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Corona-Update für den Salzlandkreis

Zwei Personen wurden im Rahmen der Kontaktermittlung positiv getestet. Sie stehen im Zusammenhang mit mehreren Corona-Fällen in einer Bernburger Pflegeeinrichtung. Eine weitere Frau wurde vor der stationären Aufnahme in das Ameos-Klinikum in Schönebeck positiv auf den neuartigen Virus getestet.


Bernburg/Schönebeck. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat drei weitere mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Personen registriert. Zwei Personen wurden im Rahmen der Kontaktermittlung positiv getestet. Sie stehen im Zusammenhang mit mehreren Corona-Fällen in einer Bernburger Pflegeeinrichtung. Eine weitere Frau wurde vor der stationären Aufnahme in das Ameos-Klinikum in Schönebeck positiv auf den neuartigen Virus getestet. Sie hielt sich bis vor wenigen Tagen im Ausland auf. Sie wird aktuell stationär behandelt. Weitere Informationen dazu können zur Stunde nicht gegeben werden.

 

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt damit auf 113 im Salzlandkreis. 86 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, drei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Donnerstag von 45 Anrufern genutzt. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei rund 200. 787 Personen konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

 

Unklar ist weiterhin, ob sich in Schönebeck noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Testergebnisse der Kinder und Schüler aus den am Mittwoch genannten Kindertagesstätten, Schulen und des Bildungszentrums lagen dem Fachdienst Gesundheit bis Donnerstagnachmittag nicht vor. Dazu erklärt der Fachdienst, dass das weitere Vorgehen von den Ergebnissen abhängt. Alle getesteten Kinder sowie Erzieher und Lehrer der unterschiedlichen Einrichtung befinden sich vorsorglich bis 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

 

Unterdessen teilt Landrat Markus Bauer mit, dass aufgrund der zuletzt gestiegenen Fallzahlen und der damit verbundenen Kontaktermittlungen der Fachdienst Gesundheit personell verstärkt wird. „Wir stellen uns auf die neue Situation ein.“ Dennoch bittet er die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.



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