Kleinschmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH

Breite Straße 88-90, 06460 Bernburg, Telefon: 03471 - 354 354


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Seit 1981 ist die Steuerkanzlei von Wolf-Dieter Kleinschmidt ein zuverlässiger Partner in allen steuerlichen Fragen für Unternehmen und private Mandanten zunächst in Niedersachsen, dann aber auch in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Deshalb finden unsere Mandanten bei uns umfassend abgestimmte Sichtweisen in allen Steuer- und Rechtsfragen mit allen dazu passenden Dienstleistungen. Wir schaffen für unsere Mandanten als Partner und Berater Freiräume und Handlungssicherheit. Wir sind aktuell am Ball.

Mi

22

Feb

2017

Karneval: Brauchtum wird steuerlich gefördert

Rechtzeitig zu den Höhepunkten der fünften Jahreszeit hat der Bundesfinanzhof (BFH) sich zu den steuerlichen Aspekten der Arbeit der Karnevalsvereine geäußert. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt hin.


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Mi

18

Jan

2017

Erst ab März werden Steuererklärungen 2016 bearbeitet

Ab Mitte März sind die Finanzämter imstande, die Steuererklärungen für 2016 zu bearbeiten. Hierauf weist Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt hin.


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Fr

09

Dez

2016

Warnung: Neue Trojaner in Bewerbungen und bei Polizei-Dienststelle

Wie wichtig eine sorgfältige Behandlung von eMails ist, zeigen diese beiden Warnungen


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Do

01

Dez

2016

Fahrtenbuch oder 1%-Regelung?

Wolf-Dieter Kleinschmidt, Steuerberater und Rechtsbeistand, Kleinschmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH, 06406 Bernburg (Saale), Breite Straße 88-90


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Mi

09

Nov

2016

Der Winter kommt – das Finanzamt hilft

Ein neuer Steuertipp von Wolf-Dieter Kleinschmidt Seit 25 Jahren ist die Steuerkanzlei von Wolf-Dieter Kleinschmidt in Bernburg ein zuverlässiger Partner in allen steuerlichen Fragen für Unternehmen und private Mandanten.


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Fr

21

Okt

2016

Steuertipp: Fahrzeiten von 1 Stunde steuerlich zumutbar

Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt, ein zuverlässiger Partner in allen steuerlichen Fragen für Unternehmen und private Mandanten seit über 25 Jahren in Bernburg


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Mo

20

Jun

2016

Steuerentlastung bei Unwetterschäden

„Viele der entstandenen Kosten lassen sich als außergewöhnliche Belastungen, Handwerkerleistungen oder Werbungskosten bei der Steuererklärung geltend machen“.


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Di

22

Mär

2016

Beiträge für Risiko-Lebensversicherung: keine Werbungskosten

Steuerberater Wolf-Dieter Kleinschmidt: Beiträge für Risiko-Lebensversicherung sind keine Werbungskosten.


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Do

28

Jan

2016

Häusliches Arbeitszimmer: alles oder nichts

Steuerzahler dürfen ein häusliches Arbeitszimmer nur dann absetzen, wenn der Raum nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird. Ein nur zeitweise für die Arbeit genutzter Raum werde steuerlich nicht anerkannt, erklärte der Große Senat des Bundesfinanzhofes (BFH) in einer erst jetzt veröffentlichten Grundsatzentscheidung vom 27.07.2015 (GrS 1/14).

Steuerberater Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) erläuterte, ein häusliches Arbeitszimmer setze neben einem büromäßig eingerichteten Raum voraus, dass es ausschließlich oder nahezu ausschließlich für betriebliche oder berufliche Zwecke genutzt werde. Eine Arbeitsecke in einem Raum, der ansonsten privaten Zwecken dient, könne deshalb nicht geltend gemacht werden.

 

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Fr

01

Jan

2016

Was ändert sich im Steuerrecht für 2016?

Finanzielle Entlastungen für Familien und ein erster Schritt zur Abmilderung der „Kalten Progression“ kennzeichnen die steuerliche Situation am Beginn des Jahres 2016. Darauf hat Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hingewiesen. Nach Berechnungen des Bundesfinanzministers soll die Entlastung für alle Bürger etwa 5 Milliarden Euro jährlich betragen.

