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Frühzeitige Arbeitssuchendmeldung erhöht die Vermittlungschancen

Arbeitnehmer, deren befristetes Beschäftigungsverhältnis zur Jahresmitte ausläuft, müssen sich spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden.



"Es ist leichter aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus eine neue Beschäftigung zu finden“, sagt Anja Huth, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bernburg. „Je früher die Kontaktaufnahme mit der Vermittlungsfachkraft erfolgt, desto eher können die Vermittlungsaktivitäten beginnen. Die Chancen sind im Salzlandkreis gut. Wenn berufliche Qualifikationen fehlen, dann besteht die Möglichkeit der individuellen Förderung“, ergänzt Anja Huth.

 

Erfährt der Arbeitnehmer allerdings erst später vom Ende seines Arbeitsverhältnisses (kürzere Kündigungsfristen), muss er sich binnen der ersten drei Arbeitstage nach Kenntnisnahme melden.

 

Online arbeitsuchend melden - der schnellste Weg zum neuen Job

 

Wenn das Arbeitsverhältnis endet und kein nahtloser Übergang in ein anderes Arbeitsverhältnis möglich ist, ist eine Arbeitssuchendmeldung zwingend erforderlich. Eine sofortige persönliche Vorsprache ist jedoch nicht notwendig. Der schnellste Weg die Meldung vorzunehmen ist online unter www.arbeitsagentur.de. Mit wenigen Klicks sind die Daten eingegeben und zwar unabhängig von den Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit. Neben der Arbeitssuchendmeldung können auch weitere Daten, die für die Jobsuche relevant sind, eingegeben werden. Nach der Eingabe der Daten können die Nutzer direkt nach freien Stellen in der Jobbörse suchen oder sich passende Angebote ohne Zeitverzug zuschicken lassen.

 

Die Arbeitslosmeldung zur Beantragung des Arbeitslosengeldes ist immer persönlich erforderlich und muss spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit erfolgen.

 

Die Unterlagen zur Berechnung des Arbeitslosengeldes können anschließend aber bequem online ausgefüllt werden.

 

„Wer sich innerhalb dieser gesetzlichen Frist meldet, erhöht nicht nur seine Chancen früher eine neue Beschäftigung zu finden, sondern vermeidet auch finanzielle Nachteile“, erläutert Anja Huth. Erfolgt die Meldung verspätet, tritt für eine Woche eine Sperrzeit ein und es wird für diese Woche kein Arbeitslosengeld ausgezahlt.




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