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Kandidaten für Landratswahl treffen in Bernburg aufeinander

Am Dienstag treffen die Bewerber um das Amt des Landrates des Salzalndkreises aufeinander, die Veranstaltung findet um 17 Uhr im Kurhaus statt und ist öffentlich für die Bürger des Salzlandkreises.


Am Dienstag treffen die Bewerber um das Amt des Landrates des Salzalndkreises aufeinander. Am Dienstag, den 12. Januar 2021 um 17:00 Uhr stellen sich die Bewerber im Kurhaus, Solbadstraße 2 in 06406 Bernburg (Saale) vor. Dies ist eine öffentliche Versammlung, bei der sich die zwei zugelassenen Bewerber, der amtrierende Landrat Markus Bauer sowie Dr. Alexander Goebel. Die Veranstaltung ist öffentlich für die Bürger des Salzlandkreises.

 


Markus Bauer
Markus Bauer

Ich bin ein Kind der Heimat

 

Geboren 1971 in Calbe, aufgewachsen in Nienburg (Saale) und lebe dort mit meiner Familie. Ich bin katholisch, verheiratet und habe drei Töchter.

 

Nach einer Handwerksausbildung und einer beruflichen Weiterentwicklung ging ich im Januar 1990 in den Schwarzwald und 1992 für drei Jahre beruflich in die Schweiz. Eine weitere berufliche Etappe war die zwölfjährige Dienstzeit in der Bundeswehr. In dieser Zeit war ich theoretischer und praktischer Ausbilder im Fahrschulwesen. Ich schloss erfolgreich mein Studium in Wirtschaftsrecht und Internationalen Handel ab. Dabei absolvierte ich auch zwei Auslandsaufenthalte bei der NordLB in London sowie bei Lukoil in Russland. Mittlerweile bin ich Gastdozent der Universität Perm in Russland.

 

Für meine Heimat engagiere ich mich seit Jahrzehnten – zunächst wurde ich 2001 zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Nienburg (Saale) gewählt und 2004 zum Kreistagsmitglied. Im Jahr 2003 trat ich der SPD bei. 2008 bin ich dann mit 78,2 Prozent im Amt als Bürgermeister bestätigt worden. Nach der Gemeindegebietsreform wurde ich 2009 zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Nienburg (Saale) gewählt und 2014 zum Landrat des Salzlandkreises.

 

Ich bin Mitglied in verschiedenen Vereinen in meiner Heimatstadt sowie langjähriger stellvertretender Vorsitzender der AG Saaleradweg sowie des Fördervereins für den Salzlandstempel. Daneben bin ich Mitglied im Rotary Club und engagiere mich als Mitglied für das Deutsche Rote Kreuz, für den Fernsehverein RFT Staßfurt und im Verband deutscher Betriebs- und Volkswirte.

 

Seit 2004 bin ich auch Mitglied im Schifferverein Alsleben, um die langjährige Tradition der Region an den Wasserstraßen zu pflegen. Überregional setze ich mich seit langem im Deutsch-Russischen Forum für die Völkerverständigung ein. Seit einiger Zeit unterstütze ich die mittlerweile beliebte Salzlandkiste mit regionalen Spezialitäten. Die schmecken nicht nur, sondern schaffen auch Identifikation mit der Heimat.

 

In meiner Freizeit laufe ich gern. So habe ich vor einigen Jahren mehrmals die Marathon-Distanz zurückgelegt. Organisiert habe ich dabei auch gemeinsam mit Waldemar Cierpinski verschiedene Charity-Aktionen.

 

Meine größte sportliche Herausforderung war 2003 die erfolgreiche Teilnahme am härtesten Wüstenmarathon der Welt, den Marathon de Sables in Marokko. Von diesen Erfahrungen profitiere ich noch heute. Mein Credo: Ohne Begeisterung ist nie etwas Großes entstanden.

 

https://landrat-markus-bauer.de/

 

Alexander Goebel
Alexander Goebel

Aufbruch Salzlandkreis! Weil die Zukunft jetzt entsteht.

 

Aus der Kreisgebietsreform im Jahr 2007 ging der Salzlandkreis als Zusammenschluss der ehemaligen Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Bernburg und Schönebeck hervor. Das verbindende Element dieser drei lebenswerten Regionen, welches zugleich als neuer Namensgeber diente, ist der Bezug zur Salzgewinnung und damit zu der Stärke, die der Region ihren einstigen Wohlstand und Reichtum verdankte.