 

Aufgrund des 10. Berichts über das nicht zu besteuernde Existenzminimum sind Erhöhungen des Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags beschlossen. Zur Milderung der kalten Progression auf tariflicher Ebene wird ergänzend der Verlauf des Steuertarifs entsprechend den Preissteigerungen (Inflation) der Jahre 2014 und 2015 angepasst. Außerdem gibt es Verbesserungen gezielt für Familien durch Erhöhungen des Kindergeldes, des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende und des Kinderzuschlags für Geringverdiener.

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Di

22

Dez

2015

Endspurt für Steuererstattungen 2011

Eile ist nötig: am 31.12.2015 endet die Frist für Erstattungsanträge von Arbeitnehmern für 2011. Darauf weist Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hin.

 

Grundsätzlich müssen Arbeitnehmer keine Steuererklärung abgeben, weil die Einkommensteuer mit dem Lohnsteuerabzug abgegolten ist. Doch oft haben Arbeitnehmer besondere Aufwendungen, die nur im Rahmen einer Steuererklärung berücksichtigt werden können. Das gilt für Pkw-Fahrten zu weit entfernten Arbeitsorten und hohe berufliche Fortbildungs- oder Qualifizierungskosten, aber auch noch anzusetzende Sonderausgaben (z.B. Spenden) und Versicherungsbeiträge. Für solche Fälle sieht das Gesetz vor, dass auf Antrag eine Steuerveranlagung („Lohnsteuer-Jahresausgleich“) erfolgen kann.

 

Allerdings gilt dafür eine vierjährige Frist, in der dieser Antrag bei dem zuständigen Finanzamt eingehen muss. Also: wer erst „auf den allerletzten Drücker“ seinen Antrag fertig hat, sollte ihn spätestens am 31.12.2015 dem Finanzamt faxen – natürlich unterschrieben. Nur dann ist sichergestellt, dass es neben der Steuererstattung auch noch eine Verzinsung dafür gibt. Beides sollte dem Finanzamt nicht geschenkt werden.

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Mi

16

Dez

2015

Grundfreibetrag steigt, leichte Entlastung für Familien

Wie jedes Jahr so erwarten Steuerzahler auch 2016 wieder einige gesetzliche Neuregelungen. Eine wichtige Änderung ist dabei sicher die Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags. Dieser wurde bereits rückwirkend zum 1. Januar 2015 von 8.354 auf 8.472 Euro angehoben, ab 2016 steigt er noch einmal um 180 Euro auf dann 8.652 Euro.

 

 

 

„Die ganz große Steuerentlastung bedeutet das aber nicht“, unterstreicht Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.): „Letztlich wird damit nur die verfassungsrechtlich gebotene Freistellung des steuerlichen Existenzminimums den gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst.“ So werden Einzelveranlagte mit einem zu versteuernden Einkommen von 50.000 Euro im kommenden Jahr bei der Einkommensteuer um 121 Euro, zusammenveranlagte Ehepaare mit einem gemeinsamen zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro um 184 Euro entlastet. „Je höher das Einkommen, desto spürbarer wird die Entlastung“, resümiert die Lohi-Steuerexpertin.

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Mo

14

Dez

2015

Für Nachtdienste bis zu 30 Prozent Zuschlag

Wer nachts arbeitet, hat Anspruch auf Zuschläge. Für alle Branchen, in denen tarifvertragliche Regeln fehlen, hat nun das Bundesarbeitsgericht klargestellt: In der Regel muss der Zuschlag bei 25 Prozent liegen - für Dauernachtarbeit sind es sogar 30 Prozent. Nach diesem Urteil vom 09.12.2015 (10 AZR 423/14) haben Arbeitnehmer für Einsätze zwischen 23 Uhr und 6 Uhr Anspruch auf einen "angemessenen Nachtzuschlag oder auf eine angemessene Anzahl bezahlter freier Tage".

 

Die Richter betonten, dass im Einzelfall auch eine Verringerung des Nachtarbeitszuschlags in Betracht komme, beispielsweise wenn die Belastung durch die Nachtarbeit etwa in Form von Bereitschaftsdiensten spürbar geringer ausfalle. Besondere Belastungen könnten dagegen zu höheren Zuschlägen führen. Eine erhöhte Belastung liege nach gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen bei Dauernachtarbeit vor, so dass sich dann der Anspruch regelmäßig auf einen Nachtarbeitszuschlag von 30% erhöht.

