Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Polizeireviers Salzlandkreis für das Jahr 2019

Die Zahl der erfassten Straftaten ist gegenüber dem Vorjahr auf 11.293 Fälle (2018: 11.787) gesunken. Dies entspricht einem Rückgang um 4,2 %. Von den erfassten Straftaten konnten 5.947 Fälle aufgeklärt werden, dies entspricht einer Aufklärungsquote von 52,7 %. Damit sank die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr (AQ: 54,4%).


Von den erfassten Straftaten konnten 5.947 Fälle aufgeklärt werden, dies entspricht einer Aufklärungsquote von 52,7 %. Damit sank die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr (AQ: 54,4%).

 

Insgesamt konnten 4.334 Tatverdächtige ermittelt werden (3.159 männ-lich, 1.175 weiblich). Im Vergleich zum Vorjahr (2018: 4.371) bedeutet dies ein Absinken um 0,85 %. Im Jahr 2019 waren 487 Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft (2018: 406). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an der Gesamtanzahl aller ermittelten Tatverdächtigen betrug im Jahr 2019 11,23 % (2018: Anteil: 9,28 %).

 

Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren ist leicht gestiegen und liegt jetzt bei 21,73 % (942 Tatverdächtige). Im Jahr 2018 betrug dieser Anteil noch 20,68 % (904 Tatverdächtige). Von den unter 21-Jährigen wurden 243 Kinder (bis 14 Jahre), 409 Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) und 290 Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) als Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der erfassten Rohheitsdelikte, zu welchen auch die Körperverletzungsdelikte zählen, stiegen minimal um 15 auf 1.712 Fälle.

 

Die Zahl der Diebstahlsdelikte ist auf 4.448 Fälle gesunken, was einem Minus von 9,74 % ent-spricht. Im Deliktsbereich des besonders schwereren Diebstahls aus Lager- und Büroräumen war Absinken um 9,71 % und bei besonders schweren Diebstählen aus Kellerräumen sogar um 12,44 % zu verzeichnen.

 

Die Fallzahlen der Fahrraddiebstähle sind um 45 auf 607 Fälle im Jahr 2019 (2018: 652 Fälle). Als Hauptgrund für die nach wie vor recht hohen Fallzahlen gilt die Beschaffungskriminalität. Die Zahl Wohnungseinbruchsdiebstähle liegt bei 187 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr (2018: 178) leicht gestiegen (5 %).

 

Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte ist ein Rückgang der Fallzahlen um 19,73 % (mit Sicht auf das Vorjahr 2018) auf 1737 Fälle festzustellen.

Bei den Betrugshandlungen ist ein Rückgang um 18,42 % zu verzeichnen.

 

Im Bereich der sonstigen Straftaten konnte ein Anstieg der Fallzahlen um 14,55 % auf 2542 Fäl-le festgestellt werden.

 

Die Anzahl der Sachbeschädigungen ist um 191 Fälle zum Jahr 2018 (1085 Fälle) gestiegen.

Wie bereits im Vorjahr musste ein erneuter Anstieg im Bereich der Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte festgestellt werden. Die Zahl der hier angezeigten Straftaten stieg von 38 auf 42 Fälle. Dies entspricht einer Steigerung von 9,52 %. Der einzig positive Aspekt in diesem Deliktsbereich ist die Aufklärungsquote von 100%, was auch eine baldige Bestrafung der Täter ermöglicht.




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