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Jetzt Ausbildungsverträge abschließen

Der Salzlandkreis verzeichnet erstmalig in diesem Jahr mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres wurden 1.118 Ausbildungsplätze gemeldet und damit mehr als im Vorjahreszeitraum (+20,1 Prozent). Im Schnitt hat damit jeder der 813 gemeldeten Bewerber die Auswahl an 1,4 gemeldeten Stellen.


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„Für unsere Unternehmen bedeutet dieses Überangebot, dass Sie sich zeitnah für den passenden Azubi entscheiden müssen“, appelliert Anja Huth, Chefin der Agentur für Arbeit Bernburg. Bei einer Auswahl von mehr als 300 Ausbildungsberufen im Salzlandkreis, bieten sich den Jugendlichen gleich mehrere Chancen.

 

Die Hälfte der Bewerber hat ihren Ausbildungsplatz bereits gefunden, nur noch 412 sind derzeit noch unversorgt.

 

Doch: „Jeden Tag melden sich bei uns Jugendliche ab, die einen Ausbil-dungsvertrag in der Tasche haben. Die ersten kamen bereits im September 2017“, informiert Stefanie Sabel, Berufsberaterin der Arbeitsagentur Bern-burg.

 

Am dritten Mai fand dazu die Ausbildungsvermittlungsaktion „Last Call“ unter dem Motto „Weckruf nicht gehört?“ statt. Mehr als 400 Jungen und Mädchen wurden dazu eingeladen und 15 Arbeitgeber stellten sich dem Speed-Dating.

 

„Es war ein voller Erfolg“, sagt Stefanie Sabel und ergänzt dazu „Mehr als 120 Jungen und Mädchen waren mit Ihren Eltern dabei. Knapp 300 Ausbildungsvorschläge konnten wir unterbreiten und erwarten in den nächsten Wochen die Ergebnisse. Mehr als 40 junge Menschen meldeten sich im Rahmen der Aktion in Ausbildung oder weiterführende Schulen ab“.

 

Bis zum Ausbildungsbeginn 2018 vergehen noch ein paar Monate, doch wer als Unternehmen jetzt zu lange zögert, geht möglicherweise im Wettbewerb um den Nachwuchs leer aus. „Die Entscheidung für einen Auszubildenden ist oft leichter zu treffen, wenn man ihn im betrieblichen Alltag erlebt hat. Gerade handwerkliches Geschick zeigt sich oftmals nicht an Schulnoten. Zur Erprobung und gegenseitigem Kennenlernen bietet sich daher ein Praktikum oder die bewährte Ferienarbeit an“, so die Agenturchefin.

 

Die Agentur unterstützt ausbildende Betriebe und Azubi auch bei Problemen in der Ausbildung. „Ist ihr künftiger Azubi praktisch veranlagt, hat aber z.B. noch Defizite in theoretischen Fächern, bieten wir Ihnen z.B. eine individuelle Unterstützung in Form von ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) an“, informiert Huth. Der persönliche Ansprechpartner im Arbeitgeberservice berät die Unternehmen bei Fragen gern dazu.



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