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Was für ein Ansturm zum Brückenfest in Gröna

Schätzungsweise über 800 Menschen nutzten den Tag der Deutschen Einheit, um eine Runde mit dem Rad zu drehen und das Brückenfest zu besuchen. 


Lange Vorbereitungen waren notwendig, um das Schiff, die MS Gröna wieder auf Vordermann zu bringen. Aber mit dem Ansturm hatten Tobias Kranig und Uwe Wachsmuth nicht gerechnet. Schätzungsweise über 800 Menschen nutzten den Tag der Deutschen Einheit, um eine Runde mit dem Rad zu drehen und das Brückenfest zu besuchen. 

 

Für Kinder und Erwachsene wurde viel Unterhalktung geboten. Ob Pony reiten oder Wasserspritzen mit der Ortsfeuerwehr, das sonnige Wetter sorgte für beste Stimmung unterhalb der Fußgängerbrücke.

 

Traditionell wurde das Brückenfest mit Blasmusik der original Wippertaler gefeiert, wer Lust hatte, wer gut zu Fuß war, konnte auch eine naturkundliche Exkursion nach Gröna mitmachen oder kommt mit dem Paddel- oder Motorboot nach Gröna fahren.

 

Für Tobias Kranig bedeutet das Brückenfest, als Betreiber des Gaststättenschiffes „Gröna“ auch gleichzeitig der Start in die Gastronomie. Die Gemeinde Gröna hatte vor einigen Jahren ein außer Dienst gestelltes Fahrgastschiff erworben, um die touristische Aufenthaltsqualität an der Grönaer Saaleradwanderbrücke im Rahmen des Blauen Bandes Sachsen-Anhalt wesentlich zu verbessern.

 

Das "Brückenfest", ist der Einweihung der Fußgängerbrücke über die Saale am 3. Oktober 2004 zu verdanken. Es erinnert an die Einheit Deutschlands und dass nach vielen Jahren der Trennung die andere Flussseite schnell und sicher zu erreichen ist. Neben Radfahrern, Wanderern und Joggern sind es vor allem Radtouristen, die auf dem Saale-Radwanderweg und dem Lutherweg über die Brücke fahren.

 

Am 3. Oktober 2004 erfolgte zum "Tag der Deutschen Einheit" die Einweihung der neuen Fußgänger- und Radfahrbrücke über die Saale. Um 11:00 Uhr wurde durch Landrat Ulrich Gerstner und Grönas Bürgermeister Henry Schütze die Verbindung der zwei Teilstücke des überregionalen Saale-Radwanderweges freigegeben. Anschließend überquerten tausende Besucher stundenlang die Brücke.

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Birgit Winselmann (Dienstag, 04 Oktober 2022 15:48)

    Wetter war super ..die Leute waren auch gut drauf ..es kann aber nicht sein ,das 11 Uhr die Erbsensuppe mit Bockwurst schon ,,alle " waren ...
    Auf den Schiff kauften wir ein Softeis für 2 € !! Das war ein Witz !! Der Pflaumenkuchen war noch gefroren ...
    U.bei der Bratwurst ,die sehr lecker war musste man eine dreiviertel Stunde warten ..,,schade "

  • #2

    Sven (Mittwoch, 05 Oktober 2022 07:52)

    Der NeuGastronom übt noch - so schnell wie mit Covidtests kann man in der Gastronomie nun mal nicht fit werden. ich fand es auch schlecht geplant.

  • #3

    Frithjof Masur.06406Gröna.Grönaer Siedlung 9 (Sonntag, 31 März 2024 03:26)

    Der Betreiber hat solche Feierlichkeiten schon öfter durchgeführt,da sollte man doch meinen daß man dazu lernt. Es ist nicht so. Für eine kleine Mahlzeit(2Bratwürste,1xPommes,1xCurrywurst mit Pommes)standen wir 1Stunde an. Was wir dann bekamen war eigendlich ungenießbar. Die Würst waren außen schwarz und bitter innen kalt.die Brötchen weich und pappig (nicht aufgebacken) ,das Essen konnte man nur wegwerfe,die Pommes weich und klebrig .Der junge Mann mit Pferdschwanz kann weder grillen noch fritiren.Die Dame an der Ausgabe hat Handschuhe an,damit giebt sie Lebensmittel aus und kassiert auch das schmutzige Geld.Über den Preiß beim Spanferkel braucht man ja kaum zu reden,10Euro für eine Portion,das sind 20 DM-dafür sind früher 2 Personen satt geworden-diese Portion hätt nicht mal für mich gereicht