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Di

01

Dez

2015

Abgeltungsteuer bleibt – wohl nur vorerst

Mit dem Gesetz zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen, das kürzlich verabschiedet wurde, ist wohl der Anfang vom Ende der Abgeltungsteuer eingeläutet. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt hin.

 

Denn Banken und Finanzinstitute in Deutschland sind danach verpflichtet, Informationen über Guthaben, Zinsen und Dividenden ab 2017 an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu melden. Von dort gehen sie an die zuständigen Behörden der anderen Staaten. Umgekehrt empfängt das Bundeszentralamt aus den anderen Ländern die Daten zu Anlegern aus Deutschland. Damit soll durch den automatischen und regelmäßigen Austausch von Kontoinformationen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung der Boden entzogen werden. Zugleich ist praktisch auch das Ende des Bankgeheimnisses beschlossen.

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Sa

28

Nov

2015

Bundesfinanzhof: Ein Herz für Tiere

Die Versorgung und Betreuung eines Haustieres kann als haushaltsnahe Dienstleistung (§ 35 a EStG) begünstigt sein. Mit seinem Urteil vom 03.09.2015 (VI R 13/15) kassierte der Bundesfinanzhof (BFH) eine Verwaltungsanweisung des Bundesministeriums für Finanzen (Schreiben vom 10.01.2014, BStBl I 2014, 75), die u.a. für Tierbetreuungskosten eine Steuerermäßigung ausschloss. Damit hat der BFH ein Herz für Tiere gezeigt, meinte Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt.

 

Die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35 a EStG sei aber zu gewähren, erklärte der BFH in seiner Urteilsbegründung, wenn die in Anspruch genommene Leistung eine hinreichende Nähe zur Haushaltsführung aufweise oder damit im Zusammenhang stehe. Davon sei insbesondere bei hauswirtschaftlichen Verrichtungen, die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts oder entsprechend Beschäftigte erledigt würden und in regelmäßigen Abständen anfielen, auszugehen.

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Fr

27

Nov

2015

Kindergeld wird auch in 2016 weiter gezahlt

Die in verschiedenen Medien verbreitete Meldung, dass die Kindergeldzahlung eingestellt wird, wenn die Steuer-Identifikationsnummern nicht bis zum 1. Januar 2016 vorliegen, ist unzutreffend. Ab dem 1. Januar 2016 ist die Identifikation der Berechtigten und der Kinder durch die jeweils vergebenen steuerlichen Identifikationsnummern Voraussetzung für den Anspruch auf Kindergeld. Die Familienkassen werden es aber nicht beanstanden, wenn die Angaben im Laufe des Jahres 2016 nachgereicht werden. Insofern besteht kein Anlass sofort tätig zu werden. Es ist ausreichend, wenn die Berechtigten die Steuer-Identifikationsnummern im Laufe des Jahres 2016 einreichen.

 

Für die Identifizierung der Berechtigten und der Kinder ist es grundsätzlich erforderlich, dass die Berechtigten ihre und die Steuer-Identifikationsnummern ihrer Kinder ihrer Familienkasse mitteilen, sofern diese den Familienkassen noch nicht vorliegen. Es empfiehlt sich, im nächsten Jahr jeden Kontakt mit der Familienkasse zur Mitteilung der Steuer-Identifikationsnummern zu nutzen.

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Mi

04

Nov

2015

Lohnsteuer-Freibeträge jetzt für zwei Jahre

Ab sofort können wieder Lohnsteuer-Freibeträge für das neue Jahr beantragt werden. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt hin. Mit diesem Verfahren wird das monatliche Netto-Einkommen von Arbeitnehmer erhöht.

 

Dieser Antrag lohne sich jetzt sogar doppelt; denn der Freibetrag könne gleich für zwei Jahre auf einmal beantragen, erläuterte Kleinschmidt. Wenn sich die persönlichen Verhältnisse nicht änderten, gelte der Freibetrag für 2016 und das Folgejahr 2017. Bei Arbeitnehmern, die hohe Werbungskosten haben, wie z.B. Fahrtkosten bei Berufspendlern, lohne sich der Antrag vor allem.

