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Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus

Salzlandkreis schafft Voraussetzung, um am 11. Januar im Corona-Impfzentrum impfbereit zu sein. Landrat informiert aufgrund vieler Terminanfragen über Zuständigkeit. Lesen SIe hier die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2


Terminkoordinierung übernimmt Gesundheitsministerium

 

Das Gesundheitsamt des Salzlandkreises hat an der Telefon-Hotline in den vergangenen Tagen unzählige Nachfragen zu Impfterminen erhalten. Landrat Markus Bauer erklärt, die Nachfragen zeige eine große Impfbereitschaft der Bevölkerung. Allerdings sagt er klar, dass der Salzlandkreis keine Termine für die Corona-Impfungen selbst vergibt.

 

Vielmehr soll die Terminvergabe über eine bundesweit einheitliche Lösung erfolgen – sowohl via Telefon als auch über eine Internetseite. „Wir können die Nachfragen nachvollziehen, allerdings liegt die Zuständigkeit bei der Terminkoordination beim Gesundheitsministerium.“ Das Ministerium arbeitet dafür mit der Kassenärztlichen Vereinigung zusammen.

 

Coronavirus-Impfverordnung–Corona ImpfV
Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung–Corona ImpfV)
CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf
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Gegen das neuartige Corona-Virus sollen Impfungen im Impf- und Logistikzentrum in Staßfurt ab kommenden Montag, 11. Januar, möglich sein. Dafür schafft der Salzlandkreis aktuell mit Hochdruck die notwendigen Voraussetzungen. Geimpft werden kann im Impfzentrum nach der Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung zunächst nur, wer zuvor einen Termin erhalten hat. Landrat Markus Bauer erklärt, der Termin stelle lediglich einen Anfang dar. Frank Knöppler, Leiter des Impf- und Logistikzentrums, ergänzt, es nütze nichts, vor Ort persönlich um einen Termin zu bitten. „Das Windhund-Prinzip wird hier nicht angewendet.“

 

Der Landrat ergänzt, der Salzlandkreis müsse sich an die Vorgaben halten. „Wir haben eine Fürsorgepflicht für alle. Nach der Corona-Impfverordnung des Bundes werden jedoch zunächst die besonders schutzbedürftigen Personen geimpft.“ Markus Bauer kündigt an, die Öffentlichkeit weiter zu informieren, sobald der Kreisverwaltung weitere Informationen vorliegen. Aktuell kann der Salzlandkreis lediglich auf die bundeseinheitliche Ärztenummer 116 117 verweisen.


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Kommentare: 1
  • #1

    Müller (Montag, 04 Januar 2021 19:28)

    Wie sollen hochbetagte Menschen aus der ländlichen Gegend in ein Impfzentrum kommen?