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Mehr als 15.000 kommen zur Arbeit in den Salzlandkreis

Nach wie vor ist die Zahl der Männer und Frauen die zur Arbeit außerhalb des Kreises pendeln deutlich höher als die der Einpendler. Aber beide Kurven nähern sich ganz langsam an.



„Noch arbeiten mehr Menschen auswärts. Aber die Zahlen nähern sich ganz langsam an“, analysiert die Chefin der Bernburger Agentur für Arbeit, Anja Huth. 2007 sind 12.239 Einpendler in die Region des jetzigen Salzlandkreises zur Arbeit gependelt. Elf Jahre später sind es 15.218 Frauen und Männer.

 

Fast 3.400 von ihnen arbeiten im verarbeitenden Gewerbe und der größte Teil davon mit 620 Pendlern in der Metallbe-und verarbeitung. Ca.2.650 Beschäftigte des Gesundheits-und Sozialwesens wohnen außerhalb des Landkreises und mehr als 2.300 Bauleute pendeln täglich oder wöchentlich zur Arbeit in das Salzland.

 

Während die Zahl der Einpendler binnen elf Jahren um knapp 3000 stieg, pendelten im gleichen Zeitraum 568 Männer und Frauen weniger zur auswärtigen Arbeit außerhalb des Kreises. Die Differenz zwischen den Einpendlern und Auspendlern ist das sogenannte Pendlersaldo. Erstmals seit 2007 sind es weniger als 10.000 Menschen, genau 9.929.

 

Mehr als die Hälfte aller Einpendler kommen aus Magdeburg, dann folgen die Börde und der Harz. In der Gegenrichtung liegt ebenfalls Magdeburg auf dem ersten Platz, gefolgt vom Harz und der Region Mansfeld-Südharz.

 

Nach wie vor ist die Zahl der Männer und Frauen die zur Arbeit außerhalb des Kreises pendeln deutlich höher als die der Einpendler. Aber beide Kurven nähern sich ganz langsam an. Wenn nun die Zahl der Einpendler schneller steigt, als jene der Auspendler sinkt, lässt das nur einen Schluss zu: Es gibt jetzt im Salzlandkreis mehr Arbeitsplätze als noch vor ein paar Jahren. „Genauso ist es“, sagt Anja Huth, Chefin der Bernburger Agentur für Arbeit Bernburg, und nennt Zahlen: „Im Landkreis waren zum Ende des vorherigen Jahres 62.736 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.2007 wurden 59.421 Arbeitsverträge gezählt. Das bedeutet ein Zuwachs von 3.315 Jobs binnen elf Jahren.“

 

„Der stetige Zuwachs von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung hat dennoch erstmalig einen Bruch zu verzeichnen. Zum Stichtag 31.12.2017 waren im Salzlandkreis 355 Menschen mehr in sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sind die Ursachen die Insolvenzen oder Betriebsschließungen des letzten Jahres? Wir werden den Markt beobachten,“ versichert Anja Huth.





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