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Novemberhilfen werden ab Mittwoch ausgezahlt

In der heutigen Landespressekonferenz (12. Januar 2021) kündigt Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann an, das die Novemberhilfen ab Mittwoch ausgezahlt werden.


Die sogenannten Corona-Novemberhilfen für Unternehmen und Soloselbstständige sollen ab Mittwoch ausgezahlt werden, das kündigte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann in der heutigen Landespressekonferenz an. Insgesamt wurden 3.600 Anträge über Steuerberater und 960 Anträge von Selbstständigen gestellt. Bisher wurde rund 1/3 der insgesamt 60 Mio. Euro Novemberhilfen ausgezahlt.

 

Die Auszahlung der Dezemberhilfe-Anträge, die Überbrückungshilfe III soll im 1.Quartal 2021 erfolgen, so Willigmann in der Pressekonferenz.

 

Ansturm hält an: Zusätzliche Fördermittel bereits nach 2 Wochen gebunden

 

Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ des Wirtschaftsministeriums bricht alle Rekorde: Nur gut zwei Wochen nach der Aufstockung um 14,25 Millionen Euro sind die zusätzlichen EU-Mittel bereits vollständig gebunden. Seit dem 22. Dezember 2020 sind bei der Investitionsbank, die das Programm im Auftrag des Ministeriums umsetzt, mehr als 330 Anträge eingegangen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Geschäftsabläufen und der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle (Richtlinie „Digital Innovation“) sowie bei der Entwicklung interaktiver Inhalte und innovativer audiovisueller Medienproduktionen wie Apps und Websites (Richtlinie „Digital Creativity“).

 

Die im Dezember 2020 erfolgte Aufstockung war nicht die erste – und wird voraussichtlich auch nicht die letzte bleiben. Das Fördervolumen von „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ wurde seit dem Programmstart Ende 2018 von 14,2 Millionen Euro auf aktuell rund 67,1 Millionen Euro erhöht. „Angesichts der anhaltend großen Nachfrage unserer Mittelständler wollen wir das enorm erfolgreiche Digitalisierungsprogramm schnellstmöglich um weitere 20 Millionen Euro erweitern“, kündigt Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann an. Die zusätzlichen Mittel sollen im Rahmen des Programms „REACT-EU“ zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist die Umschichtung weiterer EU-Mittel geplant.

 

„Das Programm ‚Sachsen-Anhalt DIGITAL‘ ist eine Erfolgsgeschichte. Mithilfe der EU-Gelder machen sich unsere Unternehmen zukunftsfest und haben zudem die Chance, gestärkt aus der Corona-Krise zu kommen. Jeder Euro, der so in die Digitalisierung unserer Wirtschaft fließt, ist sehr gut angelegt“, betont der Minister. Das Beispiel „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ zeige auch, dass EU-Mittel dann besonders gut abfließen, wenn die Förderung zielgenau zum Bedarf passt und das Antragsverfahren möglichst schlank gestaltet ist.

 

Seit Programmstart im November 2018 bis Ende 2020 hat die Investitionsbank insgesamt 920 Digital-Projekte bewilligt, davon 831 mit einem Fördervolumen von rund 35 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von rund 53 Millionen Euro im Förderbaustein „Digital Innovation“ sowie 89 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 8,9 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von rund 12 Millionen Euro im Förderbaustein „Digital Creativity“. Allein im Jahr 2020 stehen insgesamt mehr als 600 Bewilligungen über rund 28,6 Millionen Euro zu Buche.

 

Der Grund für die bisherigen Auszahlungsproblemen soll durch Probleme von der vom Bund bereitgestellte Online-Plattform sein.


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