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Beschäftigung im Salzlandkreis - Wo arbeiten Männer und Frauen?

40 Prozent beginnen ihre berufliche Tätigkeit, nach der Arbeitslosigkeit außerhalb des Salzlandkreises



„Die meisten Männer und Frauen aus unserem Landkreis, finden nach der Arbeitslosigkeit einen Job in der Region. Allerdings haben im letzten Jahr mehr als 2100 Menschen einen Job außerhalb des Kreises bzw. des Landes aufgenommen,“ erklärt die Agenturchefin, Anja Huth. „Die Gründe für diese Entscheidung sind vielfältig. Die Unternehmen können der Wanderung von notwendigen Arbeitskräften mit Attraktivität, Bezahlung und der individuell, angepassten Arbeitszeit entgegenwirken. Und Sie müssen darüber reden bzw. ihre Mitarbeiter*innen als „Botschafter“ agieren, denn nicht jeder weiß, um die Beschäftigungsmöglichkeiten in unserem Landkreis“, ergänzt Anja Huth.

 

Wo haben arbeitslose Menschen, die im Salzland wohnen, ihre Arbeit aufgenommen?

 

Die Mehrheit –sechzig Prozent -beginnt ihren Job im Salzlandkreis

 

Über 5.400 Menschen sind im letzten Jahr (gleitenden Jahressumme 2018) in eine beitragspflichtige Beschäftigung eingemündet. Ein Jahr zuvor waren es 457 Menschen mehr.

 

Mehr als 60 Prozent haben (3.300 Menschen) eine Beschäftigung im Landkreis aufgenommen. Knapp ein Drittel (ca.1.500 Menschen) von ihnen haben einen Job außerhalb des Salzlandes begonnen, aber sind im Land Sachsen-Anhalt geblieben. In einem anderen Bundesland haben 560 Männer und Frauen eine Arbeit aufgenommen. Ein Jahr zuvor waren es genauso viele.

 

Welche Region ist besonders beliebt?

 

Für mehr als 600 Männer und Frauen begann die berufliche Tätigkeit, nach der Arbeitslosigkeit in der Landeshauptstadt. In der Börde fanden mehr als zweihundert Menschen im letzten Jahr einen Job. Unter den TOP-Ten, an letzter Stelle ist mit knapp 50 Arbeitsaufnahmen die Stadt Dessau-Roßlau zu finden.

 

Woher kommen die Arbeitslosen, die im Salzlandkreis eine Beschäftigung aufgenommen haben?

 

„Die gute Nachricht ist, dass knapp 1000 Sachsen-Anhaltiner, die nicht im Landkreis wohnen, im letzten Jahr eine beitragspflichtige Tätigkeit im Salzland aufgenommen haben. Knapp 150 Männer und Frauen kommen aus einem anderen Bundesland“, sagt Anja Huth.




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