der Trockenheit auf dem bereits abgeernteten Feld kam es zu einer leichten Brandentwicklung, welche aber mit dem Fahrzeugeigenen Feuerlöscher bekämpft werden konnte. Der zweite Funkstreifenwagen fuhr weiter in Richtung Könnern und konnte dort den 30 Jährigen zu Fuß feststellen.

 

Er wurde angehalten, belehrt und vorläufig festgenommen. Er räumte die Fahrt mit dem Seat ein und führte die Beamten zum Abstellort des Fahrzeuges. Der Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und ist den Beamten durch wegen dieses Delikts in Verbindung mit dem Konsum von Betäubungsmitteln und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz bekannt. Ein freiwilliger Drogenschnelltest reagierte positiv auf Methamphetamin.

 

Das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr wurde ausdrücklich untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Flucht des Mannes mit seinem Fahrzeug war laut den eingesetzten Beamten sehr gefährlich. Es wurde stark überhöhte Geschwindigkeiten, zum Teil auch in den Ortschaften, gefahren. Mehrere Passanten mussten sich durch einen Sprung aus der Fahrbahn retten. Alle diese Fakten werden nun Bestandteil in dem Ermittlungsverfahren.

 

Zeugen oder Geschädigte sollten sich bei der Polizei des Salzlandkreises, gern auch telefonisch unter 03471-3790, melden. Der Mann befindet sich wieder auf freiem Fuß.



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