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Änderungen beim Kurzarbeitergeld

Bereits am 16. April wurde die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld (KuG) für Beschäftigte, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2019 entstanden ist, auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2020, verlängert.


„Damit hat jedes dritte Unternehmen aus dem Salzlandkreis Kurzarbeit angezeigt. Es wird sich zeigen, wie viele Unternehmen jetzt Kurzarbeit beantragen und abrechnen,“ erklärt die Agenturchefin, Anja Huth und ergänzt: „Ich begrüße die Entscheidung das Kurzarbeitergeld befristet und gestaffelt zu erhöhen, denn viele Menschen im Landkreis trifft die Krise. Anders als bei allen anderen bisherigen Krisen traf uns Corona völlig überraschend und es war keine Vorbereitung möglich.“

 

Was hat sich geändert?

 

Bereits am 16. April wurde die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld (KuG) für Beschäftigte, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2019 entstanden ist, auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2020, verlängert.

 

Gestern hat die Bundesregierung eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Für diejenigen, die KuG für eine um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, soll es ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent für Haushalte mit Kindern und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent beziehungsweise 87 Prozent steigen - längstens bis zum Ende 2020.

 

Außerdem werden für Arbeitnehmer in Kurzarbeit ab 1. Mai bis Ende 2020 bereits bestehende Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert.

 

Da wir erwerbslose Menschen in Zeiten von Corona kaum in neue Jobs vermitteln können, soll die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert werden - um drei Monate und für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde.

 

„Die Bearbeitung dürfte zur Herausforderung werden, denn es bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung über eine technische Lösung erfolgen kann. Die Aussicht, dass die KuG-Anträge mehrfach in die Hände genommen werden und die Voraussetzungen jedes Einzelnen zu prüfen sind, bereitet mir Sorgen“, erklärt Anja Huth.



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