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Termine für Ü60-Jährige im Salzlandkreis möglich

Auch Personen mit Vorerkrankungen und aktive Feuerwehrmitglieder haben jetzt Anspruch auf Schutzimpfung gegen Corona-Virus.


Ab sofort können sich im Salzlandkreis auch Personen über 60 Jahre, Personen mit Vorerkrankungen sowie aktive Feuerwehrmitglieder gegen das Corona-Virus impfen lassen. Eine entsprechende Mitteilung erhielt die Kreisverwaltung am Dienstagvormittag vom zuständigen Gesundheitsministerium.

 

 

 

Termine für Erstimpfungen im Impf- und Logistikzentrum in Staßfurt werden ausschließlich telefonisch über die 116 117, die Hotline des Salzlandkreises oder online über impfterminservice.de vergeben. Erste Kapazitäten dafür werden in den nächsten Stunden bzw. Tagen freigeschaltet. Termine in den Impfstationen des Salzlandkreises in den Städten und Gemeinden können mit den jeweiligen Stadtverwaltungen abgesprochen werden. Auch Hausärzte impfen gegen das Corona-Virus ihre Patienten.

 

 

 

Landrat Markus Bauer sagt, der Salzlandkreis könne aufgrund der strategischen Ausrichtung und unter der Voraussetzung, dass die Impfstofflieferung kontinuierlich erfolgen, mittlerweile bis zu 6000 Impfdosen pro Woche anbieten. „Wir haben Fahrt aufgenommen.“ Der Landrat appelliert zugleich an die Impfberechtigten, vereinbarte Termine bzw. Angebote auch tatsächlich wahrzunehmen. „Bei kurzfristigen Absagen müssen zulässige Alternativen gefunden werden. Dieser zusätzliche Aufwand ist jedoch vermeidbar.“ Terminbuchungen sind aufgrund der noch immer unklaren Liefermenge ab Mai nur für die nächsten Tage möglich. Die Kreisverwaltung informiert, sobald weitere Terminbuchungen möglich sind.

 

 

 

Bei den Ü60-Jährigen handelt es sich um die Gruppe mit erhöhter Priorität nach Paragraf 4 der Bundesimpfverordnung. Dazu zählen insbesondere auch Personen, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren bzw. tödlichen Verlauf nach einer Coronavirus-Infektion haben. Sofern diese Personen jünger als 60 Jahre sind, muss eine ärztliche Bescheinigung vor der Impfung vorgelegt werden. Entsprechende Nachweise bzw. Bescheinigungen sind vorzulegen. Bereits seit voriger Woche können sich Wahlhelfer impfen lassen, um die Landtagswahl am 6. Juni abzusichern.

 

 

 

Der für das Impfzentrum zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling erklärt, geimpft werde seit Montag ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Damit ist nach der Erstimpfung ein Zweittermin nach sechs Wochen notwendig. Der Impfstoff von Astrazeneca wird für Erstimpfungen nicht mehr genutzt, für Zweitimpfungen wird der Wirkstoff nur noch nach ausdrücklichem Wunsch gespritzt. Im Regelfall erhalten die Personen nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission bei der Zweitimpfung Biontech/Pfizer.

 

 

 

Zur Klarstellung: Im Paragraf 4 der Bundesimpfverordnung sind weitere Personengruppen aufgeführt, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit eine erhöhte Priorität nach der Bundesimpfverordnung besitzen. Die Freigabe für diese Personengruppen hat der Pandemiestab der Landesregierung mit Blick auf die verfügbaren Impfdosen jedoch noch nicht freigegeben.


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