 

Am Beispiel der Salzgewinnung wird sehr gut die Rolle der betriebenen Wertschöpfung – also die Steigerung des Wertes u.a. durch das Sieden von Sole zu Salz – als Grundlage unseres gesellschaftlichen Wohlstands sowie unseres Gemeinwohls deutlich. Denn seit jeher geht wirtschaftliche Prosperität mit starken Einkommen und gefüllten Gemeindekassen einher. Eine finanziell handlungsfähige kommunale Struktur schafft Stabilität, Wohlstand und Sicherheit und damit Lebensqualität für alle Menschen im Salzlandkreis. Sie ermöglicht Investitionen in Schulen und Kindergärten, Gemeinde- und Kreisstraßen, Schwimmbäder, Freizeit- und Kultureinrichtungen, soziale Infrastruktur, Umweltschutzmaßnahmen oder in schnelle Internetversorgung. Damit stellt die wirtschaftliche Entwicklung vor allem Wohlstandssicherung dar.

 

Der Salzlandkreis als gemeinsame Wirtschaftsregion

 

Wirtschaft schafft Wohlstand und kommunalen Handlungsspielraum. Eine finanziell handlungsfähige kommunale Struktur schafft Stabilität, Wohlstand und Sicherheit und damit Lebensqualität für alle Menschen. Was passiert, wenn die Einnahmeseite wegbricht beziehungsweise nicht adäquat steigt, wurde in den letzten Jahren im Salzlandkreis immer deutlicher: Einsparungen in allen Bereichen, aber insbesondere bei freiwilligen Zukunftsinvestitionen und somit an genau den Stellen, die für die langfristige Attraktivität und Überlebensfähigkeit unserer Region relevant sind.

 

Es liegen große Herausforderungen vor uns. Denn es sieht nicht gut aus. Entwicklungsprognosen wie der Prognos Zukunftsatlas zeichnen ein düsteres Bild. So steht der Salzlandkreis 2019 auf Platz 390 der 401 Kreise und Städte in Deutschland hinsichtlich der Frage, wie gut wir für die Zukunft aufgestellt sind. Die gravierenden ökonomischen Defizite wie fehlende Arbeitsplätze, ein deutlich negatives Pendlersaldo, ein geringes Steuereinkommen sowie Abwanderung insbesondere junger Menschen und junger Familien stellen den Salzlandkreis schon seit langem vor gravierende finanzielle und wirtschaftliche Herausforderungen. So liegt die Wirtschaftskraft des Salzlandkreises deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts und auch unterhalb des Durchschnitts in Sachsen-Anhalt. Die entsprechend unterproportionalen Gewerbesteuereinnahmen haben in der Vergangenheit zu einer hohen kommunalen Verschuldung geführt. Wir befinden uns in einer dauerhaften Strukturkrise.

 

https://www.dr-alexander-goebel.de/

 


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Kommentare: 2
  • #1

    Marcel Trimborn (Dienstag, 12 Januar 2021 10:52)

    Bernburg der momentane Corona Hotspot im Salzlandkreis, strengste Kontaktbeschränkungen......die es so noch nie gab.
    Und dann eine öffentliche Versammlung im Kurhaus ????
    Es ist 1. kein geschlossener Raum und 2. wurden ja bestimmt Luftreinigungsanlagen installiert.......kleiner Witz am Rande.
    Aber meine 6 jährige Tochter darf keinen Kindersport in einer riesengroßen Turnhalle machen ???????
    Herr Bauer und Herr Goebel, erklären sie mir das hier mal öffentlich!!!!!!!
    Kopfschüttelnde Grüße, M. Trimborn aus Ilberstedt

  • #2

    E.Weber (Dienstag, 12 Januar 2021 14:54)

    Hallo Marcel. Genau diesen Gedanken habe ich auch gehabt als ich den Artikel heute Morgen las.
    Es ist doch eine riesige Sauerei solches durchzuführen. Was alles in der neuen Wegsperrung verboten ist wissen wir bestimmt alle seit gestern. Da brauch
    man
    sich nicht mehr dazu äußern. Schlimm genug, dass die Selbständigen, Frisöre und andere Dienstleistungsbetriebe, die ihre Geschäfte schließen mussten, am
    Rande ihrer Existenz stehen, fast nicht
    mehr ihre Miete bezahlen können, geschweige sich nicht mehr alles leisten können weil der Verdienst knapp ist und der Bauer Bauer macht eine
    Wahlveranstaltung wo er die Bürger einlädt. War da nicht ein Verbot was lautet. "Nicht mehr als eine Person eines anderen Haushaltes".
    Und dann noch die Wahl am 24.01.2021. Absolut der Hammer! Die Menschen vom Salzlandkreis sollen sich nur beschränkt, wenn möglich gar nicht aus dem
    Haus bewegen und keine Kontakte zu anderen Personen haben und am Wahltag, das ist ja so wichtig, werden die Menschen aufgefordert ihr Haus zu
    verlassen um in stinkige, verdreckte, und mit Corona-Vieren verkeimte Luft in den Räumen ihre Stimme abgeben sollen.
    Aber das ist ja für den Landrat wichtiger sich zu Profilieren und einfach mal dafür sorgt, dass das mit dem Virus doch nicht so schlimm sein kann.
    Ich weiß was ich an dem Wahltag mache...nichts. Und ich hoffe, dass das alle anderen auch machen. In dem Sinne LG