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Nicht alle halten sich an Schließungsverfügung

So setzte sich ein Fachmarkt für Heimtextilien im PEP Markt Bernburg bis gestern über die Schließungsverfügung hinweg, nun  hat das Ordnungsamt des Landkreises über die Schließung verfügt und diesen Markt vorübergehend geschlossen.



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Seit 18. März 2020 gilt die Verordnung der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus. Darin wird die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art gesetzlich untersagt.

 

Doch Anscheinend hielten sich bis jetzt nicht alle Geschäfte des Einzelhandel (bis auf im § 4 geregelte Ausnahmen) daran.  Wie es aussieht, haben manche Unternehmen den ernst der Lage noch nicht verstanden und versuchen aus der Unsicherheit Kapital zu schlagen!

 

So setzte sich ein Fachmarkt für Heimtextilien im PEP Markt Bernburg bis gestern über die Schließungsverfügung hinweg. Laut telefonischer Anfrage hieß es: "Wir werden als Baumarkt im Zentralregister geführt und haben das hier auch einsehbar." In seiner eigenen Werbung bezeichnet sich der Markt "Fachmarkt für Heimtextilien".

 

Nun hat das Ordnungsamt des Landkreises über die Schließung verfügt und diesen Markt vorübergehend geschlossen. Eine Ladenöffnung für die überwiegende Produktkategorie Heimtextilien ist nicht zulässig, heißt es in der Verfügung. Ob auf das Unternehmen jetzt eine empfindliche Geldstrafe zukommt, ist ungewiss.   

 

Laut Schließungsverfügung nach Absatz 1 sind ausgenommen: der Lebensmitteleinzelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Friseure, Filialen der Deutschen Post AG, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel, Tankstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Wochenmärkte, der Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe, Reinigungen, Waschsalons, der Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste.





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