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Corona-Update für den Salzlandkreis

Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet weitere mit dem neuartigen Corona-Virus infizierte Personen. Dazu zählen zwei Reiserückkehrer aus Barby sowie Pflegebedürftige und Mitarbeiter in einer stationären Pflegeeinrichtung in Bernburg.


Bernburg/Schönebeck. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet weitere mit dem neuartigen Corona-Virus infizierte Personen. Dazu zählen zwei Reiserückkehrer aus Barby sowie Pflegebedürftige und Mitarbeiter in einer stationären Pflegeeinrichtung in Bernburg. Positiv getestet wurde auch eine Person aus Schönebeck.

 

 

 

Die Zahl der mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten Personen steigt damit auf 110 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, zwei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am heutigen Mittwoch von 63 Anrufern genutzt. Über die Zahl der Quarantäne-Anordnung kann der Salzlandkreis zur Stunde keine Auskunft geben.

 

 

 

Die Kontaktermittlung im Fall der siebenköpfigen Familie aus Schönebeck ist weitestgehend abgeschlossen. Dazu lässt sich Stand heute Nachmittag folgende Auskunft geben: Alle Tests der Schüler der Berufsbildenden Schule in Schönebeck sind negativ ausgefallen. Dennoch bleiben die Schüler vorsorglich bis zum 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

 

 

 

Häusliche Quarantäne sowie umgehende Corona-Tests hat der Fachdienst Gesundheit außerdem angeordnet für eine Gruppe sowie mehrere Erzieherinnen der Kindertagesstätte Marienheim in der Friedrichsstraße in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Maxim Gorki“, eine Klasse des Grone-Bildungszentrums Schönebeck.

 

 

 

Dazu erklärt der Fachdienst Gesundheit, dass zunächst Kontaktpersonen der Kategorie I getestet werden. Details zu den Kategorien finden Sie beim RKI. In diese Kategorie aufgenommen worden sind gleichwohl die Mitschüler der Klassen der bereits mit dem Corona-Virus infizierten Kinder der siebenköpfigen Familie. Auf Tests weiterer Klassen verzichtet der Salzlandkreis zunächst, da nach den Hygienevorgaben feste Kohorten seit Schuljahresbeginn bestehen.

 

 

 

Schwierig gestaltet sich indes die Kontaktermittlung des Mannes aus Schönebeck, dessen Test heute positiv ausfiel. Er hatte sich wahrscheinlich bei dem Mann angesteckt, der Anfang der Woche positiv auf den Corona-Virus getestet worden war.

 

 

 

Die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim gestaltete sich nach Angaben des Fachdienstes als problemlos. Die vier mit dem Corona-Virus infizierten Pflegebedürftigen befinden sich in der Einrichtung in Isolation, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Es besteht außerdem ein striktes Besuchsverbot. Entdeckt worden waren die infizierten Personen bei flächendeckenden Tests im Rahmen des Testkonzepts der Landesregierung. Dabei sollen vor allem Tests bei asymptomatischen Patienten gemacht werden.

 

 

 

Der Salzlandkreis möchte außerdem auf die Informationen von Herrn Dr. John aus Schönebeck aufmerksam machen. Er teilt mit, dass der Corona-Drive-In in der Böttcherstraße 3a in Schönebeck aufgrund technischer Schwierigkeiten bis auf weiteres nicht mehr geöffnet ist. Dafür ist die Fieberambulanz im HAT, Breiteweg 4 in Schönebeck, ab Donnerstag, 24. September, auch am Nachmittag geöffnet. Der Salzlandkreis arbeitet mit Herrn Dr. John in Bezug auf die Corona-Tests eng zusammen.

 

 

 

Der Hausarzt teilt weiterhin mit, dass ausschließlich Patienten mit Termin in der Fieberambulanz des Hausarztteam Schönebeck im Breiteweg 4 in Schönebeck (Elbe) untersucht werden. Testkapazitäten seien ausreichend vorhanden und können ausgebaut werden. Große Menschenansammlungen und damit mögliche Ansteckungen sollen jedoch vermieden werden. Details finden sich auf der Internetseite www.hausarztteam-schoenebeck.de.

 

 

 

Landrat Markus Bauer betont erneut, dass die Pandemie noch nicht überstanden ist. „Wir meistern die nächsten Monate nur gemeinsam. Und zwar dann, wenn sich jeder seiner Verantwortung für den nächsten bewusst ist.“ Er richtet deshalb erneut den Appell an die Bevölkerung, Abstand zu halten, wo notwendig Maske zu tragen und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.



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