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Mi

30

Sep

2015

Fehler in ELStAM-Datenbank ändert Steuerklasse

Die Lohi empfiehlt dringend, die Angabe der Steuerklasse für September 2015 zu prüfen. Aufgrund eines bundesweit technischen Fehlers in der Datenbank des Bundeszentralamtes für Steuern seien in diesem Monat für einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Steuerklassen automatisch von Steuerklasse III auf Steuerklasse IV geändert worden. Den Finanzämtern sei es nicht möglich, die betroffenen Fälle selbst zu erkennen und zu berichtigen. Das teilte die Oberfinanzdirektion (OFD) Karlsruhe am 18. September 2015 mit.

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So

06

Sep

2015

Günstigerprüfung bei Kapitaleinkünften: 25 % oder weniger ?

Bis zur Bestandskraft eines Steuerbescheides kann der Antrag auf Günstigerprüfung gestellt werden. Das hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 12.5.2015 (VIII R 14/13) entschieden. Das ist für Steuerpflichtige wichtig, bei denen die Abgeltungssteuer von 25% auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden) von den Banken bereits einbehalten wurden, obwohl der individuelle Steuersatz darunter liegt, weil nur geringe Einkünfte vorhanden sind. 


Eine Änderung eines bestandskräftigen Bescheids komme nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO aber nur dann in Betracht, wenn den Steuerpflichtigen an dem nachträglichen Bekanntwerden der abgegolten besteuerten Kapitaleinkünfte kein grobes Verschulden treffe, erklärte der BFH. Läge aber dem Steuerpflichtigen die Steuerbescheinigung der Bank bereits vor, hätte er dieses spätestens bis zum Ende der Einspruchsfrist – ein Monat nach Erteilung des Bescheides – beantragen müssen. Spätere Anträge seien nicht mehr zu berücksichtigen.

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Mo

24

Aug

2015

Auch Kleinst-Unternehmen müssen Steuererklärungen elektronisch abgeben

Ein Steuerpflichtiger, der Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit erzielt, ist auch dann verpflichtet, seine Ein­kommen­steuer­erklärung in elektronischer Form beim Finanzamt einzureichen, wenn er nur geringfügige Gewinne (500 Euro) erzielt. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) mit Urteil vom 15.07.2015 (1 K 2204/13) entschieden. 


Zur Begründung führte das FG aus, dass nach dem Einkommensteuergesetz die elektronische Form zwingend sei, wenn der Gewinn mehr als 410 Euro betrage. Diese Form sei auch nicht unzumutbar und zudem nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs verfassungsgemäß.



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Mi

01

Jul

2015

25 Jahre aktiv engagiert in Bernburg - Firmenjubiläum Kleinschmidt

Als im November 1989 die Mauer fiel und die innerdeutsche Grenze nicht mehr trennte, war es für den Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt aus Bad Harzburg klar, sich für den Wandel zu engagieren und in der DDR Hilfe zu leisten. Dass ihm dabei seine Tätigkeit im Harzburger Rat helfen könnte, hatte er nicht vorausgesehen. So kamen im Februar 1990 – vom Rathaus empfohlen – zwei Damen aus Bernburg in seine Harzburger Kanzlei.

 

Sie stellten sich zum Erstaunen von Kleinschmidt als Steuerberater aus Bernburg vor und wollten auf eigene Faust Erkundigungen über das einholen, was sich zum 01.07.1990 bereits abzeichnete: die Wirtschafts- und Währungsunion. Das lange Gespräch mündete in der Zusage von Kleinschmidt, ihnen gern weiter zu helfen, wenn er gebraucht würde.

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Di

26

Mai

2015

Erholungsbeihilfe: Pauschalversteuerung mit Tücken

Sommerzeit ist Erholungszeit. Dafür kann der Arbeitgeber pauschal versteuerte freiwillige Erholungsbeihilfen gewähren, die für jeden Arbeitnehmer ein willkommener Beitrag zur Urlaubskasse bildet. Im Urlaub sitzt nun einmal der Euro etwas lockerer. Allerdings sind schon wieder bürokratische Hürden aufgebaut. Darauf weist Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg/Saale) hin. Denn die günstige Pauschalversteuerung erfordert die Überprüfung durch den Arbeitgeber, dass seine Arbeitnehmer diese auch tatsächlich zu diesem Zweck verwenden. In seinem Urteil vom 18.02.2015 (9 K 64/13) erklärte nämlich das Niedersächsische Finanzgericht (FG), dass allein die vordruckmäßig abgegebene "Bestätigung" des Arbeitnehmers, er habe die Erholungsbeihilfe für einen Jahresurlaub verwendet, nicht ausreiche, um dem Arbeitgeber die Möglichkeit der erforderlichen Überprüfung der zweckentsprechenden Mittelverwendung zu geben. 

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Sa

14

Feb

2015

Steuerbegünstigt: Aufwendungen für Haustier-Betreuung

Tierbetreuungskosten sind als Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen anzuerkennen. Darauf hat Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hingewiesen. Mit dieser Entscheidung habe das Finanzgericht Düsseldorf (FG) mit Urteil vom 04.02.2015 (15 K 1779/14 E) die gegenteilige Auffassung der Finanzverwaltung abgelehnt. Allerdings wurde wegen grundsätzlicher Bedeutung der Frage die Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) zugelassen. 


Nach Ansicht des FG habe die Versorgung von Haustieren einen engen Bezug zur Hauswirtschaft des Halters und müsse deshalb auch von der Steuerbegünstigung für haushaltsnahe Dienstleistungen erfasst werden. Nach dieser Vorschrift ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer auf Antrag um 20% (höchstens 4.000 Euro) der Aufwendungen für die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen, die im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden.

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Mi

14

Mai

2014

Mäuse für Marien, Spende für Orgelaufbau überreicht

Heute kam der Ev. Talstadtgemeinde Bernburg – Förderkreis „Neue Orgel für Marien“ eine weitere finanzielle Spende zu. „Mäuse für Marien“, eine Initiative die ankommt, denn immer mehr Geld kommt für die neue Orgel in der Marienkirche Bernburg zusammen. Herr Klaus Höfinghof vom Hotel Askania überreichte Herrn Wolf-Dieter Kleinschmidt vor der grauen Spendentafel, die mit jeder Spende bunter wird, eine Spende aus den jüngsten Erlös des im Hotelrestaurant ausgeschenkten Orgelweins.

 

Außerdem informiert der Vorsitzende des Förderkreises, Herr Kleinschmidt über die letzten Initiativen des Förderkreises. Der Förderkreis „Neue Orgel für Marien“, in dessen Vorstand sich Frau Arnhild Peters, Herr Wolf-Dieter Kleinschmidt und Herr Johannes Lewek seit seiner Gründung im Jahr 2009 um den Neuaufbau einer Röverorgel in der Marienkirche bemühen, gehören derzeit 48 Mitglieder an.

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Mi

02

Apr

2014

Handwerkerrechnungen nicht bar begleichen

Der Frühling ist da und weckt bei vielen die Lust auf frischen Wind in Haus und Garten. Der Vorgarten soll neu angelegt werden? Das Bad braucht neue Kacheln? Wohnräume benötigen einen Anstrich? „Ganz egal, ob kleine Verschönerung oder größere Maßnahme“, betont Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.): „Handwerkerkosten für Erhalt und Renovierung können in der Regel im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden.“ Bis zu 6000 Euro pro Jahr berücksichtigt das Finanzamt. „Die Steuerermäßigung beträgt 20 Prozent der Kosten“, erläutert die Steuerexpertin: „So kann der Steuerzahler bis zu 1200 Euro gut machen.“ Nicht nur Eigentümer, auch Mieter können profitieren. Entscheidend ist letztlich nur, dass der Wohnraum vom Steuerzahler selbst genutzt wird. Daher sind auch selbst genutzte Ferienwohnungen (auch im europäischen Ausland) begünstigt. Als „selbst genutzt“ gelten zudem Wohnungen, die etwa für ein Kind in der Ausbildung angemietet wurden.

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Do

27

Mär

2014

Erfolgreicher Umzug der Besteuerungsverfahren ins Data Center Steuern

Die Daten der Finanzämter in Sachsen-Anhalt werden ab sofort im gemeinsamen Data Center Steuern der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt verarbeitet. In der vergangenen Woche wurden die Fachverfahren der Steuerverwaltung erfolgreich vom Landesrechenzentrum in Magdeburg in das von Dataport betriebene Data Center Steuern (DCS) in Rostock überführt. 3500 Arbeitsplätze in den 14 Finanzämtern Sachsen-Anhalts sind nun an das DCS angeschlossen. Damit hat das Land Sachsen-Anhalt bereits einen Monat nach dem Abschluss des Beitrittsverfahrens zum Dataport-Verbund ein erstes großes IT-Vorhaben erfolgreich abgeschlossen. Das Data Center Steuern verarbeitet nun die Daten von rund 17 Millionen Steuerbürgern aus den sechs Trägerländern von Dataport.

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Sa

22

Mär

2014

Steuertipp: Günstig für Bauarbeiter - Das neue Reisekostenrecht 2014

Für die Anwendung der günstigen Dienstreise-Grundsätze muss die erste Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers festgelegt werden. Baustellen sind das nicht automatisch; denn sie sind zwar ortsfeste, aber keine betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers oder der Kunden. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hin. Der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmer vielmehr arbeitsrechtlich seinem Betriebssitz (statt zu den Baustellen) zuordnen. Dann ist der Betriebssitz die erste Tätigkeitsstätte. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitnehmer dort zumindest gelegentlich Hilfs- und Nebentätigkeiten wahrnimmt. Als solche gelten z.B. die Einreichung von Stundenzetteln, Krank- und Urlaubsmeldungen, Reiseabrechnungen, Baustellenberichten. Das wurde auch ausdrücklich in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 30.09.2013 genannt.

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Mo

03

Feb

2014

Steuertipp: Zahlt Arbeitgeber Bußgelder für Arbeitnehmer, ist Lohnsteuer fällig

Der Ersatz von Bußgeldern für rechtswidriges Verhalten bei Ausübung des Arbeitsverhältnisses im wirtschaftlichen Interesse des Arbeitgebers führt zu Arbeitslohn. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hin. Das hatte der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14.11.2013 (VI R 26/12) entschieden. In dem Rechtsstreit hatte eine Spedition Bußgelder, die gegen ihre Fahrer wegen Überschreitung von Lenkzeiten und der Nichteinhaltung von Ruhezeiten festgesetzt worden waren, für ihre Fahrer bezahlt, ohne dafür Lohnsteuer einzubehalten. 

Nach Auffassung des BFH müsse ein dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zugewendeter Vorteil Entlohnungscharakter für die Arbeitskraft haben, um noch als Arbeitslohn angesehen zu werden. Dagegen sind u.a. solche Vorteile kein Arbeitslohn, die sich bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweisen.

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So

02

Feb

2014

Ein Flop? Elektronische Kommunikation mit dem Finanzamt

Die Finanzämter streben immer stärker eine elektronische Zusammenarbeit mit den Steuerpflichtigen und ihren Steuerberatern an. Einfacher und schneller – so lautet das Versprechen. Auch in dem aktuellen Koalitionsvertrag taucht diese Absicht wieder auf mit der Einführung einer vorausgefüllten Steuererklärung bis 2017 vorgesehen. So zweckmäßig das sein mag, so viel Misstrauen ist jedoch angebracht. Darauf wies Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) in einer Veranstaltung mit Mandanten hin. Die bisherigen Erfahrungen mit den Finanzämtern und ihren elektronischen Steuervorhaben sind keineswegs gut. Vielmehr wurden manche Pläne wieder aufgegeben, zeitlich gestreckt oder erheblich nachgebessert. So ist der mit viel Aufwand eingeführte elektronische Entgeltnachweis (ELENA) wieder eingestellt worden, weil die technischen Probleme zu groß waren. Für die Unternehmen war das ein teurer Versuch.

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Do

12

Dez

2013

Verträge mit Angehörigen: Fremdvergleich ist großzügiger zu prüfen

Damit Verträge zwischen Angehörigen auch steuerlich anerkannt werden, prüfen die Finanzämter immer höchst penibel, ob diese Verträge so auch zwischen fremden Dritten abgeschlossen worden wären oder eben nur der Steuerersparnis dienen. Da finden sie oft ein „Haar in der Suppe“, weil bei Darlehen der Zinssatz zu hoch ist oder keine Sicherheiten gestellt wurden sowie bei allen Verträgen Zahlungen oder anderes nicht entsprechend der Vereinbarungen erfolgten. Damit werden häufig dann Betriebsausgaben (z.B. Zinsen, Mieten, Löhne) nicht anerkannt. Dieser peniblen Prüfung hat nunmehr der Bundesfinanzhof (BFH) eine Absage erteilt. Wie Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) erklärte, hat der BFH in seinem jetzt veröffentlichten Urteil vom 22.10.2013 (X R 26/11) die Finanzämter dazu angehalten, bei der steuerrechtlich erforderlichen Prüfung der Fremdüblichkeit von Verträgen zwischen nahen Angehörigen großzügigere Maßstäbe anzulegen, wenn der Vertrag (z.B. Darlehen) unmittelbar durch die Erzielung von Einkünften veranlasst ist. Damit hat der BFH seine Rechtsauffassung, die er schon mit Urteil vom 17.07.13 (X R 31/12) zur Anerkennung von Arbeitsverhältnissen in erfreulich deutlicher Fortentwicklung des Rechts entwickelte, bestätigt.

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Mo

25

Nov

2013

Hilfen bei Hochwasser-Schäden - steuerfrei?

Angesichts des dramatischen Hochwassers im Sommer 2013 wurden vielen Betrieben finanzielle Hilfen gewährt – von Privatpersonen, von der Öffentlichen Hand und von Versicherungen. Damit sollten die erheblichen Schäden an Hab und Gut wenigstens gemindert werden. Wie Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) erklärte, ist die steuerliche Behandlung dieser Hilfen kaum erträglich. Für die betroffenen Betriebe wäre es nämlich nicht verständlich, wenn die in Not geratenen Unternehmen mit Hilfsprogrammen unterstützt, ihnen aber gleichzeitig über die Steuer ein Teil der erhaltenen Spendengelder wieder entzogen würden. Der Parlamentarische Staatssekretär bei dem Bundesfinanzministerium Hartmut Koschyk hatte jedoch in einem Schreiben vom 02.10.2013 an den Deutschen Steuerberaterverband klargestellt, dass diese Spenden – bei der Verwendung für Zwecke des Betriebs – zu steuerpflichtigen Betriebseinnahmen führen. Allerdings erklärte er, dass die geschädigten Bürger diese Betriebseinnahmen durch sofort abziehbare Aufwendungen, Sonderabschreibungen und Rücklagenbildungen kompensieren könnten.


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Mi

20

Nov

2013

Monat für Monat mehr netto in der Tasche - Jetzt Lohnsteuer-Freibeträge für 2014 beantragen

Auch für 2014 sollten alle Arbeitnehmer prüfen, ob sie durch die Berücksichtigung eines Freibetrags ihre monatliche Steuerbelastung mindern können. Dazu forderte Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) auf. Ein Freibetrag kann gewährt werden, wenn die abziehbaren Aufwendungen (Werbungskosten wie zum Beispiel die Pendlerpauschale, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen) insgesamt 600 Euro im Jahr übersteigen. Bei der Berechnung dieser Antragsgrenze zählen Werbungskosten allerdings nur mit, soweit sie den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von jährlich 1.000 Euro übersteigen. Aber auch Verluste aus anderen Einkunftsarten können eingetragen werden.

Der Arbeitgeber berücksichtigt den vom Finanzamt bestätigten Freibetrag bereits beim Lohnsteuerabzug. Dadurch erhöht sich das monatliche Nettoeinkommen. Arbeitnehmer können so deutlich früher über ihr Geld verfügen und müssen nicht mehr bis zum nächsten Jahr warten, um Erstattungsansprüche mit der Einkommensteuererklärung geltend zu machen.

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Mo

15

Jul

2013

Ferienjobs – Gefahr für Kindergeld

In der Sommer- und Semesterferien nutzen viele Schüler und Studenten die Gelegenheit, ihre Einnahmen mit einem Ferienjob aufzubessern. Neben Erstausbildung oder Erststudium können bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Einnahmen in unbegrenzter Höhe erzielen werden ohne Auswirkungen auf Kindergeld oder Kinderfreibeträge. Darauf hat Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hingewiesen. Denn ab 2012 ist die Hinzuverdienstgrenze von 8.004 Euro bei volljährigen Kindern unter 25 Jahren entfallen. Hat der Jugendliche aber bereits eine erste Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen und geht dann einer Erwerbstätigkeit mit einer Dauer von mehr als 20 Stunden wöchentlich nach, entfällt der Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Dabei gilt ein Bachelorabschluss bereits als abgeschlossenes Erststudium.

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Do

07

Mär

2013

W A R N U N G: B E T R U G - Neue Masche mit USt-Identifikationsnummern

Nicht genug, dass deutsche Firmen (z.B. Branchendienste) versuchen, mit unlauteren Mitteln Aufträge zu erhalten, jetzt kommen die Firmen schon aus dem Ausland. So versucht die Firma Company Data S.P.R.L. mit Sitz in Brüssel, die in Ihrer Firmierung auch als „Europäisches Zentralregister zur Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“ auftritt, mit unlauteren Mitteln Aufträge für eine Eintragung in der Online-Datenbank „USt-IdNr.org“ zu erhalten.

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Mi

06

Mär

2013

Steuertipp - Kfz-Neupreis gilt für 1%-Regelung

Monatlich informiert das Steuerbüro Kleinschmidt aus Bernburg über aktuelle Neuregelungen. Der Bruttolisten-Preis für das Neufahrzeug ist Berechnungsgrundlage für die Anwendung der 1%-Regelung, mit der die private Nutzung von Dienstfahrzeugen steuerlich erfasst wird. Das hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 13. Dezember 2012 (Aktenzeichen: VI R 51/11) erneut bekräftigt. Gegen diese Regelung gebe es keine verfassungsrechtlichen Bedenken.

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Fr

01

Feb

2013

Steuertipp: Gehaltsabrechnungen 2013 genau prüfen

Die ersten Gehaltsabrechnungen des Jahres 2013 sollten Arbeitnehmer ganz genau ansehen. Darauf hat Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) hingewiesen. Denn zum 1. Januar 2013 ist das elektronische Verfahren zur Abrechnung der Lohnsteuer gestartet. Dazu wurde ein Programm von den Finanzbehörden entwickelt, das "ELStAM"(Abkürzung für "Elektronische LohnSteuer-AbzugsMerkmale") heißt. Damit werden alle relevanten Daten, wie etwa die Steuerklasse oder Freibeträge, zwischen Finanzämtern und Arbeitgebern digital übermittelt. Nach über 85 Jahren wird damit die Lohnsteuerkarte aus Papier in den Ruhestand geschickt.


So werden künftig Freibeträge - etwa für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz – oder die Zahl der Kinder nicht mehr schriftlich festgehalten, sondern ausschließlich digital erfasst.

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Do

06

Dez

2012

Steuerbetrug soll nicht verjähren?

„Offenbar ist Rechtsfrieden im Steuerrecht nicht mehr beabsichtigt“, so kommentierte Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt (Bernburg) die Vorschläge des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjahns (SPD). Dieser hatte in einem Zeitungsinterview am 06.12.2012 angekündigt, dass Verstöße gegen das Steuerrecht künftig nicht mehr automatisch schon nach zehn Jahren verjähren sollten. Dazu plane er eine Initiative im Bundesrat. Der Minister hat bereits federführend für die „SPD-Länder“ Steuer-CDs angekauft sowie das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz abgelehnt, mit dem eine Pauschalabgeltung für bisher hinterzogene Kapitalerträge eingeführt werden sollte. Da die Aufbewahrungsfrist von Belegen nach geltendem Recht nach zehn Jahren endet und sogar eine Verkürzung dieser Frist beabsichtigt ist, würde eine unbegrenzte Verlängerung der Verjährungsfrist mit erheblichen Nachweis-Problemen für Finanzbehörden und Steuerpflichtige behaftet sein, so Kleinschmidt. Das könne nicht dem Rechtsfrieden dienen.

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Mi

24

Okt

2012

Was passiert, wenn der Chef ausfällt? Regionaler Wirtschaftstag der IHK

Mit diesem Thema beschäftigte sich Steuerberater und Rechtsbeistand Wolf-Dieter Kleinschmidt, Bernburg, im Rahmen des Regionalen Wirtschaftstages der IHK Halle-Dessau am gestrigen Abend im Kurhaus Bernburg. Dazu stellte er einen ausführlichen „Notfall-Ordner“ vor. Jeder Unternehmen sollte darin rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen und Informationen sammeln. „Täglich geschehen Unfälle. Das muss doch jeder Chef vorsorgen, dass alles weiter erfolgreich laufen kann“, so Kleinschmidt. Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis wurde diese Notfall-Vorsorge ergänzt und um Informationen zu vernünftigen und steueroptimierten Erb-Regelungen erweitert.

 

In einem weiteren Vortrag stellte Kleinschmidt einen ausführlichen Leitfaden für den Kauf oder Verkauf eines Unternehmens vor. Auch hier sein Rat: „Rechtzeitig planen, fundiert Kaufpreis-Vorstellungen ermitteln und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen“. Der regionale IHK-Wirtschaftstag wurde in Bernburg zum wiederholten Male veranstaltet und fand erneut großen Zuspruch aus der Unternehmerschaft